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Backlinks für SEO

Backlinks & Backlink Building Tipps für 2021

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AAAHHH!!!

Es ist zum aus der Haut fahren. Am liebsten würde er den ganzen Kram hinwerfen.

Armin sitzt wieder einmal vor seinem Rechner und checkt die Google-Ergebnisse. Und wieder einmal ist seine eigene Website nicht unter den Besten.

Dabei hat er sich bei der Erstellung seiner Inhalte so viel Mühe gegeben. Sie sind um Meilen besser als die seiner Mitbewerber – umfangreicher, informativer, nutzerfreundlicher.

Wenn Armin mich fragen würde, würden ich ihm sagen: „Du brauchst Backlinks, um die Autorität deiner Website zu stärken!

Eine fiktive Geschichte, aber so oder so ähnlich geht es vielen Unternehmern und Webseitenbetreibern.

Wenn es dir auch so geht, dann wird dir dieser Artikel weiterhelfen.

Ich erkläre dir, was Backlinks sind und welche Rolle sie in der Suchmaschinenoptimierung spielen.

Außerdem gebe ich dir in diesem Artikel ein paar wichtige Tipps, die du beim Linkaufbau für deine Website beachten solltest.

Also los!

 

 

Was ist ein Backlink? (Definition)

Ein Backlink ist ein Link, der von einer Website oder Domain auf eine andere Website verweist.

Man unterscheidet zwischen Inbound-Links und Outbound-Links.

 

Ein Inbound-Link ist ein eingehender Link von einer anderen Website auf die eigene Website.

inbound link

 

Ein Outbound-Link ist ein ausgehender Link von der eigenen Website auf eine andere Website.

outbound link

 

Ein Backlink, ist also nicht anderes als ein Rückverweis auf eine externe Seite.

 

Ein Beispiel aus der Praxis: Wenn du etwa auf diesen Link hier klickst, wird sich das Fenster einer anderen Website öffnen. In diesem Fall ist es Wikipedia mit dem Eintrag zu “Rückverweis”. Der Link ist daher ein Outbound-Link auf Wikipedia.

 

Ein Backlink setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

  • das Medium (verlinkende Website), das auf das Ziel verweist (Outbound-Link)
  • das Ziel bzw. die Zielseite, auf welche verwiesen wird (Inbound-Link)

backlinks 2 komponenten

 

Du kannst einen Backlink mit einer Weiterempfehlung vergleichen (Website A empfiehlt Website B).

Er ist das Online-Äquivalent zur Mundpropaganda. Und wie das auch bei der Mundpropaganda ist, stärkt jede Empfehlung denjenigen, der empfohlen wird – was die enorme Bedeutung von Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung erklärt.

 

Backlinks und SEO

Der Urgedanke von Google war: „Je mehr Webseiten auf eine bestimmte Webseite verweisen, desto wichtiger muss diese sein“.

Und dieses Prinzip gilt, wenn auch in etwas anderer Form, auch heute noch.

Deswegen spielen Backlinks auch in der aktuellen Suchmaschinenoptimierung und im Onlinemarketing noch immer eine bedeutende Rolle. Gute Rankings für deine Seite ohne Backlinks aufzubauen, ist sehr schwierig, in bestimmten Branchen und Nischen sogar unmöglich.

Suchmaschinen wie Google basieren auf sogenannten Crawlern, die alle Webseiten im Internet besuchen. Diese Crawler bewegen sich anhand einzelner Verlinkungen von Seite zu Seite.

Führen viele Verlinkungen auf eine bestimmte Seite, bedeutet das (mit gewissen Voraussetzungen, über die ich noch sprechen werde): Diese Seite ist relevant, diese Seite ist wichtig.

crawler pfade

 

Darum haben Suchmaschinen wie Google den Punkt “Backlinks” zu einem der wichtigsten Rankingfaktoren auserkoren. Je mehr Backlinks eine Website verbuchen kann, desto höher ist die Linkpopularität. Und je höher die Popularität, desto wichtiger die Seite.

viele eingehende links

 

Du solltest in deinem Onlinemarketing-Plan für deine Seite darum unbedingt Ressourcen für den Backlinkaufbau bereitstellen.

Aber aufgepasst: Backlink ist nicht gleich Backlink, wie du gleich noch feststellen wirst. Es kommt beim Linkaufbau nämlich nicht nur auf die Anzahl der Verlinkungen und Rückverweise an, sondern auch auf die Qualität. Und zwar auf die Qualität der Inbound-Links.

 

Welche Qualitätskriterien sollte ein Inbound-Link auf meine Website aufweisen?

Damit ein Backlink von Wert ist, musst du wissen: Durch den Rückverweis einer bestimmten Seite auf deine Seite vererbt dir diese Teile ihrer Authority und Trustworthiness - egal, ob diese gut oder schlecht, hoch oder niedrig ist.

Diesen Fluss an Autorität und Vertrauenswürdigkeit nennt man Link-Juice.

 

Definition “Link-Juice”

link juiceLink-Juice ist ein Begriff, der beschreibt und misst, wie viel Kraft ein Backlink auf eine andere Website überträgt. Der Link-Juice fasst bestimmte Eigenschaften eines Links zusammen und bewertet sie. Dazu zählen unter anderem die Authority, Trustworthiness und Relevanz der Seite sowie die Qualität und Relevanz des verlinkten Textes. Je höher die entsprechenden Werte ausfallen, desto hochwertiger ist ein Link.

Verlinkt also eine Seite, die wenig bis gar keine Autorität, Vertrauenswürdigkeit und Relevanz zu deinem Thema besitzt und der Text gleichzeitig irrelevant oder von minderer Qualität ist, wirkt sich dies auch qualitätsmindernd auf deine diesbezüglichen Werte aus.

Ein Inbound-Link auf die eigene Website sollte daher stets folgende Qualitätskriterien aufweisen:

  • Die verlinkende Seite sollte vertrauenswürdig, relevant und von möglichst hoher Autorität sein.
  • Der verweisende Text sollte von hoher Qualität und Relevanz sein.

 

OffPage-Optimierung vs. OnPage-Optimierung

Backlinks sind Teil der sogenannten OffPage-Optimierung. OffPage bezeichnet in der Suchmaschinenoptimierung bestimmte SEO-Maßnahmen, die du als Webseitenbetreiber nicht direkt auf deiner eigenen Seite umsetzen kannst. Sie werden extern umgesetzt, also abseits der eigenen Seite.

Analog dazu finden OnPage-Maßnahmen, wie der Name schon sagt, direkt auf der Seite statt. Dazu zählen unter anderem die Suchmaschinenoptimierung des Contents, der Seitengeschwindigkeit usw.

Für ein gutes Ranking deiner Seite musst du sowohl OffPage-Optimierung als auch OnPage-Optimierung umsetzen. Nur so kannst du alle entscheidenden Rankingfaktoren beeinflussen.

 

Was ist Linkbuilding?

Linkbuilding – oder auf Deutsch: Linkaufbau – ist eine SEO-Maßnahme, die dem Bereich der OffPage-Optimierung zugeordnet wird. Beim Linkaufbau geht es darum, mehrere externe Verlinkungen von anderen Webseiten auf deine Seite zu generieren.

 

Die besten Backlink-Checker

Bevor du dich an den Linkaufbau machst, lohnt sich der Blick auf die Ausgangssituation: wie viele Webseiten verweisen bereits auf deine Website, auf deinen Blog oder auf deinen Online-Shop?

Das kannst du sehr einfach herausfinden!

Hier kannst du einen Check durchführen, um herauszufinden, wie viele andere Webseiten bereits auf deine eigene Website verlinken.

backlink test

 

Eine gute Alternative dazu ist der Seobility Backlink Check.

backlink check seobility

 

In diesem Programm werden bis zu 400 verweisende Domains angezeigt, Abfragen auf Domain oder URL Ebene ermöglicht. Ohne Registrierung sind 3 kostenlose Checks pro Tag möglich.

Und so funktioniert’s: Gib einfach die zu überprüfende Adresse in das Eingabefeld ein. Wähle anschließend, ob du den URL oder die gesamte Domain checken willst und klicke auf „Backlinks prüfen“.

backlink pruefen seobility ergebnis

 

Du erhältst danach umgehend das Ergebnis angezeigt.

backlink pruefen seobility ergebnis

 

Diese beiden Gratis-Tools eignen sich bestens für einen ersten Check und sind auch für SEO-Anfänger leicht zu bedienen.

Wenn du dich genauer über die Backlinks auf deine Seite, aber auch über die Backlinks der Mitbewerber informieren willst, empfehle ich dir den Blick auf den einen oder anderen kostenpflichtigen Backlink-Checker.

Auch hier gibt es Gratis-Testmöglichkeiten, ihren vollen Umfang präsentieren diese Programme aber erst in der kostenpflichtigen Version. Für einen SEO-Profi sind solche Programme meiner Meinung nach zumindest langfristig unverzichtbar.

 

Zwei meiner Favoriten in diesem Bereich sind der Backlink-Checker von ahrefs

backlink checker ahrefs

 

und der Backlink-Checker von SEMRush.

backlink analytics semrush

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Backlinks

Soweit zu den Grundlagen. Jetzt möchte ich dir die wichtigsten Fragen zum Thema Linkbuilding und Suchmaschinen beantworten. Die eine oder andere brennt dir sicherlich schon auf der Zunge.

 

Welche Arten von Backlinks gibt es?

Du kannst bei Backlinks zwischen einem Textlink, einem Bildlink und einem Grafiklink unterscheiden sowie zwischen DoFollow-Link und NoFollow-Link.

Bei einem Textlink führt der sogenannte Ankertext (Anchor-Text) mittels Hyperlinks auf die externe Website.

Textlinks sind aber nur eine Möglichkeit der Verlinkung. Ebenso kann die Weiterleitung auf eine andere Seite durch einen Klick auf ein Bild oder auf eine Grafik umgesetzt werden.

Ob es sich um einen Textlink oder um eine Verlinkung mittels Bild oder Grafik handelt, bleibt dir überlassen. Suchmaschinen wie Google akzeptieren alle drei Formen der Backlinks.

Deutlich relevanter für das Ranking deiner Seite bei Google ist die folgende Frage: DoFollow-Link oder NoFollow-Link?

 

NoFollow-Links vs. DoFollow-Links: Was ist der Unterschied?

Für den Nutzer gibt es zwischen einem NoFollow-Link und einem DoFollow-Link auf den ersten Blick keinen großen Unterschied. Eigentlich sogar überhaupt keinen Unterschied. Beide Links lassen sich problemlos anklicken, beide Links verweisen auf eine weiterführende Seite.

Tatsächlich handelt es sich bei “NoFollow” um eine Anweisung im HTML-Code, die in erster Linie für die Suchmaschinen-Crawler relevant ist.

Der Name sagt in diesem Fall bereits alles aus: “Folge mir” oder “Folge mir nicht”.

 

NoFollow-Link

Setzt du auf deiner Website einen Link auf NoFollow, beachtet Google diesen nicht weiter. Es ist gewissermaßen eine Entwertung des Links.

 

Wann setzt du einen NoFollow-Link?

Laut Google sollte das NoFollow-Attribut dafür verwendet werden, um

  • Kommentar-Spam zu bekämpfen,
  • bezahlte Links zu kennzeichnen und
  • Werbe-Links zu kennzeichnen.

 

Oftmals wird es aber auch dann verwendet, wenn man die verlinkte Seite nicht für glaubwürdig oder vertrauenswürdig hält. Wobei sich die Frage stellt, warum man überhaupt auf solche Seiten verlinkt.

 

DoFollow-Link

Das Gegenteil vom NoFollow-Link ist ein DoFollow-Link. Er wird vom Crawler beachtet.

Jeder Backlink, der keine Zuordnung hat, ist automatisch ein DoFollow-Link.

Übrigens: Bei DoFollow-Links wird der zuvor erwähnte Link-Juice übertragen, bei NoFollow-Links nicht.

Die Unterscheidung zwischen NoFollow-Backlinks und DoFollow-Backlinks spielte bei der Ermittlung des Google-PageRanks früher eine entscheidende Rolle. Seit einigen Jahren wird der PageRank aber nicht mehr von Google veröffentlicht.

 

Ein DoFollow-Link sieht im Code so aus:

<a href="http://ithelps-digital.com/">Beispiel</a>

Zum Vergleich dazu ein NoFollow-Link:

<a href="http://ithelps-digital.com/" rel="nofollow">Beispiel</a>

 

Sonderfall Social Signals (Social Media Links)

Social Signals sind Signale, die von Social-Media-Kanälen ausgehen. Diese Social- Media-Inhalte sind eine spezielle Art der NoFollow-Backlinks, die bei Google keine sonderlich große Rolle in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung spielen. Du kannst den Social Signals darum zwar eine Bedeutung zuordnen, solltest sie in Bezug auf den PageRank deiner Seite aber nicht zu wichtig nehmen.

 

Wenn du mehr zum Thema DoFollow-Hyperlink und NoFollow-Hyperlink wissen möchtest, kann ich dir diesen Blogartikel ans Herz legen: NoFollow & DoFollow – einfach erklärt und sinnvoll eingesetzt

 

Wie definiere ich den Wert eines Backlinks?

Für Google sind Backlinks wichtige Rankingfaktoren. Die einzelnen Backlinks wiederum bewertet Google nach bestimmten Kriterien.

Grundsätzlich solltest du in der Suchmaschinenoptimierung immer bemüht sein, einen Traffic-Link für deine Seite aufzubauen. Also einen Backlink, der auch Besucher auf die Website bringen wird. Das ist aus meiner Sicht die beste aktuelle Beschreibung für einen guten Backlink.

Hier sind ein paar Backlink-Qualitätskriterien im Überblick:

  • Wertigkeit und Trust der verlinkenden Website
  • Anzahl der ausgehenden Backlinks der linkenden Website
  • Inhaltliche Relevanz der verlinkenden Website
  • Position des Backlinks
  • Ankertext des Backlinks
  • Aktualität der Inhalte

 

Nun möchte ich dir im Detail verraten, worum es sich bei den einzelnen Punkten handelt und worauf du dabei achten solltest.

 

Wertigkeit und Trust der linkenden Webseite

Google versieht jede einzelne Seite mit dem sogenannten PageRank und einer Trust-Bewertung, in der das Vertrauen gemessen wird. Der PageRank war früher öffentlich zugänglich. Heute ist dies leider nicht mehr der Fall.

Je wertiger die Webseite ist, die auf dich verlinkt, desto wertvoller ist auch der Link.

Wenn wir über die Wertigkeit von Webseiten sprechen, kommen wir auch nicht umhin, uns mit dem Thema Autorität zu befassen.

 

Was ist die Domain Authority?

Die Autorität einer Domain gibt an, wie relevant eine Website für ein bestimmtes Thema oder für einen bestimmten Themenbereich ist. Je höher die Relevanz einer Website ist, die auf dich verlinkt, desto wertvoller ist der Backlink.

Die Seite Ahrefs.com hat beispielsweise eine sehr hohe Autorität im Bereich Backlinks. Eine Seite wie Wikipedia hat generell eine sehr hohe Domain Authority (DA).

 

domain authority wikipedia

 

Das liegt vor allem daran, dass sich enorm viele Menschen täglich über diverse Themen auf Wikipedia informieren. Und das schon seit sehr langer Zeit.

 

Denn: Die Langlebigkeit einer Seite ist einer von mehreren Faktoren, die den DA-Wert bestimmt.

 

Die Autorität einer Domain wächst darum oftmals mit der Zeit. Eine Website, die seit zig Jahren von vielen Menschen als Anlaufstelle genutzt wird, ist zwingend relevant. Doch es gibt auch Fälle, in denen junge Seiten relativ rasch einen hohen Autoritätswert aufbauen konnten. Dies ist aber nicht die Regel und verlangt sehr viel gute Arbeit.

 

Anzahl der ausgehenden Backlinks der verlinkenden Webseite

Je mehr externe Webseiten verlinkt werden, desto weniger „wert“ ist eine Verlinkung von dieser Webseite. Hier sind aber Massen-Links gemeint. Also externe Links in einem Blogartikel & Co sind kein Problem. Ein Webverzeichnis, welches nur aus Links besteht, ist allerdings nicht viel wert.

Mehr dazu erfährst du wenig später, wenn wir uns mit dem Kauf von Links und Linkfarming beschäftigen.

 

Inhaltliche Relevanz der verlinkenden Webseite

Wenn viele branchenähnliche Webseiten auf deine Webseite verweisen, dann sind diese Backlinks als besonders wertvoll zu betrachten. Verlinkt ein Mechaniker in London auf ein Chinarestaurant in Wien, dann ist dieser Link nicht so „relevant“.

Bei kleinen Projekten raten wir trotzdem dazu, auch branchenfremde Webseiten verlinken zu lassen, da hier auch ein Backlink mit weniger Relevanz bereits für eine Veränderung sorgen kann.

 

Position des Backlinks auf der Webseite

Die Position eines Backlinks auf der Webseite ist entscheidend.

Je präsenter ein Link für den Webseitenbesucher ist, desto wertvoller ist dieser auch für Google.

Ob sich ein Link ganz unten am Ende der Webseite, dem sogenannten Footer, befindet oder prominent im oberen Bereich aufscheint, macht einen gewaltigen Unterschied aus.

Auch Links in der Sidebar und in der Navigationsleiste werden als weniger wertvoll von Google und anderen Suchmaschinen eingestuft.

 

Ankertext der Backlinks

In den meisten Fällen bestehen Backlinks aus klickbaren Ankertexten, die auf einen verlinkten URL führen. Google schaut sich ganz genau an, mit welchem Anchor-Text ein solcher Backlink gesetzt worden ist. Ist er eher allgemein gehalten oder handelt es sich um aussagekräftige Phrasen und Wörter, die Relevanz vermitteln?

Ein Backlink auf ithelps.at könnte wie folgt gesetzt werden:

 

Aktualität der Inhalte

Webseiteninhalte sollten regelmäßig gepflegt und erneuert, aktualisiert bzw. erweitert werden. Wenn über einen längeren Zeitraum keine neuen Inhalte entstehen bzw. diese aktualisiert werden, bedeutet dies für Google: Die Website bietet keine neuen Inhalte mehr für die Nutzer und ist veraltet.

Sie verliert dadurch an Bedeutung und Relevanz. Stichwort: Rankingfaktor.

Und weil Google den Benutzern stets die besten Inhalte entsprechend der Suchintention liefern möchte, werden vermeintlich weniger relevante Seiten in den SERPs (Suchmaschinenergebnissen) immer wieder abrutschen. Eine Ausnahme sind sogenannte Evergreen-Inhalte.

 

Was sind schlechte Backlinks?

Wenn es gute Backlinks gibt, muss es im Gegenzug natürlich auch schlechte Backlinks geben. Dies liegt in der Natur der Sache.

Nun könnte man alle Backlinks, die keine oder nur wenige der zuvor erwähnten, positiven Eigenschaften beinhalten, als „schlechte Backlinks“ bezeichnen.

Ich würde in diesem Zusammenhang aber eher von „schwachen Backlinks“ oder „weniger wertigen Backlinks“ sprechen. Rückverweise von Seiten, die keinerlei Relevanz oder Bedeutung haben, bringen dir nicht viel. Sie werden von Google bestenfalls ignoriert.

„Schlechte Backlinks“ sind in meinen Augen hingegen solche Verlinkungen, die von Google nicht nur ignoriert werden, sondern im schlimmsten Fall sogar mit einem schlechten Ranking bestraft werden. Dies trifft vor allem auf Webseiten zu, die Linkfarming betreiben, also Backlinks kurzerhand verkaufen. Und das in großem Umfang.

Ich werde dir in Kürze unter dem Punkt „Kann ich Backlinks einfach kaufen?“ etwas mehr über die Praktiken erzählen, die früher ungemein populär waren.

 

Wie wichtig sind Backlinks für ein gutes Ranking?

Bei der Beratung von kleineren Unternehmen erkennen wir meist ein Backlink-Problem. In vielen Fällen haben diese Webseiten nämlich kaum Backlinks von anderen Webseiten.

Ich schätze den Einfluss von Backlinks auf das Google Ranking auf etwa 35 %. Inhalte auf 40 % und die Technik auf 15 %.

Deswegen bauen wir als SEO-Agentur auch Backlinks für unsere Kunden auf.

Denn bei allen Webseiten stoßen wir nach der technischen und inhaltlichen Optimierung irgendwann an unsere Grenzen. Bestimmte Rankings sind dann einfach nicht zu erreichen, da die anderen Seiten durch vorhandene Backlinks einfach einen Vorteil haben.

Werden dann über einen Zeitraum von 6 Monaten eigene Backlinks aufgebaut, werden die guten Positionen in den Google-Ergebnissen erreicht. 6 Monate ist etwa der Zeitraum, bis eigene Backlinks beginnen, ihre volle Wirkung zu entfalten.

Die einzelnen Positionen der Rankings verbessern sich immer, wenn Backlinks regelmäßig aufgebaut werden. So konnten wir etwa den Traffic eines Kunden dadurch dauerhaft verdoppeln:

ranking verbesserung durch backlinks

 

Wie viele Backlinks brauche ich?

Diese Frage lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten und ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Denn Google zieht bei der Bewertung eben nicht nur die Anzahl der Backlinks, sondern viele weitere Faktoren bei der Bestimmung in Betracht.

Früher einmal war dies anders, denn da war vor allem die Anzahl der Backlinks für den PageRank entscheidend. Je mehr Backlinks, desto besser. Wie hochwertig diese Links waren und woher sie kamen, spielte erst einmal keine Rolle.

Dies hatte zu einer wahren Flut an Rückverweisen geführt, es bildeten sich sogar eigene Linkfarmen. Diese verfolgten keinen anderen Zweck, als möglichst viele Backlinks zu erzeugen. Du glaubst mir nicht? Dann wird mal einen Blick auf diese Seite.

Doch Google reagierte rasch und machte dieser Taktik den Garaus. Zwar werden Backlinks nach wie vor als Rankingfaktor hinzugezogen, doch neben der Anzahl der Links wird der Fokus inzwischen deutlich stärker auf den Aspekt der Qualität der Backlinks gelegt.

Ähnlich ist es beim Content, hier hat sich nämlich auch viel getan. Genügte es früher, einfach viele Keywords auf einer Seite unterzubringen, ist das heutzutage zu wenig. Auch beim Inhalt zählt die Qualität und vor allem, dass die Suchintention der User berücksichtigt wird.

Keyword-Stuffing liegt also direkt neben Backlink-Farming auf dem SEO-Friedhof begraben. Heute gilt: Je mehr Backlinks von hoher Qualität, desto besser!

Welche Faktoren in welcher Gewichtung zur Berechnung herangezogen werden, möchte uns Google aber nicht verraten.

 

Kann ich Backlinks einfach kaufen?

Ja. Aber du solltest es nicht tun!

In unserer Agentur stoßen wir immer wieder auf dubiose Angebote dieser Art.

Backlinks sollte man unbedingt regelmäßig aufbauen (lassen), sonst wirken diese unnatürlich.

Google empfiehlt in den Google-Richtlinien, keine manuelle Manipulation der Links vorzunehmen. Das Bezahlen von Backlinks ist sogar ausdrücklich verboten. Google untersagt diese Methode sogar explizit in den Webmaster-Richtlinien. Es sei denn, es handelt sich um gekaufte Verweise zu Werbezwecken, die allerdings gesondert gekennzeichnet werden müssen.

 

Aus den Google Richtlinien für Webmaster

ranking verbesserung durch backlinks

Bezahlte Links

… Der Rang einer Website in den Google-Suchergebnissen basiert zum Teil auf einer Analyse der Websites, die auf diese Website verweisen. Linkbasierte Analysen sind sehr hilfreich, um den Wert einer Website zu messen, und haben stark dazu beigetragen, die Qualität der Suche im Internet zu verbessern. Die Quantität und vor allem die Qualität dieser Links fließen in die Bewertung einer Website ein.

Es gibt jedoch SEOs und Webseitenbetreiber, die auf den Ankauf und Verkauf von Links zurückgreifen, die PageRanks weitergeben, ohne dabei auf die Qualität und Quellen der Links oder die langfristigen Auswirkungen auf die eigenen Websites zu achten. Der Ankauf oder Verkauf von Links, die PageRanks weitergeben, ist ein Verstoß gegen die Google-Richtlinien für Webmaster, der sich negativ auf das Ranking einer Website in den Suchergebnissen auswirken kann.

Nicht alle bezahlten Links verstoßen gegen unsere Richtlinien. Der Ankauf und Verkauf von Links ist ein regulärer Teil der Internetökonomie – vorausgesetzt, dies geschieht zu Werbezwecken und nicht mit der Absicht, Suchergebnisse zu manipulieren. Zu Werbezwecken gekaufte Links sollten als solche ausgewiesen werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel folgende:

  • Dem <a>-Tag ein rel="nofollow"- oder rel="sponsored"-Attribut hinzufügen
  • Links zu einer Zwischenseite weiterleiten, die über die robots.txt-Datei für Suchmaschinen gesperrt ist

Google ist sehr bemüht, Links unberücksichtigt zu lassen, mit denen Suchmaschinenergebnisse manipuliert werden sollen. Dazu gehören gekaufte, PageRanks, weitergebende Links sowie solche aus Programmen zum systematischen Linktausch.

Quelle: https://developers.google.com/search/docs/advanced/guidelines/paid-links?hl=de

 

Trotzdem ist es zumindest indirekt auch heutzutage noch eine gängige Methode, Links zu kaufen bzw. zu akquirieren.

Klingt auch zu verlockend. Einfach mal schnell in die Tasche greifen, ein paar Backlinks kaufen und damit ratzfatz auf Platz 1 bei den gängigsten Suchmaschinen landen. Wenn es doch nur so einfach wäre …

Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit gekauften Backlinks Erfolge feiern wirst, ist deutlich geringer als die Wahrscheinlichkeit einer Bestrafung durch Google und andere Suchmaschinen.

Deutlich erfolgversprechender ist die Taktik, auf organische, gute Backlinks zu setzen.

 

Welche Faktoren entscheiden noch über den Erfolg meiner Backlinks?

Du weißt nun also, was ein guter Backlink ist und von welcher Art der Backlinks du dich lieber fernhalten solltest. Doch es gibt noch weitere Faktoren, die du im Auge behalten solltest. Vor allem, damit du nicht bereits nach wenigen Tagen aus Enttäuschung die Flinte ins Korn wirfst.

 

Dein Themenbereich

Der Themenbereich, mit dem du bzw. mit dem sich deine Website oder dein Blog beschäftigt, ist ein ganz entscheidender Faktor. Es gibt nämlich Bereiche, in denen ständig Bewegung herrscht und in denen du stets auf dem neuesten Stand der Dinge sein musst. Entsprechend sollten auch deine Inhalte laufend aktualisiert werden.

Bestes Beispiel ist dieser Blog, der sich mit SEO beschäftigt.

Google und auch die anderen Suchmaschinen versuchen ihre Prozesse laufend zu verbessern, bringen in regelmäßigen Abständen Updates.

Hinzu kommen neue Erkenntnisse aus der Forschung, die wir ebenfalls berücksichtigen müssen. Niemand möchte einen veralteten Blog lesen, der (inzwischen) völlig wertlose Tipps liefert. Das weiß auch Google. Darum müssen wir ständig darauf achten, dass wir aktuell bleiben.

Dreht sich auf deiner Website hingegen alles um Gartenarbeit, musst dich eher nicht laufend nach neuen Trends richten.

 

Die Stärke der Konkurrenz

Einige Themen sind stärker besetzt als andere, das liegt in der Natur der Sache. Damit ist nicht nur die Anzahl der Webseiten gemeint, die sich damit beschäftigen, sondern vor allem auch die Qualität dieser Webseiten. Über Domain Authority habe ich dir ja bereits die wichtigen Dinge erzählt.

Bei einem weniger stark besetzten Thema kannst du bereits mit weniger Backlinks punkten. Handelt es sich um ein heiß umkämpftes Themengebiet, musst du Linkbuilding in großem Maße betreiben, um überhaupt eine Chance zu haben. Wobei dies dann auch auf alle anderen Inhalte deiner Seite zutrifft.

 

Deine Ausgangslage

Befindest du dich erst am Anfang des Linkbuilding-Prozesses, werden sich die Erfolge schneller einstellen als im umgekehrten Fall. Ein Sprung von 0 auf Position 25 ist deutlich leichter als etwa eine Ranking-Verbesserung von Platz 10 auf Platz 8. Denn je höher du steigst, desto besser ist deine Konkurrenz. Aber auch diese “schnellen” Erfolge brauchen ihre Zeit, wie du gleich noch sehen wirst. Wichtig ist, dass du nicht den Mut verlierst.

 

Was kann ich selbst für den Erfolg meiner Backlinks tun?

Von deiner Seite ist einiges zu tun, um beim Linkbuilding langfristig zum Erfolg zu kommen. Denn was nützen die besten Backlinks, wenn die Suchmaschine deine Seite als wenig relevant oder vertrauenswürdig einschätzt?

Baue darum selbst Expertise und Vertrauen auf. Wenn du etwa einen Blog betreibst, solltest du die Artikel stets mit einem echten Autorennamen versehen.

❱❱ Angaben wie “Webmaster” oder “Team XY” sind wenig hilfreich und zeigen Google: Hier sind keine echten Experten am Werk.

 

Auch Interaktion kann ein wichtiger Schritt sein. Bedeutet: Bitte die User in deinem Text um Feedback. Vielleicht stellst du eine Frage am Ende des Artikels? Und ganz wichtig: Antworte rasch auf dieses Feedback und tritt mit deinen Usern in Interaktion.

❱❱ Eine hohe Interaktion zeigt Google: Hier ist etwas los, da lohnt es sich, dabei zu sein.

 

Setze selbst Backlinks, und zwar zu seriösen Quellen und Seiten. Dies wertet deinen Text auf und erhöht die Benutzerfreundlichkeit. Wie du bestimmt schon gehört hast, setzt Google immer stärker auf den Faktor Nutzersignale.

❱❱ Hochwertige Texte mit guten, aktuellen Quellen zeigen Google: Hier bekommen User genau das, wonach sie gesucht haben.

 

Wie schnell kann ich mit Backlinks Erfolg haben?

Eigene Backlinks sind schnell gesetzt. Wie du das machst, verrate ich dir etwas später in diesem Artikel. Von der Entstehung bis zur vollen Wirkungsentfaltung eines Backlinks kann allerdings eine Weile vergehen.

Rückverweise und Verlinkungen auf eigene Inhalte, Artikel oder Texte sind keine Methode, um über Nacht die Rankings in den Suchmaschinenergebnissen zu steigern, sondern ein nachhaltiges Mittel der Optimierung.

Wie du bereits gelesen hast, fließen in die Gesamtbewertung eines Backlinks verschiedene Faktoren ein. Doch auch “gute Backlinks” werden deine Webseite nicht innerhalb weniger Tage nach oben bringen. Du solltest eher von einigen Wochen ausgehen, viele Experten sprechen in diesem Zusammenhang von bis zu 16 Wochen.

Natürlich kann es auch schneller gehen, allerdings dauert es erst einmal einige Tage, bis Google den Backlink überhaupt bemerkt. Meine Empfehlung: Du solltest von mindestens 2 bis 3 Wochen ausgehen, das ist das absolute Minimum.

Wurde die Seite, auf der sich der neue Backlink befindet, erst vor kurzer Zeit von einem Crawler besucht, wird es noch einmal länger dauern.

Die Kollegen von t3n haben hierzu interessante Forschungsergebnisse miteinander verglichen und sind zu folgendem Fazit gekommen:

“Sollte nach einem oder mehreren aufgebauten Links innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen keine Veränderungen auftreten, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Änderungen zeigen sich oft erst auf längere Sicht. Die gewonnenen Ränge in den Suchergebnissen bleiben dann allerdings bei einer konstanten Weiteroptimierung im Regelfall langfristig bestehen.

https://t3n.de/news/lange-dauert-es-backlinks-google-ranking-1185279/

 

Backlinks sind also nichts für Ungeduldige!

 

Backlinks aufbauen leicht gemacht: 7 wichtige Tipps

Du weißt nun also, worum es sich bei Backlinks handelt und warum sie im SEO-Bereich nach wie vor wichtig sind. Du weißt auch, welche Kriterien einen guten Backlink ausmachen und dass Linkbuilding Zeit braucht.

Jetzt geht’s an Eingemachte!

In diesem Abschnitt möchte ich dir ein paar Tipps und Strategien verraten. Ich werde dich nun in die Kunst des Linkbuildings einweihen und dir zeigen, wie du selbst gute Backlinks für deine Website aufbauen kannst.

 

1. Verfasse Gastartikel

Ein Gastartikel ist ein Text, der auf einem Blog publiziert wird, der nicht zu deiner Seite gehört.

Hier haben wir einen  ganzen Blogartikel dem Thema Gastartikel schreiben gewidmet.

Du musst nicht unbedingt einen Blog haben, um Gastartikel auf anderen Blogs zu schreiben. Der Deal ist einfach: Du erstellst einen hochwertigen Inhalt für den Blogger, im Gegenzug bekommst du einen Link.

Doch das ist nicht alles. Zusätzlich zu diesem Backlink profitierst du auch, indem dein Markenwert weiter steigt. Wenn du auf “fremden Blogs” publiziert wirst, zeigt dies: Hier ist ein Experte am Werk, der etwas zu sagen hat.

Hier ein Beispiel für einen Gastartikel von mir auf chimpify.de zum Thema Bloggen ohne SEO. Was Bloggen ohne SEO und Autofahren mit Handbremse gemeinsam haben.

gastartikel auf chimpify

 

2. Schreibe Testimonials

Verwendest du eine Software, die du magst? Ein gutes Buch, das du gelesen hast?

Dann solltest du diesen Unternehmern, Autoren, Softwareherstellern ein Testimonial schreiben.  Unternehmen lieben solche Schreiben. Viele werden diese Schreiben auf der eigenen Webseite publizieren. Für dich bedeutet das einen kostenfreien Link.

testimonials

 

3. Frage dein näheres Umfeld

Dein näheres Umfeld ist vermutlich die einfachste Quelle, um Links zu generieren. Hat dein bester Freund, deine Frau/dein Mann oder dein Business-Netzwerk eine Webseite? Diese könnten doch einen Link auf deine Webseite setzen.

Das Geheimnis? Einfach fragen! Nutze deine Kontakte. Diese können deine Seite in einem Blogartikel oder im News-Bereich erwähnen.

 

4. Erstelle Infografiken

Wirklich gute Infografiken werden gerne weiterverwendet. Eine Infografik ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten in einer großen Grafik.

Solche Grafiken machen es Usern deutlich einfacher, komplizierte Vorgänge und Zahlen zu erfassen, sie sind darum gerade im Internet sehr beliebt. Eine verständliche, gut gemachte Grafik wird deutlich lieber geteilt als eine pure Ansammlung von Zahlen und Fakten. Bedeutet: Mit einer guten Infografik steigen deine Chancen auf einen Backlink enorm.

Hier eine Infografik von chimpify:

blogartikel schreiben infografik

 

5. Nutze die Google-Suche

Du kannst bei Google aktiv nach Link-Möglichkeiten suchen. Dein Ziel sollten Sammlungen von Links oder Bloggern sein, die über bestimmte Themen schreiben. Findest du eine Linksammlung zu einem bestimmten Themenkomplex, ist die Wahrscheinlichkeit vorhanden, hier auch selbst einen Backlink zu erhalten.

Manchmal ist es auch sinnvoll, für einen Backlink den passenden Inhalt zu kreieren und dann erst zu fragen, ob eine Verlinkung möglich ist.

Folgende Suchen helfen dir in Google weiter, um solche Ressourcen zu finden (anhand des Beispiels „Marketing-Experte“):

  • „die besten“ + „Marketing-Experten“
  • „Marketing-Experte“ + „Sammlung“
  • „Marketing-Experte“ + „Erfahrungen“
  • „Marketing-Experte“ + „Empfohlene Seiten“
  • „Marketing-Experte“ + „Links“
  • „Marketing-Experte“ + „Partner“
  • „Marketing-Experte“ + „Blog“

google suche

 

Hast du nun potenzielle Webseiten gefunden, kannst du bei diesen per E-Mail anfragen, ob ein Link möglich wäre.

 

6. Analysiere die Backlinks der Mitbewerber

Wenn ein Mitbewerber auf einer Webseite einen Backlink erhalten hat, besteht die Chance, dort ebenfalls einen Backlink zu erhalten. SEO-Agenturen haben hier natürlich einige bezahlte Tools im Einsatz, um diese Links wie eine Nadel im Heuhaufen zu finden.

Als kostenloses Tool kann ich dir den Backlink Check von Seobility empfehlen.

backlink check seobility

 

Für die Analyse gibt die Webseite deines Mitbewerbers ein und lasse dir alle Backlinks suchen. Ansonsten hast du weiter oben unter dem Punkt “Die besten Backlink-Checker” einige weitere Programme, die in diesem Zusammenhang sehr hilfreich sein können.

Ich würde dir empfehlen, anschließend eine Excel-Liste zu erstellen und alle Backlinks aufzulisten. Gehe danach die Backlinks durch und bewerte sie danach, ob es dort grundsätzlich möglich oder interessant ist, einen Backlink zu setzen.  Alle Webseiten, bei denen ein Backlink möglich oder sinnvoll wäre, bewerte mit moz.com. Hier erhältst du pro Webseite eine wichtige Kennzahl, nämlich die Domain Authority.

domain authority check moz

Notiere diese in deinem Excel File.

Sortiere die Liste der Authority nach dem höchsten Werten. Das sind die wertvollsten Backlinks für deine Webseite. Diese Methode kann natürlich stark ausgebaut werden.

Vor allem mit den richtigen Tools lassen sich rasch viele Backlinks finden und bewerten. Das ist aber aus unserem Wissensstand nur mit kostenpflichtigen Tools möglich.

 

7. Achte auf vermeintliche Kleinigkeiten

Wie du bereits weißt, werden bei einem Backlink viele verschiedene Faktoren von Google ausgewertet, die alle in die Gesamtbewertung und damit auch ins Ranking fließen. Aber so ist es ja immer im Onlinemarketing, den einen, alles entscheidenden Super-Trick gibt es leider nicht.

Die folgenden Punkte sind eine kleine Wiederholung, ich möchte sie dir aber noch einmal ans Herz legen, weil sie wirklich immer wieder vergessen oder gar unterschätzt werden.

  • Achte darauf, wo und wie der Link gesetzt wird. Über NoFollow-Links und DoFollow-Links hast du bereits in diesem Artikel gelesen. DoFollow ist NoFollow immer vorzuziehen.
  • Ein Link, der mitten im Fließtext gesetzt wird, ist deutlich wertvoller als ein Link am Ende eines Artikels oder im Footer.
  • Achte zudem darauf, dass der Anchor-Text sinnvoll, vor allem aber auch gehaltvoll gewählt wurde. Beispiel: “Mehr Infos findest du in diesem Blogartikel von ithelps” ist wesentlich besser als “Mehr Infos findest du hier”. Am wertvollsten sind Backlinks mit „hartem Ankertext“. Das bedeutet, dass das Keyword im Ankertext vorkommt.

 

Vermeintliche Kleinigkeiten dieser Art können am Ende einen deutlichen Unterschied ausmachen.

 

Weitere Tipps zum Linkaufbau

Backlinko-Gründer und “SEO-Guru” Brian Dean hat sich ebenfalls Gedanken darüber gemacht, wie du starke Backlinks aufbauen kannst. In diesem Video erklärt er seine Lieblings-Tipps.

 

Vorsicht, Falle? Kritik an Backlinks

Google möchte keinen unnatürlichen Backlinkaufbau. Der Grundgedanke von Google und die erste Bemessungsgrundlage war, „je mehr Links auf eine Webseite zeigen, desto wertvoller muss diese Seite sein.“

Das gibt natürlich Raum für Manipulation. So hat Google heute über 210 Qualitätskriterien für die Bewertung der Qualität einer Webseite erstellt. 

Google geht aber auch aktiv gegen unnatürliche Backlinks vor. Vor allem bezahlte Backlinks sind verboten, wie bereits erwähnt. Man riskiert eine Abstrafung durch Google. Das ist keine Geldstrafe. Es ist die Schlechterstellung der Sichtbarkeit deiner Webseite in Google. Eine indirekte Geldstrafe sozusagen.

Sollte dich eine manuelle Bestrafung von Google erwischt haben, merkst du einen massiven Traffic- und Sichtbarkeitsverlust. Es gibt hier eigene Google Quality Teams die manuellen Bewertungen und Abstrafungen durchführen.

Kontaktiere in solch einem Fall eine SEO-Agentur deines Vertrauens, um mit der Behebung dieser manuellen Abstrafung von Google zu starten (gerne auch uns).

 

Fazit: Bleibe geduldig, dann wirst du Erfolg haben

Backlinks sind nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor bei Google und anderen Suchmaschinen. Jeder Webmaster sollte sich darum ausführlich mit dem Thema “Rankingfaktor Linkbuilding” auseinandersetzen.

Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Linkbuilding ist kein Zaubermittel, sondern verlangt Zeit, Geduld und Kreativität. Meine Empfehlung für dich als Webseitenbetreiber lautet darum: Dran bleiben und geduldig sein. Dann wird sich dein Einsatz in Form von einem verbesserten Ranking bestimmt bezahlt machen.

 

 

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