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Was ist SEO – was ist wichtig und wie funktioniert es?

Was ist SEO – wie Suchmaschinenoptimierung heutzutage funktioniert!

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Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Kunst, die Wissenschaft und das Handwerk, gezielten „kostenlosen“ Website-Traffic (Webseitenbesucher) von Suchmaschinen auf deine Website zu lenken.

Warum ist SEO wichtig?

Kurz: Weil „kostenloser“ Traffic unbezahlbar ist und die Web-Suche die größte Traffic-Quelle ist.

Sehen wir uns das gleich einmal etwas genauer an.

 

Das wirst du über SEO (Suchmaschinenoptimierung) erfahren:

 

 

Traffic ist alles – und SEO verhilft dir dazu

Was ist der Unterschied zwischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA)?

Welchen Wert hat organischer Traffic und somit SEO?

Was ist SEO?

Wie funktioniert die Google-Suche?

Video: How Search Works

Infografiken: How Search Works

Google CRAWLT das Web

Google liefert Suchergebnisse

Google bekämpft Spam

Was ist das eigentliche Ziel von SEO?

Wie lange dauert SEO?

Ranking-Faktoren: Wie bewerten Google und Co. deine Website?

Die verschiedenen Bereiche von SEO

Die OnPage-Optimierung

Was ist die OnPage-Optimierung?

Optimierung des Inhaltes

Die Zielgruppe definieren und kennenlernen

Die Keywordanalyse / Keywordrecherche

Was ist SEO-Content?

Infografik: Die Entwicklung von optimiertem SEO-Content

Erstellung des Inhalts einer Webseite

Die Überschrift oder Headline

Das Leseerlebnis – ein wichtiger Faktor für eine gute UX (User Experience)

Wie lange sollte ein SEO-Text sein?

Die Wichtigkeit von Bildern für die Suchmaschinenoptimierung

Die Optimierung der Technik der Webseite

Page Speed

Mobile Responsiv Design – Mobile Friendly

Das SERP-Snippet

Title

Meta-Descriptions / Meta-Beschreibungen

URL (Uniform Resource Locator)

Vermeide 404 Fehler

Internes Linkbuilding

Ankertexte

HTTPS – Datensicherheit als SEO-Faktor

Sitemap - Hilf Google deine Website zu crawlen

Die Offpage-Optimierung

Was sind Backlinks?

Linkaufbau - Wie kommt man zu Backlinks?

Soll ich aktiven Linkaufbau betreiben?

Die aktuellsten SEO-Trends

Beliebte SEO Tools

Die Keywordtools

WDF*IDF-Tools

Rankingtools

Linkanalyse Tools

Google Tools

Google Analytics

Google Search Console

 

Traffic ist alles – und SEO verhilft dir dazu

Im Februar 2018 war Google mit 57,8% der Traffic-Hauptlieferant.

Auf sparktoro.com habe ich dazu folgende Daten dazu gefunden:

 

traffic quellen

 

In der grafischen Darstellung erkennst du, dass die Google-Suche mit großem Abstand zu allen anderen Traffic-Quellen am meisten Traffic liefert.

Zählst du den Traffic der anderen Suchmaschinen (Yahoo, Bing und YouTube) noch dazu, kommst du auf mehr als 70% an organischem Traffic von Suchmaschinen.

 

traffic quellen 2

 

Um den Wert dieses organischen (kostenlosen) Traffics zu illustrieren, vergleichen wir ihn mit dem Traffic, der über bezahlte Anzeigen generiert wird.

Dazu sehen wir uns kurz den Unterschied zwischen SEO und SEA (Search Engine Advertising) an, damit wir wissen, dass wir beide von derselben Sache reden.

 

Was ist der Unterschied zwischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA)?

SEO und SEA haben grundsätzlich dieselbe Aufgabe: Webseitenbesucher zu generieren.

SEO zielt dabei auf kostenlosen Traffic ab. Nach den Initialkosten und einigen Wochen bis Monaten bis zum Wirksamwerden der Strategien und Maßnahmen kosten die Webseitenbesucher keinen Cent mehr. Der Besucherstrom ist anhaltend und langfristig.

SEA ist ein Auktionsmodell und kostet Geld. Wer für die Einblendung der Anzeigen in den SERPs und anderen Plattformen am meisten bezahlt (und noch andere Kriterien erfüllt) erhält sofort Besucher auf die Webseite. Der Besucherstrom reißt jedoch sofort ab, wenn die Zahlungen eingestellt werden.

 

seo sea

 

In unserem Artikel zum Thema SEO vs. SEA kannst du mehr darüber lesen.

Eine weitere Zahl zum Vergleich SEO vs. SEA solltest du noch kennen.

SISTRIX schreibt auf seiner Seite über Google Ads: Nur 6,8 % aller Google-Klicks gehen auf Ads-Anzeigen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 93,2 % der Klicks in der Google-Suche auf organische Suchergebnisse gehen.

 

klickrate seo sea

 

Ein Grund mehr, sich um die Suchmaschinenoptimierung seiner Website zu kümmern.

Kommen wir jetzt zurück zur Berechnung des Wertes von organischem Traffic.

 

Welchen Wert hat organischer Traffic und somit SEO?

Nehmen wir dafür an, du hast ein Unternehmen in Wien, dass sich auf Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat und möchtest deine Webseite auf den Suchbegriff „suchmaschinenoptimierung wien“ optimieren.

In Anbetracht dessen, dass wir Suchmaschinenoptimierung in Wien anbieten, ein sehr originelles Beispiel ?

Auf Google.at wird monatlich etwa 590 mal nach dem Suchbegriff „suchmaschinenoptimierung wien“ gegoogelt.

 

suchanfragen suchmaschinenoptimierung wien

 

Der zu erwartende Traffic für die Position 1 (die übrigens wir im Moment belegen) liegt bei etwa 202 Besuchern.

 

erwarteter traffic

 

Der Klickpreis einer Google Anzeige liegt für den Suchbegriff „suchmaschinenoptimierung wien“ bei 6,35 EURO (das ist eine Momentaufnahme und kann schwanken).

 

cost per click

 

Bei einem Klickpreis (Cost per Click) von 6,35 EURO ergibt das bei 202 Klicks auf die organische Suchanfrage einen monatlichen Wert von 1282,70 EURO.

Wenn du jetzt noch bedenkst, dass eine gut optimierte Webseite nicht nur für ein Keyword rankt, sondern oft für Hunderte zum Thema passende Suchbegriffe, kannst du den Wert noch um den Faktor X multiplizieren.

Und das Coole daran: Wenn die Seite eimal rankt, liefert sie dauerhaft und langfristig Traffic, ohne dass du noch einen Cent in die Hand nehmen musst.

Ich bin sicher, du hast den Wert von SEO längst erkannt.

Kommen wir daher zum eigentlichen Thema.

 

Was ist SEO?

SEO ist Englisch und bedeutet „Search Engine Optimization“ oder zu Deutsch „Suchmaschinenoptimierung“.

Es ist neben SEA ein wesentlicher Bestandteil des Suchmaschinenmarketings.

Technisch gesehen ist SEO die Kunst und das Handwerk, Webseiten so zu gestalten und zu optimieren, dass diese ein bestmögliches Ranking (Position in den organischen Suchergebnissen) erreichen. Und wenn ich bestmöglich sage, dann meine ich eine Position auf Seite 1, wenn möglich sogar Platz 1.

Ganz allgemein geht es bei der Suchmaschinenoptimierung darum, die Sichtbarkeit, Reichweite, Klickrate und Konversionsrate von Webseiten langfristig zu erhöhen.

Um das zu erreichen, stehen zahlreiche Strategien und Maßnahmen zur Verfügung, über die wir im Laufe des Artikels noch sprechen werden.

Vor allem geht es bei SEO darum,

  • den Suchenden die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie suchen
  • die Suchintention zu 100 Prozent abzudecken!!!
  • zufriedenstellende Lösungen und Antworten anzubieten

Diese Informationen musst du den Nutzern folgendermaßen präsentieren:

  • nutzerfreundlich (übersichtlich, klar strukturiert, verständlich, optisch ansprechend)
  • technisch einwandfrei
  • schnell

Nach diesen Faktoren bewerten Google und die Nutzer deine Webseiten.

Die Relevanz deiner Seiten in Bezug auf die Suchintention der Nutzer ist für SEO wichtiger denn je.

Um Google besser zu verstehen, könnte es hilfreich sein, sich die Funktion der Suchmaschine einmal etwas genauer anzusehen. 

 

Wie funktioniert die Google-Suche?

Wie die Suchmaschine Google funktioniert, beschreibt dir gewiss Google selbst am besten.

Lassen wir zuerst Matt Cutts (ehemals Chef des Web Spam-Teams bei Google) zu Wort kommen.

 

Video: How Search Works

 

Infografiken: How Search Works

Ich habe dir hier einige Screenshots von der Google-Seite „How Search Works“ aufbereitet. Zur Originalseite kommst du hier.

 

Google CRAWLT das Web

Kleine Programme (Crawler auch Spider oder Googlebot genannt) durchsuchen das Web nach neuen oder aktualisierten Inhalten. Google nutzt für verschiedene Inhalte unterschiedliche Crawler.

  1. Googlebot für Bilder
  2. Googlebot für Nachrichten
  3. Googlebot für Videos
  4. Googlebot (Desktop-Computer. Wurde ab März 2018 step by step vom Googlebot für Smartphones abgelöst)
  5. Googlebot (Smartphone)

 

wie funktioniert google

 

Dabei folgt der Crawler internen und externen Verlinkungen (Hyperlinks). Entsprechen die gecrawlten Inhalte den Google Richtlinien, werden diese im Index der Suchmaschine aufgenommen.

 

Google liefert Suchergebnisse

Gibt ein Nutzer seine Suchbegriffe in die Suchmaschine ein, durchsucht Google seinen Index und liefert die besten Ergebnisse. Dabei berücksichtigt die Suchmaschine anhand bestimmter Algorithmen über 200 Ranking-Faktoren, um dem Suchenden nur relevante Resultate anzuzeigen.

Diese werden, je nach Suchintention, in unterschiedlicher Form auf der SERP (Search Engine Result Page oder Suchergebnisseite) angezeigt. Siehe Infografik:

 

wie funktioniert google 2

 

Google bekämpft Spam

Um tatsächlich die relevantesten Suchergebnisse zu liefern, werden durch automatisierte Prozesse (Algorithmen und Filter) minderwertige Inhalte herausgefiltert. Aber auch manuelle Maßnahmen werden ergriffen, wenn Spam auffällt oder an Google gemeldet wird. Auch dazu ein Screenshot:

 

wie funktioniert google 3

 

Du siehst, hinter der Suchfunktion steckt ein ausgeklügeltes System. Die Suchmaschinenoptimierung versucht dieses System und deren Algorithmen zu verstehen, Strategien und Maßnahmen zu entwickeln und auf der Website zu implementieren, damit diese den Kriterien einer für den Nutzer relevanten Webseite entspricht.

Bevor wir uns den einzelnen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung widmen, sehen wir uns an, was das eigentliche Ziel von SEO ist.

 

Was ist das eigentliche Ziel von SEO?

Das Ziel von Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur, mit seinen Web-Inhalten gefunden zu werden, sondern unter den TOP-Ergebnissen der Suchmaschinen gefunden zu werden.

Oberflächlich betrachtet geht es bei SEO darum, TOP Positionen in den Suchergebnissen zu erreichen. Doch diese TOP Positionen (Rankings) sind nicht der eigentliche Zweck. Da steckt schon noch mehr dahinter. TOP Rankings verhelfen dir beispielsweise zu:

  1. Mehr Sichtbarkeit und Reichweite
  2. Mehr Webseitenbesuchern (potenzielle Kunden)
  3. Etablierung als Marke

Je besser das Ranking, die Positionierung in den organischen Suchergebnissen ist und je bekannter deine Marke ist, desto mehr Webseitenbesucher hast du dadurch auf deiner Seite. Je mehr Webseitenbesucher auf deiner Seite sind, desto mehr Menschen kannst du deine Ware, deine Dienstleistung oder deine Werbeschaltungen präsentieren.

In einem Satz: Bessere Positionen in der Suchmaschine führen zu mehr Webseitenbesuchern, mehr Umsatz und schlussendlich zu mehr Gewinn für den Webseitenbetreiber.

 

ranking traffic gewinn

 

Ziel von SEO ist daher, so viele Suchende, wie möglich, auf die Webseite zu holen, um diese in zahlende Kunden oder Mitglieder deiner Community (was höchst wahrscheinlich wieder einen monetären Hintergrund hat) zu konvertieren.

Dies gelingt am effizientesten,

  1. indem man sich auf der ersten Position der ersten Suchergebnisseite positioniert und
  2. die Seite zusätzlich in Hinblick auf eine gute Konversionsrate optimiert.

Laut einer Untersuchung von Sistrix aus dem Jahr 2015 entfielen 99,1 % aller Klicks auf die Suchergebnisse der Seite 1.

Auch die Unterschiede auf Seite 1 sind frappierend.

  • So klickten knapp 60 Prozent der Suchenden auf Platz 1 der Ergebnisse,
  • etwa 16 Prozent auf Platz 2
  • und nur noch etwa 8 Prozent auf das Suchergebnis auf Position 3.
  • Die restlichen 16 % verteilten sich auf die Plätze 4 - 10.

Die Grafik von Sistrix veranschaulicht die Zahlen eindrucksvoll:

 

prozentuelle klickwahrscheinlichkeit rankingpositionen

 

Interessant ist auch, dass es keine Rolle spielt, auf welchem Gerät gesucht wird. Auch dazu eine Grafik von Sistrix:

 

prozentuelle klickwahrscheinlichkeit rankingpositionen graeteklasse

 

Wir kennen nun das Ziel von SEO: Möglichst viele Besucher durch TOP-Rankings auf die Webseite zu bringen. Und wir wissen, dass es im Suchmaschinenmarketing noch eine andere Möglichkeit dazu gibt. SEA (Search Engine Advertising).

Bei SEA, beispielsweise Google Ads, wissen wir, dass der Traffic fast unmittelbar einsetzt. Sobald du bezahlst, kannst du mit Webseitenbesuchern rechnen. Wie sieht das bei SEO aus?

 

Wie lange dauert SEO?

SEO-Strategien und -Maßnahmen brauchen einige Zeit, um zu greifen.

Wie lange es tatsächlich dauert, bis eine Webseite nach der Optimierung in Google ein Ranking erzielt, hängt sehr oft vom Alter der Onlinepräsenz ab.

Bei neuen (jungen) Websites ohne Backlinks und Historie dauert es erfahrungsgemäß länger, als bei älteren, etablierten Websites, die ein gutes Linkprofil und ein gutes Maß an Autorität sowie Trust und Expertenstatus aufgebaut haben.

So kann es bei neuen Websites durchaus 9 Monate bis zu einem Jahr bis zum ROI (Return on Investment) dauern. Erste SEO-Maßnahmen, beispielsweise die technische Optimierung oder Backlinks, greifen oft sehr schnell und bilden die Grundlage für den langfristigen Erfolg.

Bei älteren, etablierten Websites sind erste Erfolge oft bereits nach wenigen Wochen bis Monaten zu erkennen.

 

Ranking-Faktoren: Wie bewerten Google und Co. deine Website?

Google und andere Suchmaschinen wie Bing bewerten jede Website nach bestimmten Kriterien. Es wird von über 200 Ranking-Faktoren bei Google gesprochen, wobei dies von Google nie bestätigt wurde.

 

ranking faktoren

 

Außer Streit stehen jedoch folgende wichtige Kriterien einer Website, die direkt in die Bewertung einer Seite einfließen.

Relevanz: Wie relevant ist die Website und deren Inhalte für ein bestimmtes Thema, Keyword oder einen bestimmten Suchbegriff? Kleiner Tipp: Es geht um die Suchintention (Search Intention oder User Intention) der Google-Nutzer (Suchenden). Hier erfährst du mehr über die Wichtigkeit der Suchintention.

Popularität: Wie wichtig ist die Website und deren Inhalte im Vergleich zu anderen Websites mit demselben Themen- oder Keyword-Fokus? Ein Parameter dafür sind Backlinks (externe Verlinkungen). Je mehr Backlinks, desto populärer. Mehr zu Backlinks.

Klickrate (Click through rate oder CTR): Wie oft wird dein Snippet in den Suchergebnissen angeklickt? Hier ist, wie du dein SERP-Snippet für eine hohe Klickrate optimierst.

Absprungrate: Wie schnell springt der Nutzer von deiner Webseite wieder ab (im schlechtesten Fall zurück auf die Suchergebnisseite (SERP)? Dieser Punkt korreliert ganz stark mit dem ersten Punkt: Relevanz. Nicht nur, aber auch. Weitere Faktoren für eine geringe Absprungrate: Wertvolle Inhalte, starke Überschriften, nutzerfreundliche Gestaltung.

Verweildauer: Wie lange hält sich der Nutzer auf deiner Webseite auf? Je länger, desto besser.

 

So erhöhst du die Verweildauer auf deiner Website!

Die Verweildauer ist ein wichtiges Kriterium für die SEO (Suchmaschinenoptimierung) einer Website. Je länger die Verweildauer, desto positiver die Auswirkung auf die Position in den Suchmaschinen (Ranking).

 

Was ist die Verweildauer?

Die Verweildauer (Average Time on Site) ist jene Zeitspanne, die ein Nutzer auf der gesamten Website (inkl. Unterseiten) verbringt. Sie ist auch ein Indikator für die Qualität und Relevanz der Website. Hält sich der Nutzer lange auf der Website auf, spricht dies für eine gute Qualität und dafür, das die Website für die Nutzer und deren Suchintention relevant ist.

 

Wie erkenne/messe ich die Verweildauer?

Die einfachste Möglichkeit, die Verweildauer zu eruieren ist Google Analytics. Dort kann man den durchschnittlichen Wert der gesamten Website und den jeder einzelnen Webseite ablesen.

 

verweildauer

 

Einen Optimalwert gibt es nicht. Dieser ist von Suchanfrage zu Suchanfrage, von Branche zu Branche, von Suchintention zu Suchintention unterschiedlich.

Der durchschnittliche Webseitenbesucher in Europa bleibt knapp 40 Sekunden auf einer Webseite.

 

Welche Faktoren verlängern die Verweildauer auf einer Website?

Um die Verweildauer auf der Website zu erhöhen, kann man einiges tun. Hier ein paar Tipps:

  • UX/User Experience: Die Webseite muss nutzerfreundlich gestaltet sein.
  • Medien einbinden: Bilder, Grafiken, Videos, Audios, Infografiken erhöhen die UX und dadurch die Verweildauer.
  • Länge oder Umfang des Contents: Der Content der Webseite muss relevant zur Suchanfrage sein und das jeweilige Thema vollumfänglich abdecken.
  • Headline und Subheadlines: Die Überschriften müssen in Bezug auf des Thema relevant sein und zum Weiterlesen animieren.
  • Webseiten-Design: Das Design der Website muss ansprechend und zeitgemäß gestaltet sein.

 

Die verschiedenen Bereiche von SEO

Grundsätzlich unterscheidet man bei SEO die folgenden zwei wichtigen Bereiche:

  • OnPage-Optimierung
  • OffPage-Optimierung

Diese beiden Bereiche sind wiederum in mehrere Unterbereiche aufgeteilt, über die ich dir jetzt mehr erzählen werde.

 

Die OnPage-Optimierung

onpage seo

 

Was ist die OnPage-Optimierung?

Es sind alle SEO-Maßnahmen, welche direkt auf der Webseite veranlasst werden können.

Die Onpage-Optimierung nimmt ungefähr 70 % der SEO-Relevanz ein. Einige wichtige Faktoren werden wir gleich erläutern.

  • Optimierung des Inhaltes (Content)
  • Optimierung der Technik der Webseite

 

Optimierung des Inhaltes

Wichtige Kriterien den Content betreffend:

  • Vollständigkeit: Sind alle wichtigen Fragen und dazugehörigen, weiterführenden Themen des Nutzers beantwortet und abgebildet?
  • Genauigkeit: Sind die Inhalte durch Zahlen und Fakten untermauert?
  • Relevanz: Sind die Inhalte relevant in Bezug zur Suchanfrage des Nutzers?
  • Aktualität: Sind die Inhalte aktuell oder sind die Informationen bereits veraltet?
  • Lesbarkeit: Fällt es dem Nutzer leicht, die Inhalte zu konsumieren?

Um diese elementaren Voraussetzungen erfüllen zu können, bedarf es im ersten Schritt einer umfangreichen Analyse der Zielgruppe, einer Recherche der Suchintention und einer tiefgreifenden Keyword-Recherche.

 

Die Zielgruppe definieren und kennenlernen

Die Zielgruppe zu kennen hilft dir dabei, herauszufinden, mit welchen Suchbegriffen deine Leser nach deinem Angebot suchen.

Diese Suchbegriffe sind deine Keywords, die du nach einer gründlichen Recherche strategisch in deine Inhalte einfügst.

Die beste Art und Weise, die Zielgruppe zu definieren, ist die sogenannte Buyer Persona.

 

buyer persona

 

Hast du deine Buyer Persona definiert, mache dich an die Recherche.

Welche Fragen beschäftigen deine Zielgruppe? Welche Probleme hat sie und nach welchen Lösungen sucht sie?

Wie du das herausfindest?

Besuche Foren, Facebook-Gruppen oder FAQ-Portale wie Quora, in denen sich deine Zielgruppe herumtreibt und sieh dir die Einträge genau an.

Hier zum Beispiel eine Suchanfrage bei quora.com zu „suchmaschinenoptimierung“ und einige Antworten darauf.

 

quora

 

Lerne die Sprache und die Wortwahl kennen, das ist hilfreich bei der Keyword-Recherche und beim Verfassen der Inhalte.

 

Die Keywordanalyse / Keywordrecherche

Vor der Content- oder Texterstellung sollte sich jeder SEO-Spezialist Gedanken machen, welche relevanten Suchbegriffe in die Suchmaschine eingetippt werden.

Als Erstes muss die sogenannte Suchintention (was beabsichtigt der Nutzer zu finden) festgestellt werden. Diese wird eingeteilt in:

  • Informational - der Nutzer sucht nach Informationen
  • Transactional - der Nutzer möchte eine Transaktion ausführen (bestellen, buchen, etc.)
  • Commercial – es besteht eine Kaufabsicht
  • Navigational – die Suchmaschine wird zur Navigation auf eine bestimmte Seite verwendet. Beipiel: ithelps webdesign
  • Brand – eine Marke (der Name eines Unternehmens) wird in die Suchmaske eingegeben, um direkt auf die Seite zu gelangen.

Eine genaue Erklärung dieser Begriffe kannst du in diesem Beitrag über Nutzerintention und Suchintention lesen. Du wirst feststellen, welchen Unterschied es für die Suchmaschinenoptimierung macht, wenn man weiß, wonach der Nutzer tatsächlich sucht.

Mit Keywordanalysen oder Keywordrecherchen stellst du fest, welche Begriffe wie oft pro Monat in einer Suchmaschine gesucht werden.

Weiters wird auch festgestellt, wie viele andere indexierte Seiten es zu diesem Suchbegriff gibt.

Grundsätzlich suchen wir für die Suchmaschinenoptimierung nach Keywords mit hohem Suchvolumen, geringer Konkurrenz und niedriger sogenannter Keyword Difficulty.

Nehmen wir als Beispiel wieder den Begriff „suchmaschinenoptimierung wien“. Er wird in google.at etwa 590 mal pro Monat gesucht und es gibt ungefähr 345.000 Suchergebnisse im Index von google.at.

 

keyword recherche

 

Ein Suchvolumen von 590 ist für Österreich schon ganz gut und die ernstzunehmende Konkurrenz ist überschaubar. Die Keyword Difficulty liegt bei 23, was bei einer Skala von 1 – 100 noch als niedrig zu bezeichnen ist.

„suchmaschinenoptimierung wien“ ist übrigens ein sogenanntes Commercial Keyword oder Money Keyword. Google liefert für diesen Suchbegriff nur Suchergebnisse mit professionellen SEO-Agenturen in Wien und deren Angeboten aus. Zumindest auf den relevanten ersten Seiten.

Commercial Keywords werden von Nutzern in die Suchmaschine eingegeben, wenn bereits eine Kaufabsicht besteht.

Willst du diejenigen abholen, die noch in der Entscheidungsfindung sind, musst du deine Seite auf Informational Keywords optimieren und so viel gute Informationen wie möglich zur Verfügung stellen. Im Fall von SEO wäre das beispielsweise der Keyword-Fokus „was ist seo“ oder „seo trends“.

Wenn du dein Keyword gefunden hast, geht es daran, Content (Text und Medieninhalte) zu erstellen. Sogenannten SEO-Content.

 

Was ist SEO-Content?

SEO-Content ist in erster Linie Content, der für den Leser verfasst wurde. Es sind Inhalte, die Lösungen und Antworten bereitstellen. Lösungen und Antworten, die den Leser zufriedenstellen.

Erst in zweiter Linie ist SEO-Content ein durch Keywords, Medieninhalte und andere SEO-Maßnahmen für Suchmaschinen optimierter Text.

Wie sich solch ein Content im Laufe der Zeit entwickeln kann, um schlussendlich ganz vorne zu ranken, zeige ich dir im folgender Infografik.

 

Infografik: Die Entwicklung von optimiertem SEO-Content

 

entwicklung seo content

 

Erstellung des Inhalts einer Webseite

First things first!

Das erste, was die Besucher deiner Webseite zu sehen bekommt, ist die Überschrift oder Headline.

Diese sollte verlockend sein, denn sie entscheidet darüber, ob der Nutzer weiterliest oder nicht. Und ob er weiterliest oder nicht, beeinflusst durch die Verweildauer maßgeblich das Ranking der Seite.

 

Die Überschrift oder Headline

Verlockende Überschriften zu schreiben ist eine Kunst für sich. Viele Texter empfehlen, in die Erstellung einer guten Headline genau so viel Zeit zu investieren, wie für den übrigen Text.

Ich lege mich da nicht fest, denn einen informativen Blogartikel, mit 2000, 3000 oder gar mit über 6000 Wörtern, wie bei diesem Artikel, zu erstellen, braucht etliche Stunden. So viel Zeit kann ich nicht auch noch in die Überschrift investieren.

Was aber stimmt: Du solltest reichlich Zeit in deine Headlines investieren.

Warum?

Weil die Konkurrenz nicht schläft. Alleine von WordPress-Nutzern werden monatlich viele Millionen Blog-Posts online gestellt. Da musst du schon etwas bieten, um nicht unterzugehen.

 

statistik monatliche blogposts

Quelle: statista.com

 

Wie du eine wirklich gute Überschrift schreibst, kannst du bei Chimpify nachlesen

Oder, du studierst die Überschriften auf Buzzfeed. Dort findest du einiges an gutem Studienmaterial.

 

ueberschriften

 

Sieh dir auch die Subheadlines an. Eine gute Überschrift oder Zwischenüberschrift soll zum Weiterlesen animieren. Es ist der Verkaufstext für den folgenden Inhalt.

Ist die Überschrift schlecht (nicht animierend), kannst du dir den restlichen Text gleich sparen.

 

Die technischen Umsetzung der Headline.

Für Suchmaschinen musst du deine Hauptüberschrift als sogenannte H1-Überschrift definieren, damit der Suchmechanismus sie als solche erkennt.

Das ist mit den meisten heutigen HTML-Editoren ganz einfach.

 

h1 im editor festlegen

 

H1 steht für Headline 1 – was die Hauptüberschrift, die Schlagzeile des Artikels kennzeichnet.

Als HTML Code sieht es dann so aus:

 

h1 tag

 

Dementsprechend werden die Unter- oder Zwischenüberschriften mit

  • <H2>Headline 2</H2>
  • <H3> Headline 3</H3>
  • <H4> Headline 4</H4>
  • <H5> Headline 5</H5>
  • <H6> Headline 6</H6>

definiert.

 

Expertentipp: Achte darauf, die Überschriften-Hierarchie einzuhalten, damit die Nutzer und Suchmaschinen eine klare Struktur erkennen.

 

Das Leseerlebnis – ein wichtiger Faktor für eine gute UX (User Experience)

Die UX, also die Erfahrung, die der Nutzer mit deiner Website macht, ist heutzutage ein wesentliches Kriterium der Suchmaschinenoptimierung.

Je besser diese Erfahrung des Nutzers ist, desto länger bleibt er auf deiner Seite und desto unwahrscheinlicher ist es, dass er zurück auf die Suchergebnisseite springt.

2 gute Nutzersignale an Google. Lange Verweildauer und niedrige Absprungrate oder Return to SERP Rate.

 

user experience

 

Mit Leseerlebnis ist gemeint, dass der Leser deine Inhalte ohne Probleme flüssig lesen kann und die Inhalte ohne groß nachzudenken versteht.

Hilfreich dafür sind:

  • Knappe, leicht verständliche Sätze
  • Kurze Absätze (maximal 3-4 Zeilen)
  • Genügend White Space (Leerräume zwischen den einzelnen Absätzen, Kapiteln und anderen Elementen)
  • Listen-Elemente (Bullet Points)
  • Info-Boxen
  • Medieninhalte (Bilder, Grafiken, Videos)

Außerdem solltest du auf eine einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung achten.

 

Wie lange sollte ein SEO-Text sein?

Über die Textlänge gibt es unterschiedliche Theorien. SERPIQ stellt beispielsweise eine sehr interessante Grafik zur Verfügung, aus der ersichtlich ist, wie viele Wörter Webseiten auf den jeweiligen Positionen durchschnittlich haben. 

 

wortanzahl top 10 rankings

Suchergebnisse auf Platz 1 bei Google haben durchschnittlich etwas mehr als 2450 Wörter.

 

Ich denke, diese Studie bezieht sich auf Informationsseiten (Blogartikel, Produktinformationen, etc.). Für Landing Pages oder Shop-Seiten scheint sie mir nicht repräsentativ zu sein.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Fragen eines Lesers ausführlich und zufriedenstellend beantwortet werden. Doch wie ist das messbar?

Gehen wir davon aus, dass Google und die anderen Suchmaschinen wissen, was ihre Nutzer als gut empfinden. Schließlich tracken sie die Klicks auf die Suchergebnisse, die Verweildauer und Absprungrate sowie die Return to SERP Rate.

Die einfachste Methode, um die optimale Textlänge herauszufinden ist daher, die TOP-Seiten in den Suchergebnissen zu checken. Sieh dir dazu die ersten 3-5 Seiten an.

Damit du nicht bei jeder Seite die Anzahl der Wörter zählen musst, empfehle ich dir, auf die Seite https://wordcounter.net/website-word-count zu gehen und dort die Wortanzahl eruieren zu lassen.

Gib dazu die Adresse der Website ein und klicke auf „Count Words“. Ich mache das jetzt einmal mit unserer Startseite.

 

wortanzahl messen

 

Daraufhin erhältst du das Ergebnis

 

wortanzahl messen 2

 

Unsere Startseite hat 2427 Wörter.

Wenn du nun weißt, wie viele Wörter die TOP-Seiten haben, schreibst du mehr, aber mindestens genau so viel.

Als Faustregel gilt: Es ist wichtig dem Leser die Information zu bieten, die er sucht, Fragen zu beantworten, die er stellt und weitere Alternativen anzubieten. In unserem Artikel TOP SEO-Texte schreiben gehen wir ausführlich auf die suchmaschinenoptimierte Content-Erstellung ein.

 

Die Wichtigkeit von Bildern für die Suchmaschinenoptimierung

Wir haben uns mit dem Text einer Webseite beschäftigt. Doch Text ist nicht (immer) alles.

Wie bereits erwähnt, kannst du Medieninhalte dazu verwenden, deine Texte aufzulockern. Es gibt aber noch einen weiteren, die SEO betreffenden Grund dafür.

Schau dir wieder die TOP-Ergebnisse in den Suchergebnissen an. Haben diese Bilder oder Grafiken in ihren Content eingefügt, solltest du das auch tun. Denn in diesem Fall erwartet sich das der Nutzer, und somit auch Google und Co.

Aber Vorsicht!

Es genügt nicht, einfach nur ein paar Bilder auf die Seite zu klatschen. Es sind etliche Kriterien zu beachten und zu erfüllen. 

Das Thema SEO für Bilder und Grafiken ist so umfangreich, dass wir ihm einen eigenen Beitrag gewidmet haben.

 

bilder seo optimieren beitrag

Alles über Bilder SEO-optimieren.

 

Die Optimierung der Technik der Webseite

Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, geht es bei der Suchmaschinenoptimierung nicht nur um Text- oder Content-Gestaltung, sondern auch um technische Faktoren.

Zum Beispiel:

  • Ist die Website für die Robots der Suchmaschinen leicht zugänglich?
  • Mobile Responsive/Mobile Friendly: Ist die Website auf unterschiedlichen Geräten (Desktop, Tablet, Smartphone) einwandfrei darstellbar und nutzbar?
  • Duplicate Content/Canonical: Sind dieselben Inhalte nur über eine URL verfügbar?
  • Wie schnell lädt die Seite (Page Speed)?
  • Sind die URLs kurz, aussagekräftig und enthalten Keywords?
  • Besitzt die Website ein SSL-Zertifikat (https) und bietet sie den Nutzern eine sichere Verbindung?

Sehen wir uns einige dieser technischen SEO-Faktoren genauer an.

Beispiel: Page Speed

Spätestens seit dem Google Speed Algorithmus Update, im Juli 2018, ist die Ladezeit oder Ladedauer ein entscheidender Rankingfaktor.

 

Page Speed

Google hat schon seit geraumer Zeit bestätigt: „speed matters!“ – also, auf die Geschwindigkeit kommt’s an! Seit dem Speed Algorithmus Update ist es jedoch amtlich.

Ein weiterer Indikator: Wenn die Page Speed nicht so wichtig wäre, hätte Google wohl niemals die Developer-Seite PageSpeed Insights ins Leben gerufen.

 

pagespeed insight

 

Dort kannst du deine Pagespeed messen und bekommst Optimierungsvorschläge angezeigt.

 

pagespeed insight ergebnis

 

Ein weiteres Tool, die Ladegeschwindigkeit deiner Webseiten zu ermitteln, ist GTmetrix.com

 

gtmetrix pagespeed analyse

 

Es ist unserer Erfahrung nach um einiges genauer und bietet umfangreiche Optimierungsvorschläge an.

 

gtmetrix pagespeed ergebnis

 

Ein besonders interessantes und hilfreiches Feature: Sollten Bilder nicht optimiert sein, stellt dir GTmetrix die optimierten Bilder zum Herunterladen zur Verfügung.

 

gtmetrix bilderoptimierung

 

Wenn du auf den Link mit dem Ankertext „optimized version“ klickst, öffnet sich das optimierte Bild in einem neuen Tab oder Fenster. Mit einem Rechtsklick kannst du es auf deiner Festplatte speichern und anschließend in deine Website einfügen.

So viel zum Einfluss der Page Speed auf die Suchmaschinenoptimierung.

Sehen wir uns an, welche Faktoren noch zur technischen Suchmaschinenoptimierung gehören.

 

Mobile Responsiv Design – Mobile Friendly

mobile responsive

 

Mobile Responsive oder Mobile Friendly bedeutet, dass deine Website auf allen Devices (Desktop, Tablet, Smartphone) einwandfrei dargestellt wird und bedienbar ist. Besonders wichtig sind dabei Darstellung und Funktionalität auf Smartphones. Daher die Bezeichnung mobilfreundlich.

Hier ist, warum.

Am 26. März 2018 gab Google bekannt, dass es mit dem Rollout des Mobile First Updates beginnt.

 

mobile first rollout

 

Im September 2018 war es dann auch bei uns soweit. In unserer Google Search Console erhielten wir folgende Nachricht.

 

mobile first indexing enabled

 

Ab diesem Zeitpunkt wurde die mobile Version unserer Website vom Googlebot gecrawlt und im Google Index aufgenommen. Die Desktop Version war ab nun für die Indexierung und das Ranking nicht mehr maßgeblich.

Wer bis zum Zeitpunkt dieser Nachricht keine Mobile Responsiv Website hatte, musste mit Rankingverlusten rechnen.

Der Grund für diese Maßnahme: Google reagiert darauf, dass immer mehr Nutzer mit ihren Smartphones das Web durchsuchen und möchte diesen die besten Ergebnisse liefern.

 

surfen mit smartphone

Quelle: MMA

 

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du deine Seite mit dem Mobile Friendly Test von Google auf Mobilfreundlichkeit prüfen.

Beispiel: Wir geben unsere URL in das Feld ein und klicken auf „URL TESTEN“

 

mobile friendly test

 

Hier das Resultat:

 

mobile friendly test resultat

 

Mache das Gleiche mit deiner Seite. Wenn das Resultat sagt „die Seite ist für Mobilgeräte optimiert“, hast du alles richtig gemacht.

Kommen wir jetzt zu einem Punkt, der  für SEO immer wichtiger wird.

 

Das SERP-Snippet

Das SERP Snippet ist jene Vorschau deiner Webseite, die in den Suchergebnissen angezeigt wird. Sie entscheidet, ob die Google-Nutzer deine Webseite besuchen oder nicht. Aus diesem Grund sollte dem Snippet bei der Suchmaschinenoptimierung ganz besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Das SERP Snippet besteht aus dem Title, der URL und der Meta Description.

 

Title

Der Title ist das technische, für Google und die Suchmaschinen wichtige Äquivalent zur H1 (Hauptüberschrift/Headline). Du findest ihn im HTML-Code deiner Webseiten.

 

title html code

 

Der Title wird von Google verwendet und in den SERPs (Search Engine Result Pages) als Headline deines SERP-Snippets angezeigt.

 

title serp

 

Warum ist der Title für die Suchmaschinenoptimierung wichtig?

Das Snippet ist das Erste, was die Suchenden von deiner Website sehen. Ist der Title verlockend, erhöht dies die Klickrate. Die Klickrate ist ein erster Indikator dafür, dass dein Ergebnis relevant ist – Relevanz ist ein wichtiger Ranking-Faktor.

 

Meta-Descriptions / Meta-Beschreibungen

Die Meta-Description ist ein weiteres wichtiges Element, wenn es um den zielführenden Klick aus der Google-Suche hin zur Webseite geht.

Die Meta Beschreibung hat laut Google zwar keinen direkten Einfluss auf das Ranking, sie ist aber trotzdem ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Der Grund ist, wie beim Title, die Erhöhung der Klickrate auf das SERP-Snippet.

Du findest die im HTML-Code der Webseite.

 

meta description 2 html code

 

Sie wird, wie auch der Title, von Google in den SERPs verwendet, um dem Suchenden eine Vorschau deiner Seite anzuzeigen. Das sieht dann im Falle des oben gezeigten HTML-Codes so aus:

 

meta description 2 serp

 

Die Kunst beim Erstellen einer Meta-Description liegt darin, dass der Text zu einem Klick verleitet. Denn mit dieser Meta-Beschreibung verfolgst du das Ziel, den Suchenden auf deine Webseite zu locken!

Füge auch bei der Meta-Beschreibung das Fokus-Keyword ein. Wie du im oberen Bild siehst, wird dieses fett angezeigt, wenn es vom Nutzer in der Suchanfrage verwendet wird,

Ist der Suchende erst einmal auf deiner Webseite gelandet, hat die Meta-Beschreibung Ihre Aufgabe gut erfüllt. Die Meta-Beschreibung sollte nicht nur den Nutzer ansprechen. Sie muss, auch wenn sie kein Ranking-Kriterium darstellt, SEO-relevant sein und die wichtigsten Schlüsselwörter enthalten, damit die Suchenden erkennen, dass deine Seite ihrer Suchintention entspricht.

Aber Vorsicht: Gib in der Meta-Beschreibung nicht alle Infos raus, sonst hat der Suchende keine Veranlassung, deine Webseite zu besuchen.

 

URL (Uniform Resource Locator)

Einen wesentlichen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung hat auch die Art und Weise, wie der URL aufgebaut ist.

 

url serp

 

Er sollte:

  • so kurz wie möglich sein
  • aussagekräftig
  • das Keyword beinhalten

Neu: Seit kurzem zeigt Google bei mobilen Suchergebnissen keinen URL mehr an.

 

mobile serps

 

Die oben erwähnten Empfehlungen gelten jedoch nach wie vor, da die SERP Snippets in der Google-Suche auf dem Desktop den URL unverändert anzeigen.

 

Somit bleibt nur noch ein letzter wichtiger Punkt offen – die Landingpage.

Die Landingpage ist die Seite, auf welcher man landet, sobald man auf den Link des Titles und der Meta-Beschreibung klickt. Achte also darauf, dass deine Landingpage auch das hält, was Title und Meta-Beschreibung versprechen, und den Nutzer zu einer entsprechenden Seite weiterleitet, sonst ist er ganz schnell wieder weg – und das tut deinem Ranking gar nicht gut!

 

Weitere wichtige OnPage SEO Faktoren

 

Vermeide 404 Fehler

404 fehler

 

Seiten, die nach Eingabe in den Browser oder beim Klick auf einen Link nicht erreichbar sind, werden als 404 Fehler bezeichnet. Die Gründe für diesen Fehler sind unter anderem:

  • eine Seite wurde gelöscht
  • der Link wurde falsch gesetzt
  • die Seite ist aufgrund technischer Probleme nicht erreichbar

Da die Suchmaschinen, allen voran Google, den Suchenden die besten Inhalte liefern möchte, ist ein 404 Fehler das denkbar schlechteste Ergebnis. Daher sollte dieser schnellstmöglich behoben oder im Vorfeld vermieden werden.

 

Wie kann man diese  404-Fehler nun beheben?

Hier die 2 einfachsten Möglichkeiten.

  1. Im Vorfeld: Genaue Kontrolle der Links vor dem Online-Gang der Webseite
  2. Im Nachhinein: die Weiterleitung (Redirect)

  

Internes Linkbuilding

Internes Linkbuilding wird von Google besonders gerne gesehen. Konkret heißt das, du baust „Brücken“ zwischen bestimmten relevanten Seiten. Das hat drei Vorteile:

  • du gibst dem Googlebot die Möglichkeit, deine Seite sinnvoll zu scannen
  • du gibst dem Besucher die Möglichkeit, sich auf deiner Seite zurechtzufinden und
  • du erhöhst dadurch die Verweildauer auf deiner Website

Aus diesen Gründen solltest du darauf achten, dass deine Webseite intern gut verlinkt ist. Achten auch darauf, dass die Klickpfade nicht zu lang sind. Das Ziel muss sein, mit so wenigen Klicks wie möglich, auf alle Seiten deiner Website zu gelangen.

Ein Beispiel für eine gute interne Verlinkung ist Wikipedia.

 

beispiel interne verlinkung

 

Die interne Verlinkung relevanter Themen ist bei Wikipedia beispielhaft. Genau so, wie die Ankertexte.

 

Ankertexte

Ankertexte sind jene Textpassagen, die mit einem Link hinterlegt sind und somit auf eine andere Seite verweisen. Du gibst damit dem Leser die Information darüber, was ihn bei einem Klick auf den Link erwartet. Und du gibst Google und dem Nutzer die Information, dass der Link themenrelevant ist.

Beispiele:

  • Gut: Hier geht es zu unserer SEO-Agentur Seite
  • Weniger gut: Zu unserer SEO-Agentur Seite geht es hier.

Der richtige Ankertext ist eine verlinkte Textpassage, welche im Idealfall der Überschrift oder dem Keyword-Fokus der Zielseite entspricht.

 

HTTPS – Datensicherheit als SEO-Faktor

2014 ist Google dazu übergegangen, dem Sicherheitsaspekt einer Website mehr Gewicht bei den Rankings zu verleihen.

 

“You should always protect all of your websites with HTTPS, even if they don’t handle sensitive communications. Aside from providing critical security and data integrity for both your websites and your users’ personal information, HTTPS is a requirement for many new browser features, particularly those required for progressive web apps.”

– Google

 

Hier sind nur 5 Gründe, warum eine Website ein gültiges SSL-Zertifikat (https) haben sollte:

  1. HTTPS ist eine Voraussetzung für viele Spitzentechnologien und Website-Funktionen.
  2. Verschlüsselung: Stellt sicher, dass die Aktivität eines Benutzers nicht nachverfolgt oder seine Informationen gestohlen werden können.
  3. Datenintegrität: Verhindert, dass Dateien bei der Übertragung beschädigt werden.
  4. Authentifizierung: Schützt vor Angriffen und stärkt das Vertrauen der Benutzer.
  5. Höhere Conversion Rate: Laut einer GlobalSign-Umfrage würden 84% der Nutzer einen Kauf abbrechen , wenn Daten über eine unsichere Verbindung gesendet würden.
  6. Websites mit einem gültigen SSL-Zertifikat werden in den Suchergebnissen bevorzugt.

Aus SEO-Sicht ganz klare Signale dafür, seine Website auf von HTTP auf HTTPS umzustellen.

 

Sitemap - Hilf Google deine Website zu crawlen

Wenn du das Video am Beginn des Artikels angeschaut hast, weißt du, wie Google funktioniert.

Sogenannte Spiders durchforsten deine Seite nach Inhalten und diese werden im Index der Suchmaschine aufgenommen.

Da die Zeitressourcen des Spiders begrenzt sind, hat dieser für das crawlen deiner Seite nur ein bestimmtes Zeitbudget zur Verfügung.

Durch eine Sitemap hilfst du dem Spider, sich zurechtzufinden, und dadurch in der verfügbaren Zeit mehr oder alle deine Seiten zu erfassen.

So sieht zum Beispiel unsere Sitemap aus:

 

sitemap

 

Aus SEO-Perspektive ist die Sitemap ein absolutes MUSS.

 

Die Offpage-Optimierung

 offpage seo

 

Bei der Offpage-Optimierung geht es um Maßnahmen, die deiner Website zwar nützen, auf die du aber durch Maßnahmen direkt auf der Site keinen Einfluss nehmen kannst. Der wichtigste Bereich aus SEO-Perspektive ist der Aufbau von Backlinks.

 

Was sind Backlinks?

Backlinks sind Verlinkungen, welche von einer anderen Webseite auf deine Webseite verlinken.

 

offpage seo backlink

 

Und was bringt das?

Verlinkt eine Seite, welche bereits gut in Google rankt, auf deine Seite, hat das auch einen positiven Effekt auf deine Seite.

Der Grund dafür liegt darin: Rankt eine Seite zu einem Thema gut bei Google, ist davon auszugehen, dass diese bei den Nutzern und dadurch auch bei Google über ein hohes Maß an Trust (Vertrauen), Authority (Autorität und Expertenstatus) verfügt.

Verlinkt eine solche Seite auf deine Inhalte, vertraut Google darauf, dass deine Webseite und deren Inhalte für das jeweilige Thema relevant sind.

Das bedeutet: Der Trust und die Authority der verlinkenden Seite färbt auf deine Webseite ab, was sich positiv auf dein Ranking auswirkt.

 

Linkaufbau - Wie kommt man zu Backlinks?

Es gibt sehr viele Wege, um an die begehrten Links zu kommen. Jedoch sollte man nicht nach irgendwelchen Verlinkungen Ausschau halten, sondern nur nach wertvollen Backlinks. Wertvolle Backlinks sind meist jene, die themenrelevant sind oder von bereits gut positionierten Seiten kommen.

Die Möglichkeiten des Linkaufbaus, um Backlinks zu platzieren, sind vielfältig. Viele davon sind jedoch durch die ständigen Veränderungen des Google-Algorithmus nicht mehr up to date und manche sind aus Sicht der Google-Richtlinien sogar fragwürdig und können zu einer Abstrafung seitens Google führen.

Wir schreiben beispielsweise gerne Gastartikel, in denen wir als Experten auf anderen Webseiten unsere Sicht der Dinge erklären. Als Dank erhalten wir oftmals im Gegenzug einen Backlink dafür.

 

Soll ich aktiven Linkaufbau betreiben?

Immer mehr Experten im Bereich der Suchmaschinenoptimierung empfehlen, sich nur sehr eingeschränkt auf den aktiven Linkaufbau zu konzentrieren, sondern stattdessen exzellente Inhalte zu veröffentlichen, auf Social Media und anderen Plattformen zu verteilen und zu vermarkten. Wenn die Inhalte gut sind, werden diese massiv geteilt und es entsteht auf diese Weise ein natürliches Linkbild.

 

Die aktuellsten SEO-Trends

seo trends 

SEO ist ständig in Veränderung. Jedesmal, wenn Google seinen Algorithmus ändert, müssen sich auch die Methoden und Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung an diese Änderungen anpassen.

Wenn du immer über die neuesten Entwicklungen im SEO auf dem Laufenden bist, kannst du rechtzeitig reagieren und deine Seite wird keine großen Rankingverluste einfahren.

Zurzeit sind folgende Trends für die nahe Zukunft zu erkennen.

  1. Mobile First
  2. Die Suchintention der User
  3. Voice Search
  4. SERP-Snippet-Optimierung
  5. Strukturierte Daten (Schema.org)
  6. UX – User Experience
  7. Ladegeschwindigkeit – das Page Speed Update
  8. Die Seitenstruktur
  9. Internes Linkbuilding
  10. Backlinks

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, sieh dir unseren Artikel SEO Trends 2019 – die aktuellsten auf einen Blick an. Dort erklären wir dir jeden einzelnen dieser wichtigen SEO-Trends und zeigen dir, wie du ihn auf deiner Website umsetzt.

 

Beliebte SEO Tools

Prinzipiell gibt es eine große Auswahl an SEO Tools, von welchen man in jedem Fall schon gehört haben sollte oder diese auch benutzen sollte.

 

Die Keywordtools

seo tools

 

Es gibt sehr viele verschiedene Tools, welche Keywords/Suchwörter auswerten. Prinzipiell sollte so ein Tool Folgendes können:

  1. Das Suchvolumen anzeigen
    Das Suchvolumen liefert Informationen darüber, wie viele Leute im Monat nach dem gewünschten Begriff googeln.

  2. Eine länderspezifische Einstellungsmöglichkeit bieten
    Es gibt viele verschiedene Länder, in welchen man googeln kann. Es macht also einen Unterschied, ob ich nun auf den österreichischen, deutschen oder internationalen Markt abziele. Daher sollte man das Suchvolumen jenes Landes herausfinden, in welchem man seine Produkte und Leistungen vertreiben möchte.

  3. Synonyme vorschlagen
    Bei Keywortools ist es wichtig, dass diese auch Synonyme eines Begriffes, welchen man in dem Tool eingegeben hat, nennen. Denn oft ist es so, dass nach diesen Synonymen öfters gegoogelt wird, als nach dem Suchwort, welches man sich überlegt hat.

Ein paar Vertreter dieser Keywordtools wären:

 

WDF*IDF-Tools

Diese Tools helfen dir, relevante, zum Thema gehörige Begriffe (sogenannte LSI-Keywords) herauszufinden, die du in deine Texte einbinden solltest. Google liebt Content, der ein Thema vollständig abdeckt.

wdfidf-tool.com (kostenlose Analyse und Textassistent)

Ryte (kostenpflichtig, sehr umfangreiches Website-Optimierungs-Tool). 

 

ryte wdf idf analyse

Ryte WDF*IDF Analyse

 

Rankingtools

Wenn die Keywords gefunden wurden und der Text auf diese hin optimiert wurde, willst du bestimmt wissen, wo du nach der Veröffentlichung damit stehst. Hierfür gibt es viele Analysetools, welche konkrete Auswertungen darüber liefern, wo man selbst steht, wo die Konkurrenz steht und wie der Rankingverlauf über der Zeit aussieht.

Unsere beliebtesten Tools diesbezüglich sind Ahrefs und XOVI.

 

Linkanalyse Tools

Vor allem für das sogenannte Backlinkbuilding, also den Aufbau von Backlinks, sind Linkanalyse-Tools eine sehr wichtige Unterstützung. Diese Tools helfen einem, die eigenen Links und die der Konkurrenz zu analysieren.

Das heißt also, dass ich am Ende des Tages weiß, welche meiner Links gut oder schlecht sind. Wir benutzen hierzu Ahrefs. 

 

Google Tools

Google selbst stellt nützliche Tools zur Verfügung.

 

Google Analytics

analytics

 

Mit Google Analytics erhält man einen direkten Einblick auf das Verhalten seiner Webseitenbesucher. Mit Google Analytics finde ich also nicht nur die Anzahl der Gesamtbesucher heraus, sondern weiß auch, von wo diese kommen (organische Suche, Werbeschaltungen, Social Media, oder direkte URL-Eingabe) und auf welchen Einzelseiten die Besucher sich aufhalten und wie lange diese dort verweilen.

 

Google Search Console

search console

 

Die Google Search Console liefert einige technische Möglichkeiten, eine Seite auch etwaige Fehler zu untersuchen. Die Google Search Console hilft beispielsweise beim Erkennen von 404 Fehlern.

Sehr wertvoll an der Google Search Console ist auch, dass ich mithilfe dieses Tools auch die Indexierung in der Google-Suche beschleunigen und besser steuern kann. Im Artikel Wie das Google Panda Algorithmus Update SEO- und Online-Marketing revolutioniert(e) kannst du unter dem Kapitel „Der letzte Schritt aus den Klauen von Google Panda“ eine ausführliche Anleitung dazu finden.

Selbstverständlich gibt es noch mehrere Google-Tools, doch diese beiden sehen wir als die 2 wichtigsten an.

 

Fazit 

Ich hoffe unser Artikel hat dir gezeigt, was bei SEO wichtig ist und wie es funktioniert.

Was du als nächstes tun solltest?

Erstelle SEO-optimierte Texte und stelle sicher, dass die Suchmaschinen deine Website uneingeschränkt crawlen können.

Teile deinen Content zusätzlich mit deiner Community auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen (Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram, etc.) Vielleicht wird er weiter geteilt und du erhältst bereits einige Backlinks.

Alles andere kannst du nach und nach erledigen. Hauptsache ist, du fängst mal an.

Solltest du noch weitere Fragen oder Anmerkungen zu SEO haben oder mir über deine Fortschritte berichten wollen, schreibe es in die Kommentare. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen und dir zu antworten!

 

 

9 Google Ads Fehler

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