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KI-Suche

Wie Unternehmen in ChatGPT, Google und anderen KI-Systemen sichtbar werden

Ratgeber, Videos und Fachbeiträge von ithelps Digital erklären, wie KI-Suche funktioniert, wie Unternehmen in ChatGPT, Google und anderen KI-Systemen sichtbar werden und wie sich diese Sichtbarkeit messen lässt.

Hard Facts

zum rasanten Aufstieg der KI-Suche

mehr als 1 Milliarde Nutzer pro Monat nach nur einem Jahr

Laut Google haben sich die Suchanfragen im AI Mode seit dem Start in jedem Quartal mehr als verdoppelt.

Die TOP3-Rankings verlieren rund 52% ihrer Klickrate

Aufgrund des geänderten Nutzerverhaltens und die neuen AI-Overviews die organische Rankings ersetzen & nach unten verschieben.

In Q1 2026 lag der Traffic aus KI-Quellen 393 % über dem des Vorjahres

Im März 2026 konvertierten Besucher aus KI-Quellen 42 Prozent häufiger als Besucher aus anderen Kanälen.

Was bedeutet das?

Menschen nutzen Suche zunehmend als Dialog. Google meldete im Mai 2026 mehr als eine Milliarde monatliche Nutzer des AI Mode. Die Zahl der dort gestellten Suchanfragen hat sich laut Google seit dem Start in jedem Quartal mehr als verdoppelt.

Nutzer stellen dabei längere und komplexere Fragen als in der klassischen Suche. Google, 19. Mai 2026 Damit verändert sich auch der Weg zur Website. Bei Google-Suchen mit AI Overview klickten Nutzer in der Untersuchung des Pew Research Center nur bei 8 Prozent der Besuche auf ein klassisches Suchergebnis, ohne AI Overview waren es 15 Prozent.

Die Antwort entsteht also zunehmend vor dem Klick auf eine Website. (Pew Research Center, 22. Juli 2025)
Für Unternehmen reicht es deshalb nicht mehr, nur Rankings und organischen Traffic zu beobachten. Relevant wird zusätzlich, ob ChatGPT, Google AI Mode oder andere KI-Systeme das Unternehmen bei passenden Suchanfragen nennen (= Mentions) und seine Website als Quelle anführen (= Citations). Auch die Frage, bei welchen Produkt-, Anbieter- oder Entscheidungsfragen die eigene Marke gegenüber Wettbewerbern genannt wird, gehört damit ins Reporting.

Suchanfragen werden komplexer und individueller.

Eine Frau sitzt vor dem Laptop und befragt Chatgpt nach einer Steuerberatungskanzlei in Wien die auf mittelständische Unternehmen spezialisiert ist.

Bild oben: Das Bild zeigt den Wechsel von einzelnen Keywords zu konkreten Auswahlfragen bei der Internetrecherche. Statt nur nach „Steuerberater Wien“ zu suchen, nennt die Nutzerin Standort, Zielgruppe und gewünschte Leistung in einer Anfrage. 

Für Unternehmen bedeutet das: Produkte, Leistungen, Zielgruppen und Alleinstellungsmerkmale müssen eindeutig beschrieben sein, damit KI-Systeme ein Unternehmen bei konkreten Auswahlfragen (User-Prompts) passend einordnen und in weiterer Folge auch empfehlen.

Ratgeber & KI-Themen

Der KI-Modus in der Google-Suche, erklärt und eingeordnet - Was Marketing-Teams jetzt wissen und für die Zukunft beachten müssen.
KPIs, Tools und Reporting für das Management in einer neuen Marketing-Ära. Wie du die Sichtbarkeit deiner Marke messen und steigern kannst.
Vier Systeme im direkten Vergleich - ChatGPT, Google AI-Mode, Perplexity und Claude. Worin sie sich unterscheiden und von welchen Zielgruppen sie verwendet werden.
Buzzwords oder neue Sichtbarkeitsdiziplinen? - Wir klären auf, identifizieren Mythen und sagen welche Methoden zur Sichtbarkeitssteigerung tatsächlich Substanz haben.

KI-Suche: Expertentipps

Entdecke aktuelle KI-Trends, Experten-Meinungen und Praxistipps direkt aus dem YouTube-Kanal von ithelps Digital

Fragen, Antworten & Fachbeiträge

Was ist KI-Suche und was unterscheidet sie von der klassischen Google-Suche?

Bei der klassischen Websuche wählt der Nutzer aus den Suchergebnissen selbst die passenden Quellen aus, klickt auf ein Ergebnis und sucht dann selbst aktiv nach den relevanten Informationen auf der bevorzugten Webseite. Findet er sie nicht, startet er eine neue Suche und klickt auf ein anderes Ergebnis.

KI-Suche formuliert dagegen eine Antwort, verarbeitet dafür Informationen aus dem Web und kann mehrere Quellen zusammenführen. Google AI Mode zerlegt komplexe Fragen per „Query Fan-Out“ in Unterthemen und führt dazu parallel weitere Suchanfragen aus. ChatGPT Search durchsucht ebenfalls das Web und kann verwendete Quellen direkt in der Antwort verlinken.

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Wie aus einer Frage eine generierte Antwort wird

Bei KI-Suchsystemen wie beispielsweise dem Google KI-Modus wird eine komplexe Frage über das sogenannte Query-Fan-Out-Verfahren in mehrere Unterthemen zerlegt. Google führt dazu parallel weitere Suchanfragen aus, gleicht Informationen aus verschiedenen Quellen ab und erstellt daraus eine Antwort mit passenden Weblinks.

Für Unternehmen heißt das: Nicht nur die gesamte Seite muss relevant sein. Auch einzelne Abschnitte müssen konkrete Fragen verständlich beantworten und Informationen enthalten, die ein KI-System eindeutig zuordnen und als Quelle verwenden kann.

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Warum weniger Klicks nicht automatisch weniger Geschäft bedeuten

Ein Teil der Recherche findet bereits in der KI-Antwort statt. Wer anschließend auf eine Website klickt, hat Anbieter, Produkte oder Leistungen oft schon verglichen. Das zeigt sich auch in den Zahlen: Laut Adobe konvertierten Besucher aus KI-Quellen auf US-Retail-Websites im März 2026 42 Prozent besser als Besucher aus anderen Kanälen. Sie verbrachten außerdem 48 Prozent mehr Zeit auf der Website. (Adobe für Unternehmen)

Für Unternehmen heißt das: Weniger organische Klicks sind nicht automatisch weniger wertvolle Kontakte. Entscheidend ist, ob die eigene Marke während der KI-Recherche berücksichtigt wird und qualifizierte Nutzer anschließend auf die Website kommen.

Wer heute schon KI-Suchmaschinen nutzt und wer noch nicht

In Deutschland nutzen 50 % der Internetnutzer ab 16 Jahren zumindest manchmal KI-Chats statt klassischer Suchmaschinen. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 67 %. 47 % suchen weiterhin ausschließlich über klassische Suchmaschinen. 25 % nutzen überwiegend klassische Suche, 13 % beide Wege etwa gleich häufig, 7 % überwiegend KI-Chats und 5 % ausschließlich KI-Chats. Grundlage ist eine Bitkom-Befragung von 1.156 Personen ab 16 Jahren, veröffentlicht am 20. November 2025. (Bitkom Research)

Bitkom Research: Internet-Suche im Wandel

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