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Was ist SEO – so funktioniert Suchmaschinenoptimierung

SEO 2022 – so funktioniert Suchmaschinenoptimierung!

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Bist du bereit für jede Menge Infos zum Thema SEO?

In diesem umfassenden Artikel findest du die Antworten auf Fragen wie:

  • Was ist SEO?
  • Wie funktioniert die Suchmaschine Google?
  • Welche Ranking-Faktoren sind wichtig?

Aber nicht nur das, …

… neben Ratschlägen für deine SEO-Strategie stellen wir dir 11 SEO-Quick-Tipps für die Praxis zur Seite.

Und du erfährst, was du sofort tun kannst, um mehr Sichtbarkeit und Rankings zu generieren.

Let’s start!

Suchst du noch offline nach Informationen, Adressen oder Kontaktdaten von Unternehmen?

Nein, schon lange nicht mehr, oder?

Es ist doch viel einfacher, eine Suchanfrage in Web-Suchmaschinen wie Google und Co. durchzuführen: Tippen und klicken – schon kannst du dir unzählige Informationen, Services, Shops oder Video- und Bilddateien ansehen.

Genauso wie du, tippen und klicken sich auch deine Interessenten, deine potenziellen Webseitenbesucher und Kunden durch die Suchmaschinen dieser Welt - vor allem durch eine (aber darüber reden wir später).

Für dich als Webseitenbetreiber, Online-Händler oder Unternehmer mit einer Homepage ist Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) daher essenziell – denn mithilfe gezielter Suchmaschinenoptimierungs-Maßnahmen kannst du die Sichtbarkeit und den Erfolg deiner Website positiv beeinflussen.

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Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist zugleich Kunst, Wissenschaft und Handwerk.

Mit SEO kannst du gezielt “kostenlosen” Website-Traffic (Webseiten-Besucher) von Suchmaschinen auf deine Website lenken und deine Umsätze steigern.

Kurz: Dieser Traffic ist unbezahlbar und die Suchmaschinen-Suche deine größte Traffic-Quelle.

Wie du gezielt “kostenlosen” Website-Traffic (Webseiten-Besucher) von Suchmaschinen auf deine Website lenken kannst, besprechen wir infolge.

Hinweis: Das Thema Suchmaschinenoptimierung ist ein komplexes und aufwendiges Thema, dementsprechend umfangreich ist unser Artikel darüber.

Mit 66 DIN-A4_Seiten oder mehr als 13.300 Wörtern lässt er so manche Diplomarbeit blass aussehen ;) 

Der Vorteil: Du findest wirklich alles, was du zum Thema SEO wissen solltest!

Du hast wenig Zeit oder interessierst dich nur für einen bestimmten Teil des Artikels?

Dann wirf einen Blick in das Inhaltsverzeichnis.

Mit nur einem Klick kannst du zu deinem favorisierten Kapitel springen.

 

 

Inhaltsverzeichnis

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Definition: Was ist SEO?

Den Begriff Suchmaschinenoptimierung verstehen

Bei dem Anglizismus SEO handelt es sich um ein englisches Akronym, welches für “search engine optimization” steht. Übersetzt ins Deutsche heißt das Akronym Suchmaschinenoptimierung.

Suchmaschinenoptimierung zählt wie SEA (Search Engine Advertising) zu den wichtigen Teildisziplinen im Online-Marketing.

Tatsächlich würde die Formulierung “Optimierung für die Suchmaschinen” den eigentlichen Sinn und Zweck des Prozesses genauer beschreiben: Schließlich führen verschiedene SEO-Maßnahmen dazu, dass die Inhalte deiner Website so weit vorne wie möglich in den organischen Suchergebnissen (Natural Listings) der Suchmaschinen aufscheinen.

Welche Position deine Website tatsächlich erhält, ergibt sich aus den Ranking-Algorithmen der einzelnen Suchmaschinen. Die berücksichtigten Faktoren sowie deren Gewichtung unterscheiden sich von Suchmaschine zu Suchmaschine.

Um Top-Positionen in den Natural Listings zu erreichen, stehen deinem Unternehmen zahlreiche Strategien und Maßnahmen zur Verfügung. Über diese werden wir im Laufe des Artikels noch sprechen.

 

Bei Suchmaschinenoptimierung geht es zuerst einmal darum:

  • den Suchenden die gewünschten Informationen zur Verfügung zu stellen
  • die Suchintention zu 100 Prozent abzudecken
  • zufriedenstellende Lösungen, hilfreiche Informationen und relevante Antworten anzubieten

 

Diese Informationen solltest du den Nutzern deiner Website folgendermaßen präsentieren:

  • nutzerfreundlich (übersichtlich, klar strukturiert, verständlich, optisch ansprechend)
  • technisch einwandfrei
  • schnell (Ladezeitgeschwindigkeit)

 

Das Wichtigste zum Thema “Was ist SEO?” erfährst du von Sebastian (CEO ithelps) in unserem 6-Minuten-Video.

 

Werfen wir als Nächstes einen Blick auf die Ziele von SEO. So erfährst du, was mit den Maßnahmen erreicht werden kann.

 

Welche Ziele verfolgt die Suchmaschinenoptimierung?

Das Hauptziel von Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur, mit deinen Web-Inhalten gefunden zu werden, sondern unter den TOP-Ergebnissen der Suchmaschinen gefunden zu werden.

organische suchergebnisse google

 

Besser: Wenn Suchmaschinen-Benutzer ihre Suchbegriffe in Suchmaschinen eingeben (= relevante Suchanfragen) und die Suche starten, dann sollen sie deine relevante Webseite (= Thema + Suchintention) so weit vorne wie möglich (=  TOP-Platzierung oder Seite 1) in den wichtigsten Suchmaschinen (= Google) finden.

 

Dein SERP Snippet, die Textvorschau in den Suchergebnissen von Suchmaschinen, übernimmt dabei folgende Rolle. Es soll den Suchmaschinen-Nutzern zeigen,

  • was sie auf deiner Webseite erwartet,
  • warum sie diese unbedingt besuchen sollten
  • und sie dazu motivieren, auf dein Ergebnis zu klicken.

google snippet was ist seo

 

Der Suchbegriff, der Text des Snippets und der Seiten-Inhalt müssen inhaltlich übereinstimmen – und die Erwartung der Nutzer erfüllen. Ansonsten springt deine potenzielle Kundschaft gleich wieder zurück auf die Suchergebnisseite (SERP). Mehr zum Thema SERP Snippet-Optimierung erfährst du etwas später.

 

Warum ist Search Engine Optimization so wichtig?

Doch diese Top-Positionen sind nicht der eigentliche Zweck …

… dahinter steckt noch mehr. Denn gute Rankings verhelfen deinem Unternehmen zu:

  1. mehr Sichtbarkeit und Reichweite
  2. mehr Webseiten-Besucher (Traffic)
  3. mehr Conversions und Umsatz

 

ranking traffic gewinn

 

Die Etablierung als Marke (Brand) wird durch ein gutes Ranking deiner Unternehmenswebsite ebenfalls erleichtert.

 

Tipp: Je besser dein Ranking, deine Positionierung in den organischen Suchergebnissen ist und je bekannter deine Marke (Brand) ist, desto mehr Besucher landen auf deiner Seite. Je mehr Besucher auf deiner Webseite sind, desto mehr Menschen kannst du deine Produkte, deine Dienstleistung oder dein Unternehmen präsentieren.

 

Was bringt dir Suchmaschinenoptimierung?

Du ahnst es vielleicht schon: Die Optimierung für Suchmaschinen beinhaltet viele Schritte. Sie kostet Zeit und setzt eine gewisse Erfahrung voraus, um eine nachhaltige Verbesserung von Sichtbarkeit und Positionen zu erreichen.

 

Ist es das Ganze wert? Und welche Gründe sprechen dafür?

 

Um dir diese Fragen zu beantworten, stelle ich dir die 3 wichtigsten Gründe vor.

  1. Über die organische Suche (organic search) erhältst du den meisten Online-Traffic (siehe SEO: Zahlen und Fakten)
  2. Den TOP-Positionen in den SERPs und den Platzierungen auf Seite 1 wird ein hohes Vertrauen entgegengebracht.
  3. Mit suchmaschinenoptimierten Inhalten kannst du deine Zielgruppe in den verschiedenen Phasen ihrer Customer Journey abholen. Du erreichst also ein weitaus breiteres Publikum.

    customer journey 5 phasen

 

Bedenke auch, dass deine Konkurrenz nicht schläft und dir einen Schritt voraus sein möchte.

 

Im nächsten Abschnitt möchte ich dir einige Zahlen und Fakten aus angesehenen Studien präsentieren.

 

SEO: Zahlen und Fakten

 

… denn Traffic ist alles – und Suchmaschinenoptimierung verhilft dir dazu.

 

Die stetig steigende Anzahl an Suchanfragen in Suchmaschinen zeigt, dass die Bedeutung von SEO in den vergangenen 20 Jahren zugenommen hat. 

agof studie digital facts august 2021

Quelle: daily digital facts (agof.de)

 

Aber nicht nur das ...

… auch das Ergebnis der agof-Studie “digital facts” (Stand: August 2021) ist eindeutig: Suchmaschinen sind die am häufigsten verwendeten digitalen Anwendungen.

Die Studie präsentiert die verbreitetsten Verhaltensweisen von Internet-Usern. Sie beantwortet ebenso die Frage, mit welchen Offline- als auch Online-Kontaktpunkten (Touchpoints) sie bei ihrer Customer Journey in Berührung kommen.

agof studie digital facts august 2021 online vs offline einkaeufe

Quelle: daily digital facts (agof.de)

 

Wenn im deutschsprachigen Raum von Suchmaschinenoptimierung gesprochen wird, dann geht es hauptsächlich um die Optimierung für Google. Aus dem einfachen Grund:

 

Googles Marktanteil Deutschland

Googles Marktanteil Weltweit

Desktop

84 Prozent

78,39 Prozent

Mobil

96 Prozent

89,88 Prozent

Das kann keine andere Suchmaschine hierzulande toppen (Quelle: Statista, Stand: September 2021).

Die organische Suche von Google (und allen anderen Suchmaschinen) kann immer bessere Ergebnisse ausliefern, die der genauen Suchintention seiner Benutzer entspricht.

 

Laut dieser BrightEdge-Studie aus dem Jahr 2019 machen die Anteile der organischen Suche 53,3 Prozent des kompletten Web-Traffics aus.

brightedge studie organic search

Du siehst, die organische Suche (organic search) ist die stärkste (verfolgbare) Traffic-Quelle und der wichtigste Online-Marketing-Kanal.

 

Widmen wir uns zunächst der Bedeutung von einigen Abkürzungen des digitalen Marketings, die für Einsteiger in das Thema etwas irritierend sein könnten.

 

SEM, SEO und SEA: Wodurch unterscheiden sich die Bereiche des Online-Marketings?

Bei den Begriffen SEM, SEO und SEA handelt es sich um drei Akronyme aus dem digitalen Marketing. Nachfolgend erfährst du:

  • was die Begriffe bedeuten,
  • wie sie zusammenhängen und
  • wodurch sie sich unterscheiden.

Wenn wir diese Punkte geklärt haben, wirst du in Zukunft keine Probleme mehr haben, die Bereiche zu unterscheiden.

Und du wirst wissen, welche der Strategien besser für dich geeignet ist.

 

Definition: Was bedeutet der Begriff SEM?

Die Abkürzung SEM steht für Search Engine Marketing – zu Deutsch Suchmaschinenmarketing.

Suchmaschinenmarketing ist ein Teilgebiet des Web-, Internet- oder Online-Marketings und beinhaltet alle Marketingmaßnahmen, mit denen ein Unternehmen (oder eine Marke) in den Suchergebnisseiten (Search Engine Result Pages, kurz SERPs) von Suchmaschinen sichtbarer gemacht werden.

Generell gibt es für SEM zwei Definitionen:

  • Zum einen wird das Akronym SEM (fälschlicherweise) als Synonym von Suchmaschinenwerbung (SEA) genutzt.
  • Zum anderen wird Suchmaschinenmarketing (richtigerweise) als Oberbegriff der beiden Teilbereiche Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) verwendet.

 

Was ist Suchmaschinenwerbung (SEA)?

  sea bezahlte werbeanzeigen in google suchergebnissen

 

SEA ist die Abkürzung von Search Engine Advertising, zu Deutsch Suchmaschinenwerbung.

SEA ist ein Auktionsmodell und kostet Geld. Wer für die Einblendung von Anzeigen Google Ads oder Bing Ads in den SERPs und anderen Plattformen am meisten bezahlt (und noch andere Kriterien erfüllt) erhält sofort Besucher auf seine Webseite.

Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung, die einen langfristigen Besucherstrom bewirkt, reißt dieser mit Ende der Anzeigenkampagne ab.

seo sea

 

SEO vs. SEA

Grundsätzlich haben SEO und SEA dieselbe Aufgabe: Webseitenbesucher von den Google-Suchergebnissen auf die eigene Website zu lenken und die Sichtbarkeit zu verbessern.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist die notwendige Keyword-Recherche, denn die Suchanfragen der Suchenden enthalten immer Keywords (=Suchbegriffe).

Doch wie schaut es mit den Unterschieden der beiden Marketing-Teilbereiche aus?

 

Die folgende Auflistung der Vor- und Nachteile verdeutlicht diese glasklar:

Channel

SEO

SEA

Vorteile

  • Suchmaschinenoptimierung zielt auf kostenlosen Traffic ab.
  • Nach den Initialkosten und einigen Wochen bis Monaten bis zum Wirksamwerden der Strategien und Maßnahmen kosten die Webseitenbesucher keinen Cent mehr.
  • Der Besucherstrom ist anhaltend und nachhaltig → langfristiger ROI (Return of Investment)
  • Suchmaschinenwerbung erzielt schnelle Ergebnisse. Die Zielgruppe lässt sich gezielter ansprechen.
  • Der Erfolg ist gut messbar.
  • Traffic über SEA konvertiert besser.
  • Ein Unternehmen kann gezielt in der Region werben.
  • AdWords kann helfen, wenn SEO aussichtslos ist.

Nachteile

  • Anfangs sehr zeitintensiv.
  • Benötigt neben Geduld auch Know-how und Erfahrung.
  • Je umkämpfter ein Keyword ist, desto höher ist der Preis pro Klick.
  • Die Seitenbesucher bleiben aus, sobald die Zahlungen eingestellt werden.

 

Expertentipp: Jedes Keyword kann auf sein Suchvolumen (= monatliche Suchanfragen zu diesem Suchbegriff) überprüft werden. Mithilfe von SEA wie Google Ads weißt du auch über die Höhe der Konversionsrate (Conversion-Rate, kurz CR) Bescheid.

 

SISTRIX kam bei seiner Google Ads-Auswertung im Jahr 2017 zu folgendem Ergebnis: Nur 6,8 % aller Google-Klicks gehen auf Ads-Anzeigen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 93,2 % der Klicks in der Google-Suche auf organische Suchergebnisse gehen.

klickrate seo sea

 

Moment mal: Was bedeutet das für dich und dein Unternehmen? Und welche Marketingstrategie ist besser für deine Website?

Nun, es kommt auf dein gesetztes Ziel an. Sowohl Suchmaschinenoptimierung als auch Google Ads haben, wie zuvor angeführt, ihre Stärken und Schwächen …

… hier hilft ein gut überlegter Mix der beiden Strategien, die einander perfekt ergänzen.

 

Möchtest du mehr über das Thema erfahren oder warum sich ein Mix aus beiden Teilbereichen für dein Unternehmen auszahlt? Dann lohnt sich ein Blick auf unseren Artikel SEO vs. SEA.

Noch mehr Informationen zum Thema SEO vs. SEA gibt's in Sebastians Video.

 

Überblick: Welche Suchmaschinen gibt es?

Suchmaschinenoptimierung zielt aufgrund der wachsenden Nutzer-Akzeptanz auf verschiedene Suchmaschinenarten ab: von indexbasierten Suchmaschinen wie Google über Metasuchmaschinen wie Skyscanner bis hin zu Spezialsuchmaschinen wie die Produktsuche bei Amazon.

Generell werden Suchmaschinen in diese vier Kategorien unterteilt:

 

Wie du zuvor bereits erfahren hast, ist Google weltweit der Platzhirsch bei den Suchmaschinen. Dementsprechend behandeln wir beim Thema Suchmaschinenoptimierung primär die Optimierungsmaßnahmen für Google.

 

Google: Was du zum Thema SEO wissen solltest

google seo

 

Suchmaschinenmarketing umfasst sowohl Maßnahmen auf der eigenen Website als auch abseits deiner Website. Das Ziel: So weit vorne wie möglich in den organischen Suchergebnissen von Google platziert zu werden.

Dabei spielen Keywords eine zentrale Rolle bei der Optimierung für Suchmaschinen. Denn für dein Unternehmen ist es wichtig, dass dein Angebot und der Content deiner Website mit den relevanten Keywords auf Seite 1 der Google-Suchergebnisse aufscheinen.

 

Häufig genannte Fachbegriffe zum Thema Suchmaschinenoptimierung:

OnPage-Optimierung: Umfasst alle Maßnahmen auf deiner eigenen Website. Dazu zählen die Optimierung von Meta-Daten (Meta-Tags wie Title und Meta-Description), die Entitäten- und Keyword-Optimierung deines Contents (Texte auf den einzelnen Landingpages, Produkt- und Blogartikelseiten) sowie des responsiven Webdesigns.

OffPage-Optimierung: Optimierungsmaßnahmen abseits deiner eigenen Website wie Backlinks, Online-Bewertungen und -Erwähnungen sammeln.

Backlinks: Verlinkungen (Rückverweise) von einer anderen Webseite auf deine eigene Webseite.

Keywords: Suchbegriffe von Internet-Usern, mit denen Suchanfragen durchgeführt werden.

NoFollow & DoFollow: HTML-Code-Anweisungen für Links. NoFollow-Links von Websites werden nicht verfolgt, DoFollow-Links schon.

NoIndex: Ein spezieller Meta-Tag, der als HTML-Code in den Meta-Informationen einer Website gesetzt werden kann. Der NoIndex-Befehl verhindert die Indexierung der entsprechenden Seiten-Inhalte.

Meta-Tags: Dazu zählen der Title-Tag und die Meta-Description des Google-Snippets – also die Informationen, welche User als Suchergebnisse nach ihren Suchanfragen angezeigt bekommen.

Suchmaschinenranking: Aufgeführte Reihenfolge der ermittelten Suchergebnisse bei Google.

Natural Listings (organische Suchergebnisse): Unbezahlte Suchergebnisse auf den Suchergebnisseiten (SERPs) von Google.

 

Wie funktioniert die Suchmaschine Google?

Möchtest du dir ein Verständnis für Suchmaschinenoptimierung aufbauen, dann ist es essenziell zu verstehen, wie Google als Suchmaschine funktioniert. Dazu habe ich dir vier interessante Google-Quellen zusammengesucht:

 

Das Ranking für relevante Keywords zählt für die meisten SEO-Experten zu den entscheidenden Faktoren bei ihrer alltäglichen Arbeit.

Bezüglich Ranking spricht Google in seinem Podcast selbst von Serving: “The Ranking is actually happening in serving when we receive the queries and returning results from our index.”

Kurz: Das Ranking ist lediglich ein Schritt im gesamten Serving-Prozess von Google.

 

Um dir den im Podcast besprochenen Serving-Vorgang von der Suchanfrage der Nutzer bis zur Darstellung der Suchergebnisse besser zu veranschaulichen, habe ich dir folgende Liste vorbereitet:

  1. Query: Der Nutzer führt eine Suchabfrage (Nutzerabfrage) durch.
  2. Parsing: Die Verarbeitung der Abfrage erfolgt. Das Ziel ist, den jeweiligen Suchbegriff richtig zu interpretieren.
  3. Routing: Die interpretierte Suchanfrage wird an die unterschiedlichen Indizes von Google wie dem Web-Index, Video-, News- und Bilder-Index weitergeleitet
  4. Serving-Index: Jetzt durchsucht Google seine Indizes nach den passenden Dokumenten (verschiedene Dateiformate und Content-Arten).
  5. Ranking-System: Faktoren wie Aktualität, Relevanz und Content-Qualität sowie weitere 100te Signale werden bei der Reihenfolge der Ergebnisse berücksichtigt.
  6. Routing: Auf die Antworten der Indizes wird eine bestimmte Zeit gewartet. Zu späte Index-Antworten werden nicht berücksichtigt.
  7. Templating: Die Ergebnisse aus den Indizes werden für den Nutzer vorbereitet: JTemplate und CTemplate → Ergebnisseite in HTML

 

Wie die Google-Suche arbeitet, lässt sich auch optimal mit Informationsgrafiken veranschaulichen: Schritt für Schritt – vom Anfang bis zum Ende.

 

Infografiken: So funktioniert die Google-Suche

Wir haben dir einige Screenshots von der offiziellen Google-Webseite “So funktioniert die Google -Suche” aufbereitet.

 

Google crawlt das Web

Kleine Programme (auch Crawler, Webcrawler, Spider oder Googlebot genannt) durchsuchen das Web nach neuen oder aktualisierten Inhalten. Google nutzt für die verschiedenen Inhalte unterschiedliche Crawler. Dazu zählen:

 

  1. Googlebot für Bilder
    google bot image
  2. Googlebot für Nachrichten
    google bot nachrichten
  3. Googlebot für Videos
    google bot video
  4. Googlebot für Desktop-Computer
    google bot computer
  5. Googlebot für Smartphone
    google bot smartphone

 

Dabei folgen die Google-Crawler den internen und externen Verlinkungen (Hyperlinks) einer Webseite. Siehe diese Infografik:

  Google crawlt das Web

 

Wenn die gecrawlten Inhalte den Google-Richtlinien entsprechen, werden diese Inhalte im Suchmaschinenindex aufgenommen.

 

Google liefert Suchergebnisse

Nachdem User ihre Suchbegriffe in die Suchmaschinen eingeben und Suchanfragen starten, durchsucht Google seinen Index und präsentiert den Usern die besten Ergebnisse. Dabei berücksichtigt die Suchmaschine anhand bestimmter Algorithmen (dazu später mehr) über 200 Ranking-Faktoren, um den Suchenden nur relevante Resultate anzuzeigen.

Diese werden je nach Suchintention in unterschiedlicher Form in den Search Engine Result Pages (SERPs) angezeigt. Hierzu diese Infografik:

wie funktioniert google 2

 

Google bekämpft Spam

Um tatsächlich die relevantesten Suchergebnisse zu liefern, werden durch automatisierte Prozesse wie Algorithmen und Filter minderwertige Inhalte herausgefiltert. Aber auch manuelle Maßnahmen werden ergriffen, wenn Spam-Inhalte auffallen oder direkt an Google gemeldet werden.

Auch dazu ein Screenshot:

wie funktioniert google 3

 

Du siehst, hinter der Suchmaschinen-Suchfunktion von Google steckt ein ausgeklügeltes System. Damit Websites den Kriterien einer relevanten Website entsprechen, versucht die Suchmaschinenoptimierung:

  • dieses System und deren Algorithmen zu verstehen,
  • Strategien und Maßnahmen zu entwickeln und
  • diese auf einer Website zu implementieren.

Befassen wir uns nun mit der Suchmaschinenanmeldung bei der Google Search Console.

 

Google Search Console: Suchmaschinenanmeldung

google search console

 

Im Gegensatz zu früher ist eine Suchmaschinenanmeldung bei der Google Search Console für die Aufnahme in den Suchmaschinen-Index nicht mehr notwendig.

Früher: Nach der Übermittlung der URL einer bestimmten Webseite an die Google Search Console, wurde von den entsprechenden Suchmaschinen ein Crawler geschickt, der die Website analysiert und gegebenenfalls indexiert.

Aktuell: Mittlerweile finden Suchmaschinen wie Google die Inhalte deiner Webseite auch ohne die Anmeldung bei der Google Search Console oder den Bing Webmaster Tools.

 

Expertentipp: Wir empfehlen dir, deine Webseite trotzdem bei der Google Search Console anzumelden, da dir das Tool hilfreiche Berichte und Funktionen rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung liefert. Mit diesen kannst du deine Webseite auf Fehler wie fehlende Weiterleitungen (404-Seiten) überprüfen oder die Sichtbarkeit deiner Website optimieren.

 

Du hast also die Möglichkeit, die Indexierung deiner Webseite für die Google-Suche zu beschleunigen und besser zu steuern. Gleichzeitig befähigt dich die Google Search Console, die Sichtweise auf deine Website zu ändern …

… indem dir das Tool zeigt, wie die Suchmaschine Google deine Webseite sieht.

Bei Interesse wirf einen Blick auf unseren Artikel “Google Search Console einrichten”: die Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch den Anmeldungsprozess.

Passend zum Thema gibt es von Sebastian ein Video: In diesem werden nicht nur viele Fragen beantwortet, sondern es enthält auch einen hohen Praxisanteil.

 

SEO 2022: Wie sieht Suchmaschinenoptimierung aktuell aus?

Mittlerweile weißt du bereits, was SEO bringt und wie Google Websites analysiert und einstuft. Dieser erste Überblick soll dir zeigen, welche Faktoren von den Google-Algorithmen als besonders wertvoll erachtet werden.

 

Relevante und hochwertige Inhalte (Content)

Bezüglich deiner Content-Marketing-Strategie kannst du dich an deinem eigenen Google-Suchverhalten orientieren. Frage dich: Was lese ich lieber – Beiträge mit veralteten Informationen, die voll leerem Geschwafel sind …

… oder lieber Evergreen Content, der aktuell gehalten wird und korrekte Informationen mit hoher Informationsdichte bietet?

Auf jeden Fall sollten die Inhalte (Content) deiner Seite besser sein als die deiner Konkurrenz. Denn um langfristig (nachhaltig) Erfolg zu haben, benötigst du qualitativ hochwertige und mit Liebe zum Detail erstellte Inhalte: also Content, der bei deinen Kunden und Webseitenbesuchern sowie Google gut ankommt.

 

Hochwertige Inhalte (Texte, Bilder und Videos) erkennst du daran, dass sie:

  • seriöse und richtige Informationen enthalten (inklusive Quellen)
  • vollständig und aktuell sind
  • der jeweiligen Suchintention entsprechen und den Suchmaschinen-Usern größtmöglichen Nutzen bringen
  • eine durchdachte interne Verlinkung zu themenrelevanten Artikeln aufweisen
  • eine für das Keyword (=Suchanfrage) angemessene Länge haben (=Anzahl der Wörter)

 

Möchtest du mehr über das Dreamteam der Kundengewinnung – Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung – erfahren, dann ist dieser Artikel das Richtige für dich.

In dieser Anleitung erfährst du, wie du das Handwerk “SEO-Texte schreiben” erlernen kannst.

 

Content-Design

Die besten Inhalte einer Seite nutzen dir nichts, wenn sie lieblos als Textwüste präsentiert werden. Das bedeutet, du solltest für einen optimalen Lesefluss sorgen. Das Leseerlebnis ist vor allem ein wichtiger Faktor für eine gute UX (User Experience, deutsch Nutzererfahrung).

user experience

 

Folgende Maßnahmen gewährleisten eine Verbesserung des Leseflusses:

  • Schreibe anstelle von Hauptsätzen mit mehr als 2 Nebensätzen kurze, klare Sätze. Eine Mischung aus kurzen und langen Sätzen ist ideal.
  • Strukturiere den Text mit sinnvollen Überschriften und Absätzen.
  • Achte darauf, dass die einzelnen Absätze nur eine Idee (Gedanken) enthalten. Dadurch werden sie nicht zu lang.
  • Lockere den Text visuell auf. Und zwar mit Zwischenüberschriften, Aufzählungen, Tabellen, hervorgehobene Keywords und Grafiken.
  • Achte auf die Verständlichkeit des Geschriebenen: Erkläre also bei jedem neuen fachspezifischen oder englischen Begriff, was dieser bedeutet.
  • Lies den Text nach einer kurzen Pause Korrektur und bessere Fehler aus.

Leg dich dabei ins Zeug. Denn sollte dir die Korrektur und visuelle Optimierung schon zu mühsam sein, dann geht es den Lesern deiner Texte sicherlich nicht anders.

Kurz: Biete deiner Leserschaft genug Gründe, sich möglichst lange mit dem Content deiner Seite zu befassen.

 

Autorität (Authority, Authoritativeness)

Seit dem Broad-Core-Update (auch bekannt als Medic- oder E-A-T-Update) von Google ist das Beachten des E-A-T-Konzepts (Expertise-Authoritativeness-Trustworthiness) essenziell. Aus dem einfachen Grund: Google soll deine Webseite den empfehlenswerten und vertrauenswürdigen Seiten zuordnen.

Doch welche Bedeutung hat die Webseiten-Autorität in Bezug auf Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung?

Zuallererst bedeutet es, dass du dich um das Backlink-Profil deiner Webseite kümmern musst. Zum Thema Backlinks komme ich später noch ausführlich, daher hier nur in aller Kürze:

Google betrachtet Backlinks (Rückverweise) als Empfehlungen von anderen Webseiten.

Dein Ziel sollte “Qualität vor Quantität” lauten: relevante externe Verlinkungen von etablierten und angesehenen Webseiten stärken die Autorität deiner Seite und sind den Backlinks von nicht vertrauenswürdigen oder gar fragwürdigen Seiten vorzuziehen. Letztere solltest du sowieso meiden, da sie dir mehr schaden als nutzen können.

 

Technische Grundvoraussetzungen

Um das Beste aus dem technischen Fundament einer Webseite herauszuholen, lohnt es sich, auf folgende Kriterien zu achten:

  • kurze Ladezeiten (PageSpeed)
  • Barrierefreie Erreichbarkeit der gesamten Webseite (inklusive Unterseiten)
  • Mobile First – Optimierung der Webseiten-Inhalte für mobile Endgeräte
  • verbesserte Sicherheit durch das HTTPS-Zertifikat (SSL)
  • themenrelevante interne Verlinkung
  • die Nutzung von sprechenden URLs anstelle von automatisch generierten
  • Core Web Vitals (Page Experience)

 

Mittlerweile fällt auch immer öfter der Begriff Search Experience Optimization (SXO): die Optimierung der Nutzererfahrung. SXO entsteht, wenn SEO und UX im Zusammenspiel umgesetzt werden.

Möchtest du mehr über die aktuellen SEO-Trends erfahren, dann lege ich dir diesen Artikel ans Herz.

 

SEO-Faktoren 2022: Wie legt Google das Ranking fest?

Google bewertet jede Webseite nach bestimmten Faktoren – sogar weit mehr als 200 Ranking-Faktoren. Auch erfahrene Suchmaschinenoptimierer diskutieren immer wieder darüber, welche Rankingfaktoren denn nun besonders wichtig sind, um in die TOP 10 der Suchergebnisse zu gelangen.

Da fliegen einem Begriffe wie E-A-T, Absprungrate, Nutzersignale, Suchintention oder Core Web Vitals um die Ohren. Die Folge: So manche Webseitenbetreiber und Suchmaschinenoptimierer sind verunsichert.

Warum ist das so? Nun, Google selbst hält sich mit Antworten zurück.

 

Wie Google seine Rankingfaktoren anwendet

Ein Hinweis findet sich jedoch in der dritten Search Off the Record-Episode namens “How to thing about ranking in Search and much more!” vom 16.07.2020. John Mueller (Webmaster Trend Analyst bei Google) erklärt darin, wie die Rankingfaktoren von Google angewendet werden.

Er vergleicht den Weg der Suchanfrage bis hin zu den SERPs als eine Art neuronales Netz. Dessen Knoten stehen für die verschiedenen Rankingfaktoren. Die Suchanfragen werden in verschiedene Kleinteile (kleine Signale) aufgesplittet und passieren danach verschiedene Knoten (Rankingkriterien). Da bei den unterschiedlichen Wegen verschiedene Faktoren passiert werden, ist es schwer zu sagen, welche davon ausschlaggebend sind.

Vor allem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass sich die Rankingfaktoren je nach Suchanfrage (=Keyword und Suchintention) und Nutzer (Nutzerkontext und Personalisierung) unterscheiden.

 

Zum Suchanfragen-Kontext zählen folgende Faktoren:

  • die Uhrzeit
  • der Ort des Nutzers
  • das verwendete Gerät (Mobil oder Desktop)
  • die Sprache
  • die jeweilige Plattform

Beispiel: Besonders bei lokalen Suchanfragen wird der Aufenthaltsort höher gewichtet sein als bei ortsunabhängige Suchanfragen.

 

Search Engine Journal: Die Umfrageergebnisse von State of SEO 2021

Das Search Engine Journal (SEJ) hat in seiner jüngsten Umfrage “The State of SEO 2021” mehr als 2.800 SEO-Experten zu den wichtigsten Aspekten und Faktoren der Suchmaschinenoptimierung befragt.

Laut Einschätzung der Suchmaschinenoptimierer haben folgende Faktoren den größten Einfluss auf die Ergebnisse:

 

Ranking-Faktor

Prozent

Volumen

1

OnPage (Meta-Titel/Beschreibungen, H1)

32,8 %

763

2

Nutzerverhalten bzw. Nutzersignale (CTR, Bounce, Verweildauer auf der Seite)

30,9 %

720

3

Tiefe und Genauigkeit des Inhalts

24,6 %

572

4

Strukturierte Daten (Schema.org)

21,1 %

490

5

Aktuelle Inhalte

19 %

442

6

Mobilfreundlichkeit

17,9 %

417

7

Markenbekanntheit (Brand Awareness)

17,8 %

413

8

Themenrelevanz

17,5 %

406

9

OffPage: Links

17,4 %

404

10

Geschwindigkeit der Webseite (Pagespeed)

13,8 %

320

11

Interne Verlinkung

13,7 %

318

12

Domain-Autorität (Domain Authority)

12,4 %

289

13

Webseiten-Sicherheit (HTTPS)

11,9 %

278

14

E-A-T

9,4 %

218

15

Soziale Signale (Social Signs)

7,1 %

164

Quelle: What Matters Now in SEO & Where to Focus Next [Survey Results] (searchenginejournal.com)

 

Folgende Prioritäten und Einschätzungen zur Suchmaschinenoptimierung wurden von den SEO-Experten angeführt:

  • Content rules oder anders gesagt OnPage-Faktoren: Dazu gehören der Meta-Titel, die Beschreibungen (Meta-Descriptions) und H1-Überschriften.
  • Suchintention (Search-Intent): Ist der Content relevant zur Suchanfrage? Wenn dein Seiteninhalt für ein bestimmtes Keyword ranken soll, dann muss der Inhalt die Informationen beinhalten, nach denen gesucht wird. Hier erfährst du mehr über die verschiedenen Suchintentionen.
  • Rankings müssen erarbeitet werden (Owned Media): Da Google seinen Nutzern die beste Antwort auf ihre Fragen liefern möchte, solltest du mit deinem Content dafür sorgen. Mit welchen Inhalten kannst du deiner Zielgruppe am besten helfen?

 

Welche der unzähligen Faktoren tatsächlich den Ausschlag geben, kann wohl niemand mit Sicherheit sagen. Sicher ist nur, dass das Ziel von Suchmaschinenoptimierung immer die optimale Nutzererfahrung (UX) sein sollte.

… oder wie es John Mueller auf seinem Twitter-Account formuliert: “Großartigkeit”.

Sieh selbst.

john mueller von google antwort

 

Unser CEO Sebastian hat für dich folgende SEO-Trends und Tipps für 2022 zusammengestellt.

 

Kommen wir nun zu drei Begriffen, denen du in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung immer wieder begegnen wirst.

 

Was bedeuten die Begriffe Relevanz, Pertinenz und Nützlichkeit

Wenn SEOs über Content sprechen, dann muss dieser relevant sein. Wenn Internet-Nutzer über Suchmaschinen sprechen, dann reden sie über Google. Weil Google relevante Ergebnisse ausliefert. Doch wofür steht der Begriff Relevanz in diesem Zusammenhang eigentlich?

Eine genauere Erläuterung über den Begriff findet sich in der Informationswissenschaft, welche noch zwei weitere Begriffe ins Spiel bringt: Für Nutzer muss ein digitales Dokument relevant (objektiv), pertinent (subjektiv) und nützlich (neu) sein. Die drei Begriffe gehören zu den Grundlagen des Information Retrieval.

 

relevanz pertinenz nuetzlichkeit

Quelle: Einführung in die Informationswissenschaft (uni-duesseldorf.de)

 

Relevanz

Wie relevant ist die Webseite mit ihren Inhalten für ein bestimmtes Thema, Keyword oder einen Suchbegriff? Oder wann ist ein digitales Dokument für eine Suchabfrage relevant?

Durch Google Updates wie RankBrain und Hummingbird weiß Google immer besser, wonach seine Nutzer suchen und was für eine Textart sie erwarten. Für Google bedeutet Relevanz, dass der Inhalt einer Webseite in Bezug auf die Suchabfrage seiner Nutzer von Bedeutung ist.

Für die Ermittlung von Relevanz nutzt Google Textanalysen wie WDF*IDF oder TF-IDF, aber auch Vektorraum-Analysen wie die Word2Vec-Methode für die Verarbeitung von natürlicher Sprache (Natural Language Processing, kurz NLP).

 

Pertinenz

Wann ist ein Seiteninhalt bzw. digitales Dokument für seine Suchabfrage für Nutzer pertinent?

Die Definition auf Wikipedia lautet: “Wissen kann relevant, muss aber nicht pertinent sein. Wenn der Nutzer den Text aber bereits kennt oder er ihn nicht lesen will, weil der den Autor nicht mag oder keine Lust hat, einen Artikel in einer anderen Sprache zu lesen, ist da Dokument nicht pertinent. Pertinenz bezieht die subjektive Sicht des Nutzers ein.”

 

Nützlichkeit

Wissen und Inhalte einer Seite sind für Nutzer nur dann nützlich, wenn sie nicht bereits bekannt ist. Stichwort: Neuartigkeit. Wenn das digitale Dokument keine neuen Informationen enthält, die sofort umsetzbar sind (=Mehrwert), dann ist er für den Nutzer nicht nützlich.

 

Was bedeutet das für Suchmaschinenoptimierung?

Bei der Erstellung von Inhalten müssen auch Überlegung einfließen, ob die Inhalte für die jeweilige Zielgruppe (Nutzer) das gewünschte Wissen im richtigen Umfang und Format in der bestmöglichen Qualität und geeigneten Sprache vermitteln.

Ist dies nicht der Fall, könnte das zu einer hohen Absprungrate (Bounce Rate = die Besucher verlassen die Webseite rasch wieder) führen, was ein ungünstiges Signal an Google sendet und sich auf das Ranking negativ auswirkt.

Ein weiteres negatives Signal ist eine zu geringe Verweildauer. Wie du diese erhöhst, sehen wir uns als Nächstes an.

 

So erhöhst du die Verweildauer auf deiner Website

Die Verweildauer ist ein wichtiges Kriterium für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einer Webseite. Je länger die Verweildauer, desto positiver ist die Auswirkung auf die Position in den Suchmaschinen (Ranking).

 

Was ist die Verweildauer?

Die Verweildauer oder Average Time on Site (ATS) ist jene Zeitspanne, die ein Nutzer auf der gesamten Webseite (Hauptseiten + Unterseiten) verbringt. Sie ist auch ein Indikator für die Qualität und Relevanz einer Website. Hält sich der Nutzer lange auf der Webseite auf, spricht dies für eine gute Qualität und dafür, dass die Seite für die Nutzer und deren Suchintention relevant ist.

 

Wie wird die Verweildauer gemessen?

Die einfachste Möglichkeit, die Verweildauer zu eruieren, ist die Nutzung des Webanalyse-Tools Google Analytics. In Google Analytics kannst du den durchschnittlichen Wert der gesamten Webseite und jeder einzelnen Unterseite ablesen.

verweildauer

 

Einen Optimalwert gibt es nicht, da dieser von Suchanfrage zu Suchanfrage, von Branche zu Branche oder von Suchintention zu Suchintention sehr unterschiedlich ist.

 

Welche Faktoren verlängern die Verweildauer auf Websites?

Um die Verweildauer auf einer Webseite zu erhöhen, bieten sich einige Maßnahmen an.

Unsere Best Practices:

  1. Nutzererlebnis (User Experience, UX): Achte darauf, dass deine Webseite nutzerfreundlich gestaltet ist.
  2. Medieneinbindung: Verbessere die UX durch den Einsatz von Bildern, Grafiken, Videos, Audios und Infografiken. Dadurch erhöhst du auch den Lesefluss von Inhalten sowie die Verweildauer der Nutzer auf deiner Webseite.
  3. Länge, Umfang und Qualität des Contents: Decke in deinen Inhalten das jeweilige Thema vollständig ab. Und bedenke, dass der Inhalt deiner Webseite relevant zur Suchanfrage sein sollte.
  4. Webseiten-Design: Gestalte das Design der Webseite ansprechend und zeitgemäß.
  5. Headline & Subheadline: Formuliere Überschriften, die themenrelevant sind und Nutzer zum Weiterlesen animieren.
    headline und subheadline

 

Wir haben jetzt über Faktoren wie Relevanz, Absprungrate und Verweildauer gesprochen und geklärt, wie wichtig diese für die Suchmaschinenoptimierung sind.

…und es gibt noch weitere dieser wichtigen Faktoren, deren Zahlen du immer im Auge behalten solltest.

Welche das sind, erfährst du jetzt.

 

SEO-Controlling: Welche SEO-Kennzahlen (KPIs) sind wichtig?

SEO-Kennzahlen, auch Key-Performance-Indikatoren oder Leistungskennzahlen genannt, verraten dir:

  • wie der momentane Stand deiner Webseite ist
  • ob deine Optimierungs-Maßnahmen zum gewünschten Erfolg führen
  • woran du noch arbeiten solltest, um deinem Ziel näherzukommen

Die Auswahl deiner KPIs hängt einerseits von deinen Zielen und andererseits von deinem Fokus ab. Deshalb raten wir dir nicht alle Leistungskennzahlen auf einmal zu verfolgen, sondern nur die für dich relevanten. Bei Bedarf kannst du deine Auswahl erweitern.

 

KPI-Übersicht: die relevantesten Leistungskennzahlen für die Suchmaschinenoptimierung

Damit du dir einen guten Überblick verschaffen kannst, habe ich dir diese KPI-Übersichtsliste zusammengestellt:

  • Anzahl der rankenden Keywords
  • Rankings auf der ersten Seite
  • Organischer Traffic
  • Markentraffic
  • Sichtbarkeitsindizes
  • Backlinks-Anzahl
  • Klickrate (Click-Through-Rate, kurz CTR)
  • Seiten pro Sitzung
  • Conversion Rate (CR)
  • Absprungrate
  • Verweildauer
  • Crawling
  • Core Web Vitals

Du möchtest detaillierte Informationen zu den einzelnen Leistungskennzahlen? Dann lohnt sich ein Blick in unseren Artikel SEO-KPIs.

 

So, am besten holst du jetzt einmal tief Luft, denn gleich geht es interessant weiter …

… und zwar mit den Google-Updates, die den Suchalgorithmus von Google und somit die Bewertungskriterien für das Google-Ranking verändern.

 

Google-Suchalgorithmus: Welche Updates solltest du kennen?

Google hat in der Vergangenheit schon zahlreiche Veränderungen an seinen Suchalgorithmen vorgenommen, um die Suchergebnis-Qualität für seine Nutzer zu steigern. Bei Moz findest du eine genaue Auflistung.

Einige dieser Algorithmus-Aktualisierungen bleiben fast unbemerkt. Wiederum andere stellen die SERPs ordentlich auf den Kopf. Manche Updates werden von Google angekündigt, während kleine Anpassungen des Algorithmus wie ein Data Refresh oder Phantom Update von Google gar nicht bestätigt werden.

Für einen SEO-Professional oder Webseitenbetreiber bedeuten diese Updates meistens eines: Ungewissheit und die damit verbundene Frage „Welche Herausforderungen kommen auf mich zu?“

Die 7 wichtigsten Updates möchte ich dir genauer vorstellen. Und dir erklären, welche Bedeutung sie für die Suchmaschinenoptimierung haben.

 

MUM (von Google angekündigt)

mum update

Quelle: MUM: A new AI milestone for understanding information (blog.google)

 

MUM steht für Multitask Unified Model und ist als KI-Nachfolge von BERT angedacht.

Bei MUM handelt es sich um ein multimodales Machine-Learning-Modell, welches dabei helfen soll, alle Content-Arten (Texte, Bilder, Videos und Podcasts) in 75 verschiedenen Sprachen besser zu verstehen und sie in Beziehung zueinander zu setzen.

Sprache wird nicht nur verstanden, sondern auch generiert. Und zwar mithilfe des T5-Text-to-Text-Frameworks.

Mehr Infos über das geplante Update findest du im Google-Blog.

 

Page Experience-Update: Core Web Vitals (2021)

page experience update core web vitals

 

Mit dem Page-Experience-Update möchte Google die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten mithilfe der drei Core-Web-Vitals-Metriken genauer auf den Zahn fühlen.

Die Nutzerfreundlichkeit wird beeinflusst durch:

  • die Ladezeit (LCP)
  • die Interaktivität (FID)
  • die visuelle Stabilität (CLS)
  • der Optimierung für mobile Endgeräte
  • der Sicherheit
  • nicht störende oder behindernde Interstitials (Pop-ups, Werbeanzeigen)

 

Infos: Möchtest du mehr über das Page-Experience-Update erfahren, kannst du einen Blick auf dieses Google Search Central Video werfen: What goes into Page Experience.

Mehr Infos über die Core Web Vitals inklusive Optimierungsmöglichkeiten findest du hier in unserem Blog.

 

BERT (2019)

bert update

Quelle: Google AI Blog: Open Sourcing BERT: State-of-the-Art Pre-Training für Natural Language Processing (googleblog.com)

 

BERT ist ein Suchalgorithmus-Update, welches für ein optimaleres Sprachverständnis sowie genauere Suchergebnisseiten sorgt.

Die vollständige Bezeichnung des Akronyms lautet Bidirectional Encoder Representations from Transformers.

Google kann mithilfe dieses Updates sowohl die Suchintention und Zusammenhänge bei Long-Tail-Suchanfragen, als auch bei sehr komplexen Themen verstehen (Natural Language Processing).

 

Broad Core Algorithm-Update (auch Medic- oder E-A-T- Update) (2018)

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Google's E-A-T-Konzept setzt sich aus den drei Evaluierungsfaktoren Expertise, Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit) zusammen. Diese sind in den Search Quality Evaluator Guidelines von Google festgehalten.

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Erklärungen zu den drei Teilen des Akronyms:

  • Expertise: Fachkenntnisse sowie umfangreiche Erfahrung des Autors bzw. Publishers auf einem speziellen Gebiet.
  • Authoritativeness: Bekanntheitsgrad der Webseite oder des Autors sowie die Angaben (Verweise) von vertrauenswürdigen und qualifizierten Quellen.
  • Trustworthiness: Einerseits geht es bei diesem Faktor um die Webseitensicherheit wie der SSL-Verschlüsselung, die Datenschutzlinien oder einen internen Kundendienst. Andererseits stärken auch hochwertige Backlinks und gute Bewertungen die Vertrauenswürdigkeit einer Seite.

Irrtümlicherweise wird das Core-Update auch immer wieder als Medic- oder E-A-T-Update betitelt.

Der Grund: Nach der Ausspielung des Updates zählten vor allem Seiten aus dem Gesundheitsbereich, Finanzsektor und Recht zu den Gewinnern oder Verlierern.

Google zählt diese zu den sogenannten “Your Money or Your Life”-Seiten.

ymyl your money your life

 

Möchtest du mehr über das E-A-T-Konzept oder den YMYL-Sektor erfahren, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick in die Search Quality Evaluator Guidelines von Google.

 

RankBrain (2015)

Seit dem RankBrain-Update teilt Google Suchanfragen und die Online-Welt in Entitäten ein. Das selbstlernende KI-System (Deep Learning) arbeitet dabei vollkommen selbstständig, nachdem es mit Daten gefüttert wurde.

RainBrain brachte zwei Neuerungen:

  1. Der deutliche Fokus auf die Suchintention: Anstelle der Textlänge ist die vollständige Abdeckung der Suchintention relevant.
  2. Die verbesserte Auslesbarkeit von Webseiten: Dazu zählen strukturierte Daten und Featured Snippets.

Wichtige RankBrain-Bewertungskriterien sind die Klickrate (CTR), die Verweildauer und die Absprungrate.

 

Penguin (2012)

Das Penguin- oder auch Pinguin-Update richtet sich vor allem gegen überoptimierte Webseiten. Seiten, deren Rankings künstlich durch Keyword-Stuffing und unnatürliche Linksmuster wie Backlinks (gekaufte Links) mit überoptimierten Ankertexten aufgemotzt wurden. Oft zulasten der Qualität von Linkzielen.

Das erkorene Ziel des Updates: Web-Spam in den Google-Suchergebnissen zu bekämpfen und Seiten, welche sich nicht an die Richtlinien von Google halten (mehr dazu später) und Black-Hat-SEO-Methoden einsetzen.

Je mehr spammige Verlinkungen Google findet, desto höher ist die Abstrafung (Penalty) seitens Google. Eine Abstrafung kann sehr unterschiedlich ausfallen: Von einer Ranking-Herabstufung bis hin zu einer Deindexierung ist alles möglich.

 

Panda (2011)

Das Panda-Update agiert als Filter für qualitativ schlechten, minderwertigen und dünnen Content und Duplicate Content.

Zeitgleich veröffentlichte Google in seinem Search Central Blog eine Hilfestellung für Webmaster: Diese führt jede Menge Tipps zur Erstellung von qualitativ hochwertigen Websites an.

 

Na, raucht dein Kopf schon?

Dann erfährst du jetzt, wie du dir einen kühlen Kopf bei Update-Ankündigungen bewahrst.

 

Wie solltest du dich bei einem Google-Update verhalten?

Bei vielen SEOs und Unternehmen schwingt immer etwas Sorge mit, wenn ein neues Update angekündigt wird: Denn es verleihen selten einen Boost.

Trotzdem gilt es, nicht in den Panik-Modus zu verfallen, sondern einen kühlen Kopf bewahren.

So just keep cool!

 

Mit diesen 8 Verhaltenstipps kommst du gut durch ein Update:

  1. Bis ein Update vollständig ausgerollt ist, benötigt es in der Regel bis zu zwei Wochen. Während dieser Wochen (und denen danach) sollte die eigene Ranking-Entwicklung beobachtet und mit den Rankings der Mitbewerber verglichen werden.
  2. Steuere erst nach dieser Zeit etwaigen Ranking-Schwankungen entgegen. Denn mitunter pendeln sich die SERPs auch wieder ein.
  3. Schließe dich Google's Mission an und liefere den Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse.
  4. Analysiere die Suchintention und liefere die gewünschten Antworten.
  5. Trenne dich von Content-Ballast und Bad Neighbourhood.
  6. Präsentiere deinen Usern eine technisch optimierte Seite ohne Fehler.
  7. Optimiere die Ladezeiten deiner Desktop- und mobilen Webseiten.
  8. Sorge für eine einfache und übersichtliche Navigation auf deiner Seite.

 

Hältst du dich an diese Vorschläge, solltest du nichts zu befürchten haben.

Als Nächstes besprechen wir die Optimierungs-Regeln, an die du dich halten solltest.

 

An welche Google-Regeln solltest du dich halten?

Die allgemeinen Richtlinien für Webmaster von Google beinhalten Regeln, deren Einhaltung dafür sorgt, dass deine Webseite besser gefunden, indexiert und gerankt wird.

Zudem beschreiben die Qualitätsrichtlinien auch die nicht erlaubten SEO-Methodiken wie Suchmaschinen-Spamming. Das sind Methoden, mit denen das Ranking in Suchmaschinen manipuliert wird.

 

Black Hat SEO vs. White Hat SEO

was ist black hat seo

 

Black-Hat-SEO-Techniken kürzen den langwierigen und aufwendigen Prozess der Suchmaschinenoptimierung ab, um eine Webseite relevanter, vertrauenswürdiger und stärker darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist.

Einige Beispiele von unerlaubten Black-Hat-SEO-Maßnahmen findest du in meiner nachfolgenden Auflistung.

Unerlaubte Linkbuildung-Maßnahmen:

  • Linkfarmen und Linkkauf
  • Teilnahme an Linktausch-Programmen und -Gastartikelnetzwerken

Unerlaubte OnPage-SEO-Maßnahmen:

  • Verborgener Text (Hidden Content)
  • Verborgene Links (Hidden Links)
  • Keyword-Stuffing

Weitere unerlaubte Methoden der SEO-Optimierung:

  • Cloaking
  • Irreführende Weiterleitungen (Sneaky redirects)

 

White Hat SEO-Maßnahmen dagegen sind seriös und legitim.

 

Google Abstrafungen und SEO-Risiken

Wenn du Black-Hat-SEO-Methoden einsetzt, um die Sichtbarkeit deiner Domain oder Seite zu manipulieren, kann…

  • die Sichtbarkeit deiner Seite in den Google-Suchergebnissen reduziert werden
  • oder komplett aus dem Index verbannt werden

Sowohl bei manuellen wie auch algorithmischen Abstrafungen (Penalties) ist es fast immer möglich, diese im Nachhinein aufheben zu lassen.

Wie? Behebe die Gründe, die für die Abstrafung gesorgt haben.

 

Kommen wir nun zum zweiten großen Bereich dieses Artikels: den verschiedenen Teilbereichen der Suchmaschinenoptimierung.

 

Die verschiedenen Bereiche von Suchmaschinen-Optimierung

Grundsätzlich wird Suchmaschinenoptimierung in folgende zwei wichtige Bereiche unterteilt:

  • OnPage-Optimierung
  • OffPage-Optimierung

Diese beiden Bereiche sind wiederum in mehrere Unterbereiche aufgeteilt, über die ich dir nun mehr erzählen werde.

Weitere ithelps-Artikel zum Thema Suchmaschinenoptimierung:

WordPress SEO Suchmaschinenoptimierung für WordPress-Seiten

Joomla SEO Suchmaschinenoptimierung für Joomla-Seiten

 

Was ist die OnPage-SEO?

OnPage-SEO umfasst alle Maßnahmen, welche auf der eigenen Webseite durchgeführt werden. Das Ziel der Maßnahmen: eine Verbesserung der Sichtbarkeit und Reichweite der eigenen Seite in Suchmaschinen wie Google zu erreichen.

Zu OnPage-SEO zählen folgende Maßnahmen:

  • die Optimierung des Contents wie Text, Bild und Video
  • die Optimierung der Webseiten-Technik
  • die Optimierung der Navigations- und Informationsstruktur

 

Die OnPage-Optimierung nimmt ungefähr 70 % der SEO-Relevanz ein. Einige wichtige Kriterien pro Punkt werden wir gleich besprechen.

Hier findest du unseren Blogbeitrag mit einer umfassenden Checkliste zum Thema OnPage-Optimierung.

 

SEO-Optimierung des Contents

Für die Content-Optimierung sind folgende Kriterien wichtig:

  • Genauigkeit: Sind die Inhalte durch Zahlen und Fakten untermauert?
  • Relevanz: Sind die Inhalte relevant in Bezug zur Suchanfrage (Suchintention) des Nutzers? Wird mit den Informationen der Inhalte die Erwartungshaltung der Suchenden erfüllt?
  • Aktualität: Sind die Inhalte aktuell oder sind die Infos bereits veraltet?
  • Lesbarkeit: Fällt es dem Leser leicht, die Inhalte zu konsumieren?

Um diese elementaren Voraussetzungen zu erfüllen, bedarf es im ersten Schritt einer umfangreichen Analyse der Zielgruppe, einer Recherche der Suchintention sowie einer tiefgreifenden Keyword-Recherche.

 

Die Zielgruppe definieren und kennenlernen

Die Zielgruppe zu kennen, hilft dir dabei, herauszufinden, mit welchen Suchbegriffen deine Leser nach deinem Angebot suchen. Diese Suchbegriffe sind deine Keywords, die du nach einer gründlichen Recherche natürlich in deine Inhalte einfügst.

Die beste Art und Weise, deine Zielgruppe zu definieren, ist die sogenannte Buyer Persona.

buyer persona

 

Hast du deine Buyer Persona definiert, mache dich an die Recherche. Welche Fragen beschäftigen deine Zielgruppe? Welche Probleme hat sie und nach welchen Lösungen sucht sie?

 

Die Keywordanalyse und Keywordrecherche

Vor der Contenterstellung sollte sich jeder SEO (Einsteiger und Fortgeschrittene) Gedanken machen, welche relevanten Suchbegriffe in die Suchmaschine eingetippt werden.

Als Erstes muss die jeweilige Suchintention festgestellt werden.

Zur klassischen Einteilung gehören:

  • Informational: Die Nutzer suchen nach Informationen.
  • Transactional: Internet-Nutzer möchten eine Transaktion durchführen (bestellen, buchen, etc.)
  • Commercial: Das Ziel der Nutzer ist eindeutig. Sie möchten etwas kaufen.
  • Navigational: Die Suchmaschine wird zur Navigation auf eine bestimmte Seite verwendet.
  • Brand: Nutzer geben den Namen eines Unternehmens (Marke) in die Suchmaschine ein, um direkt zu dieser Seite zu gelangen.

 

Mithilfe der Keywordanalyse und -recherche stellst du fest:

  • welche Begriffe wie oft pro Monat in einer Suchmaschine gesucht werden
  • wie viele andere indexierten Seiten es zu diesem Suchbegriff gibt

Wenn du dein Fokus-Keyword (auch Main-Keyword) gefunden hast, ist es Zeit für die Content-Erstellung. Da du mit Keywords arbeitest und der Text ranken soll, handelt es sich genauer gesagt um SEO-Content.

Mehr Infos zum Thema Keyword-Recherchen und Keyword-Analysen findest du in diesem Blog-Beitrag.

Von Sebastian gibts wieder ein tolles Video: Keywords für SEO verstehen, finden & anwenden. Sieh selbst:

 

Was ist SEO-Content?

SEO-Content umfasst nicht nur SEO-Text, sondern auch besagte Bilder, Infografiken, Videos etc. Dabei handelt es sich um Inhalte, die in erster Linie für den Leser erstellt wurde. Es sind Inhalte, die Lösungen und Antworten bereitstellen, welcher die Nutzer zufriedenstellt.

Erst in zweiter Linie ist dieser Content ein durch Keywords, Medieninhalte und anderen SEO-Maßnahmen für Suchmaschinen optimierter Text.

Nachfolgend besprechen wir diese Themen:

  • Inhalte für Websites erstellen
  • Relevanz der Überschriften aus SEO-Sicht
  • technische Umsetzung der Headline

Wie sich dieser Content im Laufe der Zeit entwickeln kann, um schlussendlich ganz vorne zu ranken, zeige ich dir in der folgenden Infografik.

 

Infografik: Die Entwicklung von optimiertem Content

entwicklung seo content

 

Inhalte für Websites erstellen

First things first!

Das Erste, was die Besucher deiner Webseite zu sehen bekommen, ist die Überschrift oder Headline. Diese sollte verlockend sein, denn sie entscheidet darüber, ob der Nutzer weiterliest oder nicht. Und ob er weiterliest oder nicht, beeinflusst die Verweildauer sowie die Absprungrate, was sich positiv wie negativ auf das Ranking auswirken kann.

 

SEO-Relevanz von Überschriften (Headlines)

Verlockende Überschriften zu schreiben, ist eine Kunst für sich. Viele Texter empfehlen in die Erstellung einer guten Headline genau so viel Zeit zu investieren wie für den übrigen Text.

Ich lege mich da nicht fest, denn einen informativen Blogartikel mit 2000, 4000 oder mehr als 10.000 Wörtern zu schreiben, braucht viele Stunden. So viel Zeit kann niemand in eine Überschrift investieren.

Was aber stimmt: Du solltest reichlich Zeit in deine Headline investieren.

Warum? Weil deine Konkurrenz nicht schläft und sie, so wie du, mit ihrer Headline punkten möchte. Um nicht unterzugehen, musst du also schon etwas bieten.

Wie du eine gute Überschrift schreibst, kannst du bei Chimpify nachlesen. Sieh dir auch Subheadlines an.

Expertentipp: Eine gute Überschrift oder Zwischenüberschrift soll zum Weiterlesen animieren. Ist die Überschrift schlecht oder passt sie nicht zum Thema des Textes, klicken die Leser erst gar nicht darauf oder sie springen wieder zurück zu den SERPs.

 

Die technische Umsetzung der Headline

Für Suchmaschinen musst du deine Hauptüberschrift als sogenannte H1-Überschrift definieren, damit sie der Suchmechanismus als solche erkennt.

Das funktioniert mit den heutigen HTML-Editoren ganz einfach.

h1 im editor festlegen

 

H1 steht für Headline 1 - was die Hauptüberschrift, die Schlagzeile des Artikels kennzeichnet.

Die Hierarchie der Hauptüberschrift sowie der Unter- oder Zwischenüberschriften wird mit folgenden HTML-Codes definiert:

  • <H1>Hauptüberschrift</H1>
  • <H2>Zwischenüberschrift</H2>
  • <H3>Zwischenüberschrift</H3>
  • <H4>Zwischenüberschrift</H4>
  • <H5>Zwischenüberschrift</H5>
  • <H6>Zwischenüberschrift</H6>

 

Expertentipp: Achte darauf, die Überschriften-Hierarchie einzuhalten, damit die Nutzer und Suchmaschinen eine klare Struktur erkennen.

Mehr dazu in unserem Blogartikel: Wie du den perfekten H1 Tag für SEO erstellst.

 

Bilder-SEO: Was ist das?

Wir haben uns zuvor mit dem Text einer Webseite beschäftigt. Doch Text ist nicht (immer) alles. Wie bereits erwähnt, verbessern Bilder und Videos den Lesefluss eines Textes. Es gibt noch weitere Gründe dafür, diese Content-Formate einzusetzen.

  1. Schau dir die TOP-Ergebnisse in den Suchergebnissen an. Wenn diese Bilder, Grafiken oder Videos in ihrem Content beinhalten, dann solltest du das auch tun. Denn in diesem Fall erwartet sich das der Nutzer – und Google und Co. auch.
  2. Gut optimierte Bilder sowie Grafiken können auch in der Bilder-Suche von Google ranken.
  3. Google liebt Videos und zeigt diese gerne in den Suchergebnissen.

Aber Vorsicht!

Es genügt nicht, einfach nur ein paar Bilder auf die Seite zu klatschen. Dabei sollten etliche Kriterien beachtet und erfüllt werden.

Da das Thema Bilder-SEO sehr umfangreich ist, haben wir ihm einen eigenen Beitrag gewidmet. Diesen findest du in unserem ausführlichen Artikel darüber.

bilder seo

 

Die SEO-Optimierung der Technik der Webseite

Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, geht es bei der Suchmaschinenoptimierung auch um technische Optimierung.

Zum Beispiel:

  • Erreichbarkeit: Ist die Webseite für die Robots der Suchmaschinen leicht zugänglich?
  • Mobile Responsive/Mobile Friendly: Ist die Webseite auf unterschiedlichen Endgeräten wie Desktop, Tablet und Smartphone einwandfrei darstellbar und nutzbar?
  • Duplicate Content/Canonical: Sind dieselben Inhalte nur über eine URL verfügbar?
  • PageSpeed: Wie schnell lädt die Seite?
  • URLs: Sind die URLs deiner Seite kurz, aussagekräftig und enthalten Keywords?
  • Sicherheit: Besitzt deine Seite ein SSL-Zertifikat (HTTPS) und bietet sie deinen Besuchern eine sichere Verbindung?

 

Nachfolgend sehen wir uns einige der technischen Faktoren genauer an.

 

Wie wird die Technik der Website optimiert?

Page Speed

Spätestens seit dem Speed Algorithmus Update von Google wissen wir: “Speed matters!” – also, auf die Geschwindigkeit kommt’s an!

Auch für die Core Web Vitals (Page Experience Update) sind kurzen Ladezeiten wichtig.

Seien wir ehrlich – niemand wartet gerne.

Aus diesem Grund hat Google die Developer-Seite PageSpeed Insights ins Leben gerufen.

pagespeed insights

Mit dem kostenlosen Tool kannst du die PageSpeed deiner Seite messen und bekommst danach eine Übersicht mit Optimierungsvorschlägen angezeigt.

 

Siehe dieses Beispiel:

pagespeed insights beispiel

 

Wenn du noch die eine oder andere Frage zu PageSpeed Insights hast, dann wirf einen Blick in diesen Beitrag: Mehr Page Speed mit Google Pagespeed Insights (ithelps-digital.com).

 

Ein weiteres Tool, um die Ladezeitgeschwindigkeit deiner Webseiten zu analysieren, ist GTmetrix.com.

gtmetrix tool

 

Mobily Responsive Design (Mobile First)

mobile responsive

 

Mobile Responsive oder Mobile Friendly bedeutet, dass deine Webseite auf allen Devices (Desktop, Tablet und Smartphone) einwandfrei dargestellt wird und bedienbar ist. Besonders wichtig sind dabei die Darstellung und die Funktionalität auf Smartphones.

Seit dem Rollout des Mobile First Updates 2018 wird die mobile Version von Websites vom Googlebot gecrawlt und indexiert. Die Desktop-Version ist seitdem für die Indexierung und das Ranking nicht mehr maßgeblich.

 

Warum setzte Google diesen Schritt?

Google reagierte darauf, dass immer mehr Nutzer mit ihren Smartphones das Internet nutzen, um nach Infos über Produkte, Services und Dienstleister zu suchen, Preise zu vergleichen oder sich über Aktionen und Sonderangebote zu informieren.

Um auf Nummer sicherzugehen, solltest du deine Seite mit dem Mobile Friendly Test von Google auf seine Mobilfreundlichkeit prüfen.

mobile friendly test

 

Zum besseren Verständnis dieses Beispiel: Wir geben unsere URL in das Feld ein und klicken auf den Button “URL TESTEN”.

Hier das Resultat:

optimierung fuer mobilgeraete

 

Probiere es gleich mit deiner Seite aus. Wenn das Resultat sagt “die Seite ist für Mobilgeräte optimiert”, dann hast du alles richtig gemacht.

Kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt der technischen Optimierung.

 

SERP-Snippet

Das SERP-Snippet ist jene Vorschau deiner Webseite, die in den organischen Suchergebnissen angezeigt wird. Sie entscheidet, ob die Google-Nutzer deine Seite besuchen oder nicht. Aus diesem Grund sollte dem Snippet bei der Optimierung besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Die Bestandteile des SERP-Snippets sind der Title und die Meta-Description (Meta-Daten, auch Meta-Tags) sowie die URL.

 

Titel (Title): Der Title ist das technische und für Google wichtige Äquivalent zur H1 Hauptüberschrift. Du findest ihn im HTML-Code deiner Webseite.

title im html code

 

Der Titel (neuerdings von Google Title-Link genannt) wird von Google verwendet und in den SERPs als Headlines deines SERP-Snippets angezeigt.

serp snippet generator ithelps digital

 

Warum ist der Title so wichtig?

Das Snippet ist das Erste, was die Nutzer von deiner Seite sehen. Ist der Title verlockend, erhöht dies die Klickrate. Die Klickrate wiederum ist ein Indikator dafür, dass dein Ergebnis relevant ist.

 

Meta-Beschreibungen (Meta-Descriptions): Die Meta-Description (neuerdings von Google Snippet genannt) ist ein weiteres wichtiges Element, wenn es um den zielführenden Klick aus der Google-Suche hin zu deiner Webseite geht.

Die Meta-Beschreibung hat zwar laut Google keinen direkten Einfluss auf das Ranking, jedoch wirkt sich eine optimierte Meta-Beschreibung positiv auf die Klickrate aus.

 

Beispiel einer Meta-Description im HTML-Code einer Webseite:

meta description html code

 

Dasselbe Beispiel in den Suchmaschinenergebnissen:

meta description in den serps

 

Stell dir während der Erstellung diese Frage: Kann der Google-User erkennen, dass mein Seiteninhalt die Infos liefert, die seiner Suchintention entspricht?

Expertentipp: Füge dem Title wie der Meta-Description das Fokus-Keyword (auch Main- oder Haupt-Keyword) hinzu. Wie du im oberen Bild siehst, werden Wörter der Meta-Tags fett angezeigt, wenn sie von Nutzern als Suchbegriffe verwendet werden.

 

Möchtest du mehr über diesen Teil des Meta-Tags erfahren, dann wirf einen Blick auf diesen Blogbeitrag.

 

URL (Uniform Resource Locator)

Einen wesentlichen Einfluss auf die Optimierung für Suchmaschinen hat auch die Art und Weise, wie die URL aufgebaut ist. Auch hier wieder ein Beispiel:

url

 

Sie sollte:

  • möglichst kurz und
  • aussagekräftig sein sowie
  • das Keyword beinhalten

Ein weiterer Blogbeitrag zu diesem Thema: SERP & Snippet-Optimierung - Einfach zu besseren Rankings und neuen Kunden!

Mit unserem kostenlosen SERP Snippet Generator kannst du deine Snippets Google-konform erstellen und gestalten.

 

404-Fehler vermeiden

404 fehler

 

Seiten, die nach Eingabe in den Browser oder beim Klick auf einen Link nicht erreichbar sind, werden als 404-Fehler bezeichnet. Die Gründe für diesen Fehler sind unter anderem:

  • eine Seite wurde gelöscht
  • der Link wurde falsch gesetzt
  • die Seite ist aufgrund technischer Probleme nicht erreichbar

 

Da Google den Suchenden die besten Inhalte liefern möchte, ist die 404-Fehlermeldung das denkbar schlechteste Ergebnis. Daher sollte dieser schnellstmöglich behoben oder im Vorfeld vermieden werden.

Um den Fehler zu beheben, hast du diese 2 Möglichkeiten:

  1. Im Vorfeld: Genaue Kontrolle der Links vor dem Online-Gang der Webseite
  2. Im Nachhinein: Weiterleitungen (Redirects) vornehmen

 

Interne Verlinkung (internes Linkbuilding)

Internes Linkbuilding wird von Google besonders gerne gesehen. Konkret heißt das, du baust Brücken zwischen bestimmten relevanten Seiten. Das hat drei Vorteile:

  1. Du gibst dem Googlebot die Möglichkeit, deine Seite sinnvoll zu scannen.
  2. Du gibst dem Besucher die Möglichkeit, sich auf deiner Seite zurechtzufinden und
  3. du erhöhst dadurch die Verweildauer auf deiner Webseite

 

Ein Beispiel für eine gute interne Verlinkung findest du in diesem Teil eines Wikipedia-Beitrags:

internes linkbuilding

 

Wie du sehen kannst, ist die interne Verlinkung von relevanten Themen bei Wikipedia beispielhaft. Genauso wie ihre Ankertexte.

 

Ankertexte

Ankertexte sind jene Textpassagen, die mit einem Link hinterlegt sind und somit auf eine andere Seite verweisen. Du gibst damit dem Leser die Informationen darüber, was ihn beim Klick auf den Link erwartet. Und du zeigst Google, dass der Link themenrelevant ist.

Beispiel für einen guten Ankertext: Hier geht es zu unserer SEO-Agentur-Seite.

Beispiel für einen weniger guten Ankertext: Unserer SEO-Agentur-Seite findest du hier.

Der richtige Ankertext ist eine verlinkte Textpassage, welche im Idealfall der Überschrift oder dem Keyword-Fokus der Zielseite entspricht.

 

HTTPS-Datensicherheit als SEO-Faktor

2014 ist Google dazu übergegangen, dem Sicherheitsaspekt einer Website mehr Gewicht bei den Rankings zu verleihen.

6 Gründe, warum deine Website ein gültiges SSL-Zertifikat haben sollte:

  1. HTTPS: eine Voraussetzung für viele Spitzentechnologien und Website-Funktionen.
  2. Verschlüsselung: Stellt sicher, dass die Benutzer-Aktivitäten nicht nachverfolgt oder seine Daten gestohlen werden können.
  3. Datenintegrität: Verhindert, dass die Daten bei der Übertragung beschädigt werden.
  4. Authentifizierung: Schützt vor Angriffen und stärkt das Vertrauen der User.
  5. Höhere Conversion-Rate: Laut einer GlobalSign-Umfrage würden 84 % der Nutzer einen Kauf abbrechen, wenn Daten über eine unsichere Verbindung gesendet werden.
  6. Bevorzugung in den Suchergebnissen: Websites mit einem gültigen SSL-Zertifikat werden in den Suchergebnissen bevorzugt. Das Ergebnis: mehr Sichtbarkeit.

Aus SEO-Sicht ganz klare Signale dafür, dass es sich lohnt, eine Website von HTTP auf HTTPS umzustellen.

Eine gute Grundlage für dieses Thema bietet dir unser Blogbeitrag HTTP Status Codes - einfach erklärt und vollständig aufgelistet.

 

Sitemap – Hilf Google deine Website zu crawlen

Wie du im Abschnitt: So funktioniert die Google-Suche erfahren hast, durchforsten Crawler wie Googlebots die Inhalte deiner Website, um diese in ihren Index aufzunehmen.

Da die Zeitressourcen der Crawler beschränkt sind, haben diese nur ein bestimmtes Zeitbudget für das Crawlen deiner Seite zur Verfügung.

Durch eine Sitemap hilfst du dem Crawler, sich auf deiner Seite besser zurechtzufinden und in der verfügbaren Zeit mehr oder sogar alle deine Seiten zu erfassen.

 

Beispiel für eine Sitemap:

sitemap von ithelps

 

Weitere Blogbeiträge zum Thema technische Optimierung:

Beitrag zu Besonderheiten im Domainnamen : Umlaute oder Sonderzeichen im Domainnamen

Beitrag über das Erstellen einer 301-Weiterleitung: .htaccess 301 Weiterleitung bei Joomla & Wordpress erstellen

 

Im nächsten Teil des Artikels befassen wir uns mit der Optimierung der Navigations- bzw. Informationsstruktur deiner Seite.

 

SEO für die Navigations- und Informationsstruktur

Mit folgenden Optimierungsmaßnahmen lässt sich die Navigations- und Informationsstruktur einer Webseite verbessern:

  • Analyse und Verbesserung der internen Verlinkungsstruktur
  • Mapping von Keywords und Themen, um Webseiteninhalte sinnvoll in die vorhandene Informationsstruktur einzuordnen

 

Weiter gehts mit dem nächsten wichtigen Punkt: OffPage-SEO.

 

Was ist OffPage-SEO?

offpage seo

 

Bei OffPage-SEO handelt es sich um einen der beiden großen SEO-Teilbereiche. Bei der OffPage-Suchmaschinenoptimierung geht es um Maßnahmen, die deiner Webseite zwar nützen, auf die du aber durch Maßnahmen auf deiner Seite kaum Einfluss nehmen kannst.

Der wichtigste Bereich aus SEO-Perspektive ist der Aufbau von Backlinks (Linkbuilding). Bei Interesse wirf einfach einen Blick auf unseren Blogbeitrag: Mit OffPage-Optimierung zum Ranking-Erfolg.

                       

Die 3 wichtigsten Ranking-Faktoren der OffPage-Optimierung

Die OffPage-Optimierung deiner Webseite kann dir helfen, ein höheres Ranking zu erreichen. Dazu solltest du diese 3 Faktoren beachten:

  • Autorität der Domain (Domain Authority): Dazu zählen die Qualität und Quantität aller Backlinks sowie der PageRank der gesamten Domain-Ebene.
  • Seiten-Autorität und Keyword-Relevanz (Page Authority & Keyword-Relevance): Hierzu gehören die Verteilung von Ankertexten, die Qualität und Quantität der Backlinks sowie der Page- und TrustRank auf Seitenebene.
  • Marken-Autorität (Brand Authority): Damit sind Unternehmensnennungen oder Marken-Erwähnungen in Publikationen und auf Social Media sowie der Presse, das Suchvolumen des Marken-Keywords sowie die Zuordnung einer oder mehrerer Entitäten gemeint.

 

OffPage-SEO: Was sind Backlinks?

Backlinks sind Verlinkungen, welche von einer fremden Webseite auf deine eigene Webseite verlinken.

Und was bringt das?

Wenn eine Seite, die bereits gut in Google rankt, auf deine Seite verlinkt, …

… dann hat das auch einen positiven Effekt auf deine Seite.

Warum?

Google nimmt an, dass die gut platzierte Seite gut bei seinen Nutzern ankommt und für das jeweilige Thema relevant ist. Zudem geht Google davon aus, dass die Seite über ein hohes Maß an Vertrauen, Autorität und Expertenwissen verfügt (E-A-T).

Wenn eine solche Seite auf den Inhalt deiner Seite verlinkt, dann vertraut Google darauf, dass deine Inhalte ebenfalls relevant für das Thema sind. Das bedeutet: Das Vertrauen und die Autorität der verlinkenden Seite wirkt sich positiv auf dein eigenes Ranking aus.

 

Warum sind Backlinks für SEO so wichtig?

Laut der Ahrefs-Search-Traffic-Studie erhalten 90,63 % aller in Ahrefs indexierten Webseiten keinen Traffic von der Suchmaschine Google. Nur 5,29 % davon werden im Monat von zehn Besuchern aufgesucht.

ahrefs search traffic study zero referring domains

Quelle: Ahrefs Search Traffic Study

Ahrefs untersuchte daher die Anzahl an verweisenden Domains (Referring Domains, kurz RD) auf diese Seiten und kam zu folgendem Ergebnis:

  • 66,31 % der Webseiten besitzen keinen einzigen Backlink
  • 26,29 % der Seiten besitzen nur 1–3 Backlinks

 

ahrefs search traffic study referring domains vs search traffic

Quelle: Ahrefs Search Traffic Study

 

Wie du in dieser Grafik siehst, lässt sich ein Trend erkennen: Je höher die Anzahl an Backlinks, desto mehr Besucher erhält die Seite von der organischen Google-Suche.

Fehlende Backlinks sind daher der wahrscheinlichste Grund, warum Webseiten in Google schlecht ranken.

Somit stellt sich die Frage, wie du als Seitenbetreiber mehr Backlinks sammeln kannst. Diese Frage klären wir sofort.

 

Linkaufbau – wie kommst du zu Backlinks?

Es gibt einige Wege, um an die begehrten Links zu kommen. Jedoch solltest du nicht nach irgendwelchen Verlinkungen Ausschau halten, sondern nach wertvollen Backlinks. Also meist jenen, die themenrelevant sind oder von bereits gut positionierten Seiten kommen.

Zu diesem Thema gibt es von Sebastian dieses lehrreiche Video: In welchem er dir 7 Anfänger-Methoden und 5 weitere Methoden für fortgeschrittene SEOs vorstellt.

 

Wie du gesehen hast, sind die Möglichkeiten des Linkaufbaus vielfältig. Viele sind jedoch aufgrund der ständigen Veränderungen des Google-Algorithmus nicht mehr up to date. Und manche sind bezüglich der Google-Richtlinien sogar fragwürdig und können zu einer Abstrafung seitens Google führen.

Expertentipp: Linkbuilding ist ein mühsamer und langwieriger Prozess. Eine Abkürzung dieses Prozesses kann durch den Kauf von Backlinks genommen werden. Doch Vorsicht: Linkkauf ist eine (zu) einfache Lösung, die nicht ohne Risiko einhergeht. Kommt dir Google auf die Schliche, kannst du abgestraft werden.

 

Außerdem: Nicht jeder Backlink ist ein guter Backlink. Mehr zum Thema findest du in unserem Artikel Bad Neighbourhood (schlechte Nachbarschaft) - erkennen und vermeiden.

 

6 Methoden für den Linkaufbau

Aus unserer Sicht haben sich folgende 7 Basis-Methoden bewährt:

  1. Partnerschaften und Testimonials
  2. Portale
  3. Gastartikel
  4. Sponsoring
  5. Produkttest
  6. Backlink-Listen einkaufen

 

Du hast jetzt erfahren, wie du zu Backlinks kommst und was du dabei beachten solltest. Du kennst die aus unserer Sicht 7 Basis-Methoden. Damit du dabei alles richtig machst, solltest du aber auch die häufigsten Fehler beim Linkaufbau kennen, die es zu vermeiden gilt. Auf der Seite der Linkbuilding Agentur Farbentour kannst du sie nachlesen.

 

Zu guter Letzt möchte ich dir noch raten, auf vermeintliche Kleinigkeiten zu achten.

  • Wie und wo ist der Link gesetzt? Achte hierbei auf NoFollow und DoFollow-Kennzeichnungen.
  • Befindet sich der Link im Fließtext oder am Ende eines Artikels? Ein Link mitten im Fließtext ist um einiges wertvoller als ein Link am Textende oder im Footer.
  • Ist der Ankertext sinnvoll und gehaltvoll? Befindet sich das Keyword im Ankertext (harter Ankertext)?

 

Neben den OnPage- und OffPage-Optimierungsmethoden gibt es auch spezielle Maßnahmen für bestimmte Teilgebiete.

 

Weitere Spezialisierungen in der Suchmaschinenoptimierung

Wie du bereits erfahren hast, gibt es neben dem Google-Index

  • weitere Google-Suchdienste wie Google Bilder (Bildersuche), Google News (Nachrichtensuche) oder Google Maps sowie
  • Suchsysteme wie YouTube (Videosuche), Stepstone oder die Amazon-Produktsuche

die für die Suchmaschinenoptimierung von Bedeutung sind.

Daher findest du neben der klassischen SEO-Optimierung auch einige Spezialisierungen.

 

Mobile SEO

Mobile SEO oder auch mobile Suchmaschinenoptimierung ist der Definition nach die Optimierung von Webseiten für mobile Geräte. Durch diese wird sichergestellt, dass die Webseiten-Inhalte auf kleinen Bildschirmen ideal dargestellt und schnell geladen werden.

 

Onlineshop-SEO

Um mit Online-Shops wie Shopify oder WooCommerce erfolgreich zu sein, ist es unumgänglich, dass du mit deinen Produkten in Suchmaschinen wie Google gefunden wirst. Und zwar am besten auf Seite 1 – und wenn möglich in den Top 3.

In unserem ausführlichen Beitrag zum Thema Onlineshop-SEO erfährst du, wie dir das gelingt.

 

Local SEO

Unter Local SEO, zu Deutsch lokale Suchmaschinenoptimierung, ist die Webseiten-Optimierung für jenen lokalen Bereich gemeint, in welchem du Besucher ansprechen und erreichen möchtest. Das ist in der Regel dann interessant, wenn du ein lokales Geschäft, Restaurant besitzt oder ein lokaler Dienstleister bist.

In unserem Beitrag Local SEO erfährst du zum einen mehr über den Zweck und das Ziel. Zum anderen erhältst du auch 10 wirksame Local-SEO-Tipps, mit denen du die Sichtbarkeit deines Unternehmens in den lokalen Suchergebnissen verbessern kannst.

 

YouTube-SEO

YouTube ist die weltweit größte Video-Suchmaschine. Wenn dein Unternehmen einen eigenen YouTube-Channel führt, möchte es Klicks, Abonnenten und Likes bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, sich mit den Rankingfaktoren und dem komplexen Algorithmus von YouTube beschäftigen.

Wie du dabei vorgehen solltest, kannst du in diesem Hubspot-Artikel nachlesen.

 

Amazon-SEO

Wenn du mit deinem Unternehmen Produkte über Amazon verkaufen möchtest, dann denke daran, dass Amazon seinen Kunden jene Produkte anzeigt, die in Bezug auf die Suchanfrage und die Kategorie als relevant eingestuft werden.

In diesem eBakery-Artikel erfährst du nicht nur, wie du relevante Suchbegriffe (Keywords) eruieren kannst, sondern auch welche 12 Ranking-Faktoren als besonders wichtig erachtet werden.

 

Bing-SEO

Obwohl die Microsoft-Suchmaschine Bing hierzulande einen niedrigen Marktanteil hat, spielt sie auf dem amerikanischen Suchmaschinenmarkt eine wichtige Rolle. Im Blog von Neil Patel findest du diesen interessanten Artikel zum Thema Bing-SEO.

 

Voice Search SEO

Die Sprachsuche erreicht eine immer breitere Anzahl an Verbrauchern. Ganze 27 % der globalen Online-Nutzer nutzen mittlerweile die mobile Sprachsuche (Quelle: ThinkwithGoogle). In diesem Searchmetrics-Blogartikel findest du mehr Infos zum Thema Voice Search SEO.

 

Kommen wir nun zu den verschiedenen Tools, die du im Zuge der Suchmaschinenoptimierung nutzen kannst.

 

SEO-Tools

Grundsätzlich gibt es eine große Auswahl an SEO-Tools. Von einigen hast du vielleicht schon etwas gehört - wiederum andere hast du eventuell auch schon genutzt.

 

Tools für die Recherche und Analyse von Keywords

seo tools

 

Es gibt viele verschiedene Tools, welche Keywords und Suchbegriffe auswerten. Prinzipiell sollte so ein Tool Folgendes können:

  1. Das Suchvolumen anzeigen
    Das Suchvolumen liefert Informationen darüber, wie viele Leute im Monat nach dem gewünschten Begriff suchen.
  2. Eine länderspezifische Einstellungsmöglichkeit bieten
    Es gibt viele verschiedenen Länder, in welchen User googeln können. Es macht einen Unterschied, ob jemand den deutschen, österreichischen oder internationalen Markt erreichen möchte. Daher sollte das Suchvolumen des jeweiligen Landes beachtet werden, in dem ein Unternehmen oder Dienstleister seine Produkte und Leistungen vertreiben möchte.
  3. Synonyme vorschlagen
    Bei Keyword-Tools ist es wichtig, dass diese auch die Synonyme (oder auch NLP-Phrasen) des Suchbegriffs anzeigen. Denn oft wird nach diesen öfter gesucht, als nach dem zuvor recherchierten Suchwort.

 

Tools für die Keyword-Recherche und Keyword-Analyse

 

Backlink-Checker

 

OnPage-Crawler

 

Komplett-Suites für Suchmaschinenoptimierung

  • Xovi (kostenpflichtig)
  • ahrefs (kostenpflichtig)
  • Sistrix (kostenpflichtig)
  • Searchmetrics (kostenpflichtig)

 

Weitere SEO-Tools

 

In unserem Artikel Google Ranking Check stellen wir dir 8 kostenlose Online-Checker vor.

Mit unserem kostenlosen SEO-Checker kannst du deine Webseite auf die wichtigsten OnPage-SEO-Faktoren überprüfen.

 

So viel zu den theoretischen Grundlagen. Aber wie setzt du das Ganze als SEO-Anfänger um?

 

Suchmaschinenoptimierung (SEO): 11 SEO-Tipps für die Praxis

Unsere 11 SEO-Tipps führen dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess der Optimierung.

 

Tipp 1: Führe eine Keyword-Recherche durch

Wie du ja bereits weißt, bilden Suchbegriffe und Keywords die Grundlage jeder Optimierungsmaßnahme im Online-Marketing. Ohne sie läuft nichts.

Führe also zu Beginn eine genaue Keyword-Recherche durch.

 

Tipp 2: Analysiere die Suchintention

Gleich danach solltest du dir überlegen, was sich User von ihrer Suchanfrage (deinem Suchbegriff) erwarten. Näheres zu den verschiedenen Klassifikationen der Suchintentionen erfährst du hier.

 

Tipp 3: Plane die Struktur und das Navigationsmenü deiner Website

Keep a simple menu navigation!

Auf einer übersichtlichen, klaren Website finden sich nicht nur deine Besucher besser zurecht, sondern auch der Googlebot (Google-Crawler). Achte auch darauf, dass das Gesamtgefüge der Navigationsführung eine nachvollziehbare Hierarchie ergibt.

Das Ziel: Die Nutzer deiner Webseite sollen mit nur wenigen Klicks von Site A nach Site B gelangen.

 

Tipp 4: Schreibe nützlichen SEO-Content und optimiere ihn

Besonders am Anfang eines neuen Web-Projekts benötigt die Texterstellung viel Zeit. Ich muss zugegeben: Nicht jede einzelne Site benötigt Unmengen an Text, aber die überwiegende Mehrzahl schon.

Und mit Content meine ich keine lieblos zusammengeschusterten Sätze – ohne Mehrwert und Fachwissen. Würdest du solche Texte lesen wollen?

Vor allem: Niemand erkennt guten Content besser als deine Wunschkunden – und durch deren Verhalten und Nutzersignalen (englisch: User Signals) auch Google.

Wie du SEO-Texte schreiben lernst, erfährst du in unserer detaillierten Anleitung. Diese führt dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess.

 

Tipp 5: Optimiere deine Google Snippets

Das Google-Snippet ist dein dekoratives Beitragsschaufenster. Es besteht aus den beiden Meta-Tags Title-Tag und Meta-Description.

  • Ein aussagekräftiger Seitentitel (Title-Tag) beschreibt den Seiteninhalt und ist im Idealfall kurz, prägnant und einzigartig.
  • Bei der Meta-Description handelt es sich um eine Zusammenfassung des Inhalts der Webseite.

Das Snippet zeigt Google und den Seiten-Besuchern, auf welcher Webseite sie sich befinden und um welches Thema es auf dieser geht.

Aus SEO-Sicht sollten sowohl der Titel als auch die Meta-Description das Fokus-Keyword enthalten – am besten am Anfang.

Mit unserem ithelps SERP Snippet Generator kannst du überprüfen, wie dein Snippet in den Google-Suchergebnissen dargestellt wird.

 

Tipp 6: Optimiere deine Überschriftenstruktur

Eine klare Überschriften-Hierarchie (Überschriftenstruktur) hilft deinen Lesern, sich im Text zu orientieren. Dazu nutzt du die verschiedenen Überschriften-Tags von H1 bis H6. H1 ist die wichtigste und in den meisten Fällen größte, H6 die schwächste und kleinste Überschrift. Die unterschiedlichen Größen helfen den Usern beim Navigieren auf der Seite.

Achte darauf, dass die einzelnen Überschriften das Main-Keyword (Suchphrase) und Variationen davon enthalten. Wo du die Keywords platzieren solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Tipp 7: Optimiere Bilder und Fotos

Durch die Nutzung von Bildern lockerst du nicht nur deine Texte auf, sondern du ergänzt und verdeutlichst auch das geschriebene Wort.

Füge zudem jedem Bild oder Foto einen Titel und Alt-Text (Alternativtext) hinzu. Der Alt-Text hilft Google, den Text zu verstehen und von der Google-Bildersuche gefunden zu werden.

Zusätzlich verbessern Alt-Texte die Barrierefreiheit deiner Webseite: Sehbehinderte User nutzen im Allgemeinen einen Screenreader, um Online-Inhalte zu konsumieren. Diese wandeln die abgebildeten Inhalte in Audioformate um.

Außerdem solltest du die Bilder deiner Webseite in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit optimieren. Mehr Infos dazu findest du in unserem Bilder-SEO-Beitrag.

 

Tipp 8: Kürze deine URLs

Sowohl für die Suchmaschine als auch für die Besucher ist es besser, wenn die URLs einfach und kurz sind. Das Main-Keyword sollte in einer URL unbedingt enthalten sein.

Bei Interesse lohnt sich ein Blick in den Neil-Patel-Blogbeitrag SEO-Urls.

 

Tipp 9: Setze Ankertexte

Ankertexte sind anklickbare Worte oder Buttons, deren Link auf eine andere Site verweist. Der Ankertext ist im Idealfall gleichlautend wie der Seitentitel der verlinkten Webseite (Keyword).

 

Tipp 10: Baue Backlinks auf

Wie du weißt, ist der Aufbau von Backlinks wichtiger denn je. Bring andere Menschen dazu, deine Webseiten-Inhalte zu verlinken. In unserem Artikel Backlinks zeigen wir dir, wie du dabei vorgehen kannst.

 

Tipp 11: Veröffentliche regelmäßig neuen Content

Publiziere regelmäßig neue qualitative Inhalte. Diese solltest du nach einer Weile überwachen, um herauszufinden, welche Inhalte am besten bei deinen Kunden ankommen.

Idealerweise erstellst du dir auch einen Redaktionsplan: Zum einen kannst du mit diesem vermeiden, dass du mehrere Seiten mit ähnlichen Themen hast. Zum anderen behältst du den Überblick über die bereits verwendeten Keywords.

 

Wie lange dauert SEO?

SEO-Strategien und -Maßnahmen brauchen einige Zeit, um zu greifen.

Wie lange es tatsächlich dauert, bis eine Webseite nach der Optimierung in Google eine bessere Position erzielt, hängt sehr oft vom Alter der Onlinepräsenz ab.

Bei neuen Websites ohne Backlinks und Historie dauert es erfahrungsgemäß länger als bei älteren, etablierten Websites: Diese haben bereits ein gutes Linkprofil sowie ein gutes Maß an Domain-Autorität, Trust und Expertenstatus aufgebaut.

So kann es bei neuen Websites durchaus 9 bis 12 Monate bis zum ROI (Return of Investment) dauern.

Erste SEO-Maßnahmen wie die technische Optimierung oder Backlinks greifen oft sehr schnell und bilden die Grundlage für den langfristigen Erfolg. So sind bei älteren Websites bereits nach wenigen Wochen bis Monaten die ersten Erfolge erkennbar.

 

SEO-Kosten: SEO selbst durchführen oder mit SEO-Agentur?

Wenn du dein Webprojekt oder deinen Onlineshop vorantreiben möchtest, um durch bessere Positionen in den SERPs zu mehr Sichtbarkeit zu gelangen, dann stellst du dir sicherlich die Frage: Besser selbst durchführen oder mit einem SEO-Professional?

Diese Frage kannst du dir im Grunde genommen nur selbst beantworten.

Zur Hilfestellung erhältst du von uns diese Tipps.

 

SEO-Agentur: Was kostet SEO?

Prinzipiell lässt sich sagen, dass für die Optimierung für Suchmaschinen mit monatlichen Kosten ab 1000 € zu rechnen ist – alles darunter macht zumeist wenig Sinn. Die Laufzeit des Projekts sollte sich zumindest auf 1 Jahr belaufen.

Hast du bereits ein konkretes Ziel im Kopf? Wie zum Beispiel dieses Ziel: Mit diesen drei Suchbegriffen möchte ich mit meiner Webseite in den TOP 10 (Seite 1) der Suchmaschinenergebnisse aufscheinen.

Wir können dir auf Basis des Ziels den Preis für das Projekt schätzen.

 

Tatsächlich ist der Preis von diesen Faktoren abhängig:

  • Sind die aktuellen Inhalte bereits SEO-optimiert? Bzw. wie qualitativ sind die Inhalte?
  • Wie aktiv ist deine Konkurrenz im Bereich Online-Marketing oder SEO?
  • Wie umkämpft sind die Suchbegriffe (Keywords)?
  • Wie schaut es mit der aktuellen Technik deiner Webseite aus?
  • Welche SEO-Optimierungsmaßnahmen sind notwendig, um dich deinem Ziel näherzubringen?
  • Sind interne Ressourcen verfügbar?

Möchtest du mehr erfahren, dann wirf einen Blick in unseren Artikel Wie viel Budget benötige ich für SEO (Suchmaschinenoptimierung).

 

Suchmaschinenoptimierung (SEO) selbst durchführen

Wenn du kein monatliches Budget zur Verfügung hast, aber dafür ausreichend Motivation und Zeit, um dir SEO selbst anzueignen – kein Problem. Überspringe das nächste Kapitel und du findest viele interessante Quellen, die du für deine Weiterbildung nutzen kannst.

 

Wie erkennst du eine seriöse SEO-Agentur?

Saubere und ordentliche Arbeit hat ihren Preis.

Bei Angeboten wie billigen SEO-Komplettpaketen oder auffällig geringen Kosten für eine monatliche SEO-Betreuung raten wir dir deshalb zur Vorsicht: Denn dabei handelt es sich entweder um schlechte Unternehmer oder die Agentur arbeitet nicht vorschriftsmäßig.

Im besten Fall hast du dein Budget verschwendet …,

… im schlimmsten Fall straft Google dich ab.

Auch dazu gibt es ein Video von Sebastian: Wie kannst du herausfinden, ob deine SEO-Agentur oder dein SEO-Freelancer tatsächlich etwas vom SEO-Handwerk versteht?

 

 

So, jetzt kommt der versprochene Teil mit den verschiedensten Weiterbildungsmöglichkeiten. Viel Spaß damit!

 

Weiterbildung: So kannst du Suchmaschinenoptimierung lernen

SEO lernen in 5 Minuten – geht das? Anhand unseres umfassenden Artikels hast du sicherlich schon bemerkt, dass das unmöglich ist.

Jeder einzelne Schritt benötigt Zeit – so auch das Lernen jedes Schrittes: von der Keyword-Recherche und -Analyse, dem Ableiten der idealen SEO-Strategie über deren Umsetzung bis hin zu verschiedenen SEO-Maßnahmen der OnPage- und OffPage-Optimierung.

Laufende Google-Updates und neue Algorithmen erfordern ebenfalls ständiges Lernen, Beobachten, Umdenken und Handeln.

Kurz: Learning Search Engine Optimization is a never-ending story.

Aufgrund dessen haben wir dir eine Übersicht über die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten zusammengestellt. Hier findest du die wichtigsten SEO-Lern-Quellen – egal, ob du lieber liest, zuhörst, zusiehst oder dich aktiv einbringen möchtest.

 

Fortbildung mit offiziellen Google-Quellen

Lesen

 

Sehen & Hören

 

Weiterbildung mit externen Quellen

Lernen mit SEO-Blogs

 

Fortbildung mit SEO-Konferenzen

fortbildung mit konferenzen

Bild- und Konferenzen-Quelle: Konferenzen und Veranstaltungen im Online-Marketing [2021/2022]

 

Nachfolgend findest du eine Übersichtsliste mit SEO-Konferenzen, welche 2021/22 in der D-A-CH-Region geplant sind. Sie eignen sich sowohl für SEO-Einsteiger als auch fortgeschrittene Interessierte. Bezüglich Vollständigkeit und Aktualität erheben wir keinen Anspruch.

Datum

Name

Veranstaltungsort

Website

Bereich

16.03-17.03.2022

SMX München

München: International Congress Center (ICM)

smxmuenchen.de

SEO+SEA=SMX

06.04.-08.04.2022

brightonSEO

Brighton: Brighton Centre

www.brigthonseo.com

SEO

03.05.-05.05.2022

Rheinwerk Online-Marketing-Konferenz

Köln: KOMED

www.rheinwerk-konferenz.de

Online Marketing

01.06.-03.06.2022

Contra

Düsseldorf: Mitsubishi Electric Halle

www.die-contra.de

Digitales Marketing

04.07.-05.07.2022

SEO CAMPIXX 2022

Berlin: Hotel am Müggelsee

www.campixx.de

SEO

06.07.-07.07.2022

CONTENTIXX

Berlin: Hotel am Müggelsee

www.campixx.de

Content Marketing

 

SEO lernen mit ithelps

SEO-Blog

In das Thema Search Engine Optimization (SEO)” kannst du dich als SEO-Neuling auch mit unseren Blogartikeln einarbeiten: Suchmaschinenoptimierung (ithelps-digital.com)

 

 

YouTube-Kanal (YouTube-Channel)

Du bevorzugst Videos? Dann wirf einen Blick auf unseren YouTube-Kanal (YouTube-Channel). Hier publiziert Sebastian Prohaska (Gründer von ithelps) wöchentlich informative Videos über die Themen SEO, SEA, Webshops und Webdesign.

 

SEO-Workshop

Oder wie wäre es mit einem SEO-Workshop mit unserem SEO-Experten Josef Korntheuer? Dieser wird aus dir noch keinen SEO-Profi machen …,

... dir werden allerdings die wichtigsten SEO-Grundlagen vermittelt. Und du erfährst, wie du die einzelnen SEO-Maßnahmen ganz einfach auf deiner Website anwenden kannst.

Ein weiterer Vorteil ist die limitierte Gruppengröße (6 Personen): Joe kann sich dadurch Zeit für jede einzelne Website und auftauchende Fragen nehmen.

 

Quick-Tipp: Was du sofort tun kannst

Juckt es dich bereits in den Fingern?

Dann habe ich diesen SEO-Quick-Tipp für dich parat: Optimiere die Meta-Angaben (Titel und die dazugehörigen Meta-Descriptions deiner Webseite.

Unser SERP Snippet Generator hilft dir dabei.

 

Fazit: Suchmaschinenoptimierung ist mehr als ein besseres Ranking

Gratuliere, du hast es geschafft und diesen Artikel bis zum Ende aufmerksam durchgelesen. Voller Ehrgeiz hast du diese Herausforderung gemeistert.

Solltest du den Inhalt nur flüchtig gescannt haben, raten wir dir, bezüglich der SEO-Optimierung deiner Webseite oder deines Onlineshops realistisch heranzugehen.

SEO (Suchmaschinenoptimierung) dient der Generierung von Rankings bei Google für ein Keyword oder eine Kombination von Suchbegriffen. Gute Rankings erhöhen deine Chance von potenziellen Interessenten gefunden zu werden.

Deine Website erhält:

  • mehr Sichtbarkeit und Reichweite
  • mehr organischen Traffic
  • mehr Umsatz
  • mehr Anfragen von Kunden

 

Um auf diese Ziele hinzuarbeiten, benötigst du eine beträchtliche Portion Geduld, Zeit, Ehrgeiz und Empathie. Du musst abschätzen können, was sich die Suchenden erwarten, wenn sie ihre Suchanfragen bei Google eingeben. Und ihnen diese Inhalte bereitstellen.

Du kannst dich an diese Herausforderung selbst heranwagen oder eine SEO-Agentur deines Vertrauens damit beauftragen. Bedenke, dass SEO-Optimierung ein langfristiger Prozess ist: ein ständiger Konkurrenzkampf um die besten Positionen für die gewünschten Suchbegriffe.

 

Brauchst du Unterstützung bei der Optimierung deiner Webseite? Dann kannst du uns gerne kontaktieren. Schreibe ein E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, rufe uns unter +43 1 353 2 353 an oder schicke uns deine Anfrage über unser Kontaktformular.

 

SEO-FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Was wird bei der Suchmaschinenoptimierung gemacht?

Mithilfe der Suchmaschinenoptimierung wird die Webseite so optimiert, dass sie für die gewünschten Keywords (Suchbegriffe) in den Suchergebnissen von Suchmaschinen gefunden wird. Das gelingt mit verschiedenen Maßnahmen, die den Content, die internen und externen Verlinkungen, die Technik der Webseite oder die Nutzererfahrung betreffen.

 

Was ist SEO und SEA?

SEO (Suchmaschinenoptimierung, englisch: Search Engine Optimization) und SEA (Suchmaschinenwerbung) sind zwei Teilbereiche von Suchmaschinen-Marketing (englisch Search Engine Marketing, kurz SEM).

 

Was ist OnPage-Optimierung?

OnPage-Optimierung umfasst alle SEO-Maßnahmen auf der eigenen Webseite: Dazu zählen Content-SEO, Bilder-SEO, die Verbesserung der Meta-Angaben, die Optimierung von Keywords und die Verbesserung der internen Verlinkung.

 

Was ist OffPage-Optimierung?

Die OffPage-SEO oder -Optimierung besteht aus Maßnahmen abseits der eigenen Webseite. Dazu zählt der Linkaufbau (Backlinks) sowie das Sammeln von Erwähnungen des Unternehmens (Brand).

 

Was sind Backlinks?

Backlinks sind Links, die von einer fremden (externen) Webseite auf deine (eigene) Webseite verweisen. Bei einem Backlink handelt es sich also um einen Rückverweis. Einerseits nutzt Google sie, um festzustellen, wie beliebt deine Webseite ist. Und andererseits, um zu sehen, wie relevant sie ist.

 

Was ist eine SEO-Analyse?

Eine SEO-Analyse umfasst die Überprüfung aller wichtigen SEO-Faktoren deiner Webseite. Dazu gehören die Webseiten-Inhalte, die Webseiten-Technik und Informationsstruktur, die Struktur der internen Verlinkung oder URLS sowie die Indexierbarkeit der Site.

 

Was macht ein SEO-Manager?

Zu den Aufgaben eines SEO-Managers gehören die Konzeption, Umsetzung und Kontrolle von SEO-Aktivitäten. Mit dem Ziel, der jeweiligen Webseite zu mehr Sichtbarkeit und besseren Platzierung in den Suchergebnisseiten (SERPs) zu verhelfen.

 

Was ist WDF*IDF?

Bei WDF*IDF handelt es sich um eine zweiteilige Formel, mit der sich die optimale Verteilung von Keywords (Suchbegriffen) innerhalb einer Webseite, eines Contents oder Textdokuments eruieren lässt.

 

Wie lange dauert Suchmaschinenoptimierung?

Je älter die Onlinepräsenz einer Webseite ist und je höher die beigemessene Domain-Autorität ist, desto schneller sind positive Effekte der Suchmaschinenoptimierung ersichtlich. Neue Webseiten benötigen mehr Zeit, da der Aufbau von Autorität sogar mehrere Jahre dauern kann. Für ein erstes Zwischenfazit vieler SEO-Maßnahmen ist es empfehlenswert, um die 6 Monate zu warten.

 

Was ist ein SEO-Text (SEO-Content)?

SEO-optimierte Texte sind ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Ein SEO-Text ist ein Textdokument, dessen Inhalt auf SEO-Kriterien wie bestimmte Suchbegriffe oder die jeweilige Suchintention der Suchenden optimiert wurde.

 

 

 

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