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NoFollow - DoFollow

NoFollow & DoFollow – einfach erklärt und sinnvoll eingesetzt

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Hast du dir als Webseiten- oder Blog-Betreiber schon einmal Gedanken über die Link-Kennzeichnungen NoFollow und DoFollow gemacht?

Wenn nicht, dann ist es an der Zeit.

Denn Links sind wichtige Bestandteile der Suchmaschinenoptimierung (SEO) – egal, ob du von deiner Seite auf eine andere Website verlinkst oder eine andere Webseite auf einen Artikel deiner Seite verlinkt.

In diesem Artikel bekommst du alle relevanten Informationen über NoFollow-Links und DoFollow-Links: von der Definition über den Einfluss auf das Suchmaschinenranking bis hin zu ihrem Code.

Das Beste: Wir stellen dir eine Auflistung der 5 häufigsten Fehler bei der Verwendung der beiden Kennzeichnungen zur Seite – damit dir diese Fehler nicht passieren.

 

 

NoFollow und DoFollow: Informationen und Fakten zu den Link-Attributen

 

NoFollow

Definition: Was bedeutet das NoFollow-Attribut?

Ein mit nofollow (englisch: no follow = nicht folgen) ausgestatteter Link weist den Crawler der Google-Suchmaschine an, diesem Link nicht zu folgen – die jeweilige Seite wird somit nicht mit der verlinkten Webseite verknüpft. Derzeit wird der Wert von Google lediglich als Hinweis betrachtet.

Google hat im Jahr 2005 (nach der Idee von Jason Shellan und Matt Cutts) mehrere Attribute wie “dofollow” und “nofollow” eingeführt, damit Webmaster und Blog-Betreiber die Chance haben, den Linkjuice einer Website (Kraft aller Links) beobachten und beeinflussen zu können.

 

Warum setzte Google diesen Schritt?

Bevor die NoFollow-Kennzeichnung von Google eingeführt und von weiteren Suchmaschinen übernommen wurde, wurde das eigene Ranking und das anderer Websites im Onlinemarketing manipuliert.

Dazu wurden Foren und Blogs mit fragwürdigem Kommentar-Spam bombardiert oder mit irrelevanten Verlinkungen (Backlinks) zugespammt, indem Bookmarking-Dienste, Link-Tauschbörsen und -Farmen oder automatisierte Software genutzt wurden.

Das Ziel: Backlinks zwecks der Suchmaschinenoptimierung zu generieren, um die Platzierung ihrer Homepage und deren Domain positiv zu beeinflussen. Oder besser gesagt: Eine Steigerung des eigenen Rankings durch die Linkkraft oder dem PageRank von anderen Websites zu erreichen.

Denn schon damals zählten Backlinks zu den Ranking-Kriterien von Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo!.

 

Was ist ein NoFollow-Link?

Bei einem NoFollow-Link handelt es sich um eine Anweisung, der Suchmaschinen zu verstehen gibt, den Link einer Website nicht zu folgen. Ein natürliches Linkprofil enthält sowohl NoFollow- als auch DoFollow-Links.

Du hast bei der Verwendung von NoFollow-Links zwei Möglichkeiten:

  1. Wenn du den seitenspezifischen NoFollow-Tag einsetzt, dann werden alle Links dieser Website von Suchmaschinen-Crawlern nicht weiter verfolgt. Bei dieser Methode wird das Attribut innerhalb des Headers platziert. Das sieht folgendermaßen aus:
    nofollow ganze seite 
  2. Möchtest du nur einen einzelnen Link (Hyperlink) auf nofollow setzen, dann verwende diese Methode: den linkspezifischen NoFollow-Tag rel=”nofollow”.
    nofollow einzelner link

 

Werfen wir einen Blick auf die unterschiedlichen Kategorien dieser Link-Kennzeichnung.

 

Interne vs. externe NoFollow-Links

NoFollow-Links können in zwei Kategorien unterteilt werden: die internen und die externen NoFollow-Links.

Die Zwecke dieser Unterkategorien unterscheiden sich voneinander:

 

Interne NoFollow-Links:

Durch eine saubere interne Linkstruktur kannst du die verschiedenen Unterseiten einer Website sinnvoll miteinander verknüpfen. Auf diese Weise kannst du beispielsweise die Besucher deines Blogs von einem Beitrag zum nächsten mit thematischer Ähnlichkeit (Themencluster) navigieren.

Expertentipp: Verwende diese Kennzeichnung nicht für die interne Verlinkung deiner Webseite. Denn seit 2009 kann der Linkjuice nicht mehr gezielt auf bestimmte Unterseiten (PageRank-Sculpting) weitergeleitet werden.

 

Externe NoFollow-Links:

Diese Links, welche auch als ausgehende oder Outbound-Links bezeichnet werden, dienen als eine Art Empfehlung für weiteren, relevanten Inhalt. Outbound-Links, die auf Quellen oder auf vertiefende Informationen zum eigenen Text verweisen, benötigen in der Regel keine NoFollow-Kennzeichnung. Sie bieten dem Nutzer der Webseite einen konkreten Mehrwert.

 

Wann werden NoFollow-Links sinnvollerweise eingesetzt?

 

Bei Webseiten, deren Informationen und Inhalte keinen redaktionellen Kontext mit der eigenen Seite aufweisen

Du verlinkst auf eine Seite, die thematisch zwar nicht ganz zu deinem Inhalt passt, siehst deren Inhalt aber als Mehrwert für deine Leser? Dann setze das Link-Attribut nofollow.

 

Bei Websites, die nicht vertrauenswürdig sind

Was sind nicht vertrauenswürdige Websites?

Dazu zählen Websites, die:

  • kaum oder gar keine eigenen Seiteninhalte (Thin Content) präsentieren
  • in der Vergangenheit Probleme mit dem Urheberrecht hatten
  • automatisch generierten oder von anderen Webseiten kopierten Inhalt nutzen
  • ausschließlich daran interessiert sind, dass die User auf ihre Affiliate-Links klicken
  • Glücksspiel-Seiten, die Menschen dazu verleiten wollen, Geld auszugeben

Grundsätzlich ist es für deine Blog- und Website-Besucher besser, wenn du von Haus aus deine ausgehenden Links überprüfst und deine Webseite erst gar keine Verlinkungen auf verdächtige Seiten aufweist.

 

Bei Werbung, bezahlten Links und Links in Kommentaren oder Foren

Vor Jahren wurden auch diese Links auf mit dem NoFollow-Wert gekennzeichnet. Seit 2019 ermöglicht Google auch den Einsatz weiterer rel-Werte, mit denen Links in Werbebannern und Textanzeige, Affiliate-Links oder gekauften Links gekennzeichnet werden können (mehr dazu später).

 

Für die Steuerung von Suchmaschinen-Crawlern (auch Searchbots oder Webcrawler)

Mit der Kennzeichnung besteht die Möglichkeit Crawler von Suchmaschinen gezielt auf Webseiten zu lenken und zu steuern, welche Seiten bevorzugt in den Suchmaschinen-Index aufgenommen werden sollen.

Dazu zählen:

  • Registrierungs-, Anmelde- oder Login-Seiten von Online-Portalen, Foren und E-Commerce-Unternehmen
  • der Administrationsbereich einer Website

 

Wann sollte ein NoFollow-Tag nicht eingesetzt werden?

 

Interne Links auf deiner Website

Die internen Links deiner Website solltest du niemals mit NoFollow kennzeichnen. Wenn du nicht möchtest, dass eine Website von einer Suchmaschine indexiert wird, dann verwende den NoIndex-Tag oder erstelle eine Regel in der robots.txt-Datei.

 

Backlinks

Wenn die eigene Webseite von anderen Webseiten verlinkt wird, dann wird die eigene Site sichtbarer (Linkpopularität). Je glaubwürdiger und hochwertiger diese Links einer Website sind, umso mehr Linkkraft und PageRank kommen der eigenen Webseite zugute.

 

Hierzu gibt es ein interessantes Video von Matt Cutts.

 

Wenn du erfahren möchtest, wie du gekaufte Links, Werbe-Links oder von Usern erstellten Inhalt (User generated Content) markieren solltest, dann lies weiter. Auf diese Punkte gehe ich etwas später genauer ein.

 

Widmen wir uns gleich dem nächsten Link-Attribut: dem DoFollow-Link.

 

DoFollow-Link oder Follow-Link

Definition: Was besagt das Attribut DoFollow?

Das DoFollow-Attribut (oder nur follow = folgen) ist die Standard-Kennzeichnung eines Links. Du musst also nichts tun, um einen internen oder externen Link mit DoFollow zu markieren: Denn jeder Link, der kein NoFollow-Attribut aufweist, ist automatisch ein DoFollow-Link.

Tipp unserer Experten: Da ein DoFollow-Link nicht als solcher markiert gehört, ist es nicht nötig, ihn mit den Wert rel=”dofollow” oder rel=”follow” zu versehen.

 

Was sind DoFollow-Links?

Suchmaschinen-Crawler reisen mithilfe der DoFollow-Links von einer Webseite zur nächsten, um mehr über die Beziehung zwischen den einzelnen Websites zu erfahren. DoFollow-Links signalisieren den Suchmaschinen-Crawlern, dass sie den jeweiligen Links folgen (crawlen) sollen.

 

NoFollow-Links vs. DoFollow-Links

Diese Gegenüberstellung verdeutlicht noch einmal den einen oder anderen Unterschied zwischen den beiden Kennzeichnungen.

NoFollow

DoFollow

Linkjuice und PageRank werden nicht vererbt.

Linkjuice und PageRank werden vererbt.

Backlinks und interne Verlinkungen werden von Crawlern nicht verfolgt.

Interne und externe Links werden von Suchmaschinen-Bots verfolgt.

 

Relevanter Traffic kann generiert werden.

 

Platzierung in den Suchergebnissen von Suchmaschinen kann verbessert werden.

 

Nachdem du die wichtigsten Informationen über die beiden Begriffe erfahren hast, beantworten wir einige häufig auftauchende Fragen zu den beiden Link-Werten.

 

HTML-Code: Wie kannst du prüfen, ob ein Link nofollow oder dofollow ist?

Der einfachste Weg ist, direkt im HTML-Code nachzusehen. Keine Angst. Das geht schnell und du musst dazu kein Onlinemarketing- oder SEO-Experte sein.

 

NoFollow

nofollow html code

Markiere den Link in deinem Browser wie Google Chrome oder Microsoft Edge und klicke dann auf untersuchen. Schon siehst du auf der rechten Seite den Code.

 

DoFollow
dofollow html code

 

Wenn du kein “nofollow”-HTML-Tag im Code findest, dann handelt es sich um einen DoFollow-Link.

 

SEO-Relevanz: Wie geht Google mit NoFollow- und DoFollow-Links um?

 

Folge mir nicht (No Follow)

Ein NoFollow-Link ist für den Google Crawler eine Art von Empfehlung, diesen nicht zu beachten. Ob sie Einfluss auf die Sichtbarkeit einer Webseite haben, darüber sind sich auch Experten der Suchmaschinenoptimierung uneins.

Hast du einen Link zu einer Seite auf nicht folgen gesetzt und er wurde trotzdem von Google indexiert? Dann kann es an folgenden Dingen liegen:

  • Eine andere Webseite verlinkt auf die Seite (dofollow).
  • Eine andere Unterseite wie die Sitemap linkt dofollow auf diese Seite.

 

Folge mir (Do Follow)

DoFollow-Links, die thematisch zu der eigenen Website passen, vererben neben dem Linkjuice auch ihren PageRank.

Zu den positiven Auswirkungen dieser Tatsache zählen:

  • eine bessere Google-Platzierung
  • der Mehrwert für die Nutzer der Website
  • das Generieren von mehr Traffic (Seitenzugriffe auf die eigene Webseite)

 

Als Nächstes möchte ich dir die häufigsten Fehler vorstellen, die beim Einsatz dieser Tags passieren.

 

NoFollow- und DoFollow-Links: So vermeidest du die 5 häufigsten Fehler

 

1. Fehler: Interne Links werden auf nofollow gesetzt

Deine internen Links solltest du niemals mit dieser Kennzeichnung markieren: Das würde den PageRank aushobeln sowie deine Ankertexte (Anchor-Texte) bedeutungslos werden lassen. Kurz: Du büßt die dadurch entstehenden Vorteile ein.

Häufig werden diese ungewollten Markierungen von Plugins, Themes und mitunter auch WordPress (automatisch eingefügte Links in WP-Kommentaren) selbst vorgenommen.

Eine regelmäßige Überprüfung der internen Verlinkungsstruktur ist daher für die Suchmaschinenoptimierung unerlässlich.

 

2. Fehler: Werbelinks werden nicht mit rel=”sponsored” (früher rel=”nofollow”) gekennzeichnet

Zwar handelt es sich dabei nur um einen Verstoß gegen die Richtlinien von Google und diese sind rechtlich irrelevant, jedoch kann sich das Ignorieren der Google-Hausordnung negativ auf die Sichtbarkeit deiner Website auswirken.

Expertentipp: Vermeide unbedingt den massenhaften Verkauf von DoFollow-Links auf deiner Webseite. Dadurch kannst du von Google abgestraft werden: Im schlimmsten Fall wird deine ganze Webseite (oder Teile davon) aus dem Index von Google entfernt.

 

3. Fehler: Die externen Links deiner Blogartikel werden das eine Mal auf nofollow und das andere Mal auf dofollow gesetzt

Durch diesen Schritt versuchen manche Blog-Betreiber das Risiko zu minimieren, dass ihre Artikel auf nicht vertrauenswürdige Seiten verlinken. Dabei handelt es sich um einen Mittelweg, der weder dem Website-User etwas bringt noch dem Webmaster oder Blogger.

Die Lösung: Wenn du der Website vertraust, dann sollte der Link kein Problem darstellen. Solltest du die Seriosität der Seite infrage stellen, dann setze keinen Link.

 

4. Fehler: Alle externen Links werden auf nofollow gesetzt

Da die Überprüfung von externen Links Zeit in Anspruch nimmt, markieren manche Blogger all ihre externen Links mit diesem rel-Wert.

Dadurch übermitteln sie Google ungewollt diese Botschaften:

  • Bei deinen externen Links handelt es sich um Werbe- oder gekaufte Links.
  • Du achtest nicht auf die inhaltliche Qualität deiner ausgehenden Links bzw. du überprüfst diese nicht vorab.
  • Bei deinen Beiträgen handelt es sich nicht um redaktionellen und vertrauenswürdigen Content, sondern um von Nutzern erstellten Inhalt

 

Wenn du dies tust, dann könntest du andere Blogger davon abschrecken, deine Website zu verlinken oder einen Gastbeitrag bei dir zu veröffentlichen.

Besser ist es, die ausgehenden Links zu überprüfen und die Links bei erwählten Kommentatoren mit dofollow zu kennzeichnen.

 

5. Fehler: Standardseiten wie das Impressum oder die Datenschutzerklärung werden mit nofollow gekennzeichnet

Gelegentlich werden Standard-Seiten wie die Datenschutzerklärung, das Impressum oder die Kontaktseite auf nofollow gesetzt, damit sie nicht von Google gecrawlt und indexiert werden.

Besser ist es mit dem Robots-Meta-Tag noindex zu arbeiten.

 

Welche weiteren Link-Attribute kannst du bei Google verwenden?

 

rel-Attribut oder rel-Wert

Google bietet dir für die Markierung von ausgehenden Links mehrere Möglichkeiten. Seit 2019 können zwei weitere rel-Werte genutzt werden: rel=”sponsored” und rel=”ugc”.

Durch die Nutzung eines einzelnen Attributs oder von mehreren Attributen hilfst du Google, mehr über deine Beziehung zur verlinkten Website zu erfahren.

Nachfolgend habe ich dir eine Übersicht über die anderen Kennzeichnungen zusammengestellt.

 

Übersicht der gängigen rel-Werte

rel-Wert

Beschreibung

kein Wert

Reguläre Links, denen Google uneingeschränkt folgen soll, benötigen kein rel-Attribut.

rel=”sponsored”

Werbe-Links oder bezahlte Links (Placements) sollten mit dieser Kennzeichnung markiert werden.

Das sieht so aus:

sponsored link

rel=”ugc”

Inhalte wie Beiträge oder Kommentare in Foren von Nutzern können als ugc (user-generated content) gekennzeichnet werden.

ugc link

Mehrere Werte

Wenn du mehrere rel-Werte kombinieren möchtest, dann verwende Leerzeichen und Kommas zwischen den einzelnen rel-Werten.

Hier ein Beispiel für beide Möglichkeiten:

link mehrere rel attribute ugc nofollow

link mehrere rel attribute ugc nofollow 2

 

Fazit: Was du über die Kennzeichnung von Links erfahren hast

Die Attribute nofollow und dofollow haben einen beachtlichen Einfluss auf die Steuerung von PageRank und Linkkraft. Gleichzeitig beeinflussen sie die Google-Sichtbarkeit.

Daher sollten sich Blogbetreiber und Online-Marketing-Mitarbeiter um ihre internen, eingehenden und ausgehenden Links kümmern.

Ja, das benötigt Zeit. Aber dafür wartet eine Belohnung auf dich: Dein Ranking wird sich verbessern.

 

Benötigst du Hilfe bei der internen oder externen Verlinkung deiner Webseite oder hast du Fragen zu Backlinks? Dann kannst du uns gerne kontaktieren. Schreibe eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, rufe uns unter +43 1 353 2 353 an oder schicke uns deine Anfrage über unser Kontaktformular.

 

 

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